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Liebe Besucher.
Ich bin ständig bestrebt diese Seite aktuell zu halten, das ist mitunter nicht so einfach. Manchmal klappen Dinge nicht so wie sie sollten und wie ich mir das vorstelle. Deswegen kann es schon mal zu einer kleineren Pause kommen. Es ist jedoch gewiss das immer gearbeitet wird und hier nur Ergebnisse rein kommen mit denen ich auch zufrieden bin. Das ist der Anspruch und das sollte schon sein. Also bitte ich um etwas Geduld.
Bin wieder da
Sorry muss ich sagen. Es war hier eine kleine Flaute zu verzeichnen. Bearbeitungsstau in Perfektion. Die lange Zeit ist aber vorbei und der kleine Durchhänger wohl überstanden. Das Leben geht auch mal um die Kurve, dazu kam das doch recht gute Wetter und der Antrieb sich vor den PC zu setzen war gering. Die Tage waren wirklich richtig voll gepackt und das war wirklich so. Nach über 2 Jahren die ich hier am Bloggen bin darf das mal sein. Alle die immer vergeblich nach Neuigkeiten geschaut haben und enttäuscht waren danke ich für ihre Geduld und ich hoffe sie als meine Leseer wieder begrüßen zu können.
Natürlich werde ich dann in chronogischer Reihenfolge die geparkten Texte und Bilder einflechten. Nur so kann man irgendwie bei der Reihe bleiben und nichts verwaschen. Also nich wundern wenn ich erst den Oktober abarbeite. Die Zeit die ich derzeit nicht zum Schnee schieben einsetzen muss werfe ich an die Front hier.
Besonders freue ich mich wenn Ihr auch im Gästebuch oder als Kommentar Eure Fußspuren hinterlassen würdet. Das wäre die “Bezahlung” für mich, wie der Beifall im Theater. Also seid gespannt und neugierig und kommentarfreudig!
Noch ein Wort in eigener Sache. Die Darstellung dieser Seite kann je nach gewählter Auflösung unterschiedlich sein. Das muss man ausprobieren. Passen die Auflösungen schlecht, kann die Sache schon einmal etwas durcheinander erscheinen. Ich persönlich habe 1920 x 1080 als Auflösung gewählt, das klappt ganz gut.
So isses im Leben, unabhängig wieviele Beine einen durchs Leben tragen, es gibt Höhen und Tiefen. Vorgestern noch glaubt man einen Hauch vom Erwachsenwerden erkannt zu haben und heute hat eben dieser zarte Hauch gewirkt. Ich habe oft betont das man mit Hunden zu Hause die Ordnung bewahren muss. Das kommt aber nicht von alleine, man muss etwas dafür tun. Einerseits sie (die Ordnung) halten und dann wieder erhalten und im Zweifel auch verteidigen. Das man hier mindestens genauso konsequent wie bei der Hundeerziehung sein muss bedarf mitunter einer Auffrischung. Wenn man sich etwas überhaupt nicht leisten kann dann ist es Vergesslichkeit und Leichtsinn. Wird man nachlässig und vertraut der scheinbaren Ruhe, die sich in Form eines zufrieden daher blickenden pubertären Ridgeback-Rüd’chen wohl platziert auf seinem Pad äußert, kann es sein das man überrascht wird. Als ich Mittag zu Hause ankam, das Bantu-Pad war leer, stutzte ich nur kurz weil der Bursche gleich von oben herunter kam. Aha, Mutti hatte das Türchen vergessen zu schließen. Der übliche Tatort wurde dann auch inspiziert, die Badgarnituren waren nicht verschoben und die Erde noch in den großen Blumentöpfen . Das laue Lüftchen namens Erwachsenwerden huschte also immer noch durch unser Haus. Braver Junge . Es gab wohl kaum Gründe etwas Anderes auch nur zu denken.
Am Abend, ich sollte mit der Kamera mal nach oben kommen … UPS ??? Jetzt lassen wir mal Bilder sprechen …
 Hier ging der "erwachsene" Hauch also zu Boden
 der (ehemalige) Stroh-Hut des Juniors - ein spanisches Mitbringsel
 hier haben ähm ... hatten wir Hüte gelagert um eine geplante Party zu gestalten
Bantu hatte offensichtlich einen amüsanten Tag. Bei der Unschuldsmine die der Treppe herunter kam ein kaum zu erwartender Zustand. Ehrlich, diese “Klippe” sollte lange hinter uns liegen. ABER, ich denke jetzt werden wir wieder “ordentlicher” und aufmerksamer. Momentan klingt monotones Staubsaugergeräusch von oben herab. Bantu, wieder mit der Unschuldsmine ausgestattet, macht seinen abendlichen Verdauungsschlaf. Bashira findet derzeit nicht die gewohnte Ruhe und sicher ist der Staubsauger nicht unschuldig. OK, die Party nächste Woche wird trotzdem stattfinden, allerdings ohne Strohhutfotos. Da müssen eben noch andere Hüte aquiriert werden. Auch das ist kein Beinbruch, aber doch ärgerlich irgendwie. Wieder mal selbstbelohnendes Verhalten des Hundes. Das wird sich auf Bantu’s Brustumfang auswirken . Erst heute Mittag beim Kurzspaziergang meinte Jemand das dem “Kleinen” der Schelm aus den Augenwinkeln blinzelt. Wußte der schon mehr wie ich? Wohl kaum. Man kann ja nicht immer Schlimme Dinge vermuten, Bantu ist eben ein Schelm, ein rotzfrecher noch dazu. Das bringt uns allen Arbeit und eben auch Spaß und viel Lächeln ins Gesicht. Das ist gut so, befreit aber nicht von der Notwendigkeit konsequent zu sein, nicht nur zum Hund nein auch im eigenen Handeln. Wären wir das gewesen … der spanische Strohhut würde noch so manche Bilder zieren, leider sind das nun die letzten. Sorry Florian
Über Erziehungsfragen zu schreiben lag schon länger in der Luft. Vor kurzem habe ich es getan, dachte aber nicht das es schon bald wieder ein Thema wird. Jeden Sonnabend Vormittag ist Schulzeit in erster Linie für Bantu, für uns und hin und wieder auch für Bashira. Es kann ja nicht schaden. Bantu ist in einer gemischten Gruppe die ich nicht vollständig als fortgeschritten bezeichnen möchte. Die Mischung in der Gruppe ist meist zufällig und recht bunt, das ist ja gut so. Der Ablauf ist auch jedesmal in den Grundzügen gleich. Lediglich die Übungen werden getauscht und variiert, wobei ich besonders auch die “Pausen” ohne direkte Übung als Training ansehe. Denn auch Geduld und Pausen müssen im Hundehirn verankert werden. Es gibt Trainer die Einzeltraining bevorzugen. Ich finde das Einzeltraining, wenn es kein besonderer Fall ist, kann man gut zu Hause im eigenen Umfeld machen. In der Gruppe wird dann unter Ablenkung vertieft und erweitert.
Am Sonnabend war es wieder so weit. Wie gewohnt ist die Begrüßung untereinander schon die erste Übung, einige Hunde – auch Bantu – sind oft recht aufgeregt. Zum Einen schieben wir das der Pubertät zu und auch seinem Temperament was er ohne Zweifel ausreichend intus hat. Das Ganze beginnt mit Lockerungsrunden mit den Hunden “im Fuß” oder auch nicht , Hauptsache man entspannt sich. Bei Bantu bedeutet das oft – Nase unten Bein hoch . Dann laufen mit Hund mit “Sitz” dazwischen, später entfernen sich die Führer vom sitzenden Hund. Alles prima bei Allen, das war schon gut so. Dazwischen gibt es Spieleinlagen zur Lockerung. Schnell finden sich Paare zum Spielen und sonst was machen . Danach geht es weiter, bei Fuß zum Slalom zwischen Hütchen und Hunden. Bantu ging durch die Pylonen ohne diese umzuwerfen und gemäß Handzeichen. Da habe ich es noch gar nicht mitbekommen . Er setze sich auf Kommando, ging sogar ins Platz und jaulte eben nicht wie ein Wolf. Er zeigte sich super ruhig. Da muss man schon mal gucken ob man nicht den falschen Hund dabei hat. Wieder eine Runde zur Entspannung die auch wieder richtig toll verlief. Kein Theater, kein Zoff, gute Kommunikation untereinander, wirklich alles easy.
Die letze Runde gab es wieder Abrufübungen und anschließend Slalom zwischen den in einer Linie wartenden Hundegespanne. Ich ging mit Bantu zum Start. Normal wir er nun gehalten. NEIN … Claudia hat noch etwas erklärt, da dachte ich jetzt oder nie. Ich bin sonst nicht so voreilig und gehe erst einen Schritt weiter wenn ich mir sicher bin. Heute war ich mir sicher. Ich lies Bantu sitzen und bleiben, ging entlang der Hunde weiter, drehte mich m und habe ihn gerufen. Wie der Wind kam er schnurstracks auf mich zu, freudig wie es sein soll trotz der anderen Hunde. Ich war richtig stolz und freudig und habe ihm das auch gezeigt. Mir schien er freute sich auch … wir gingen dann noch relaxt und aufmerksam zwischen den Hunden durch – perfekt. So sieht wohl perfektes Training aus, ein Training was wohl lange vorhalten wird weil ich ja weiß wie gut es gehen kann. Ich habe versucht Bantu das gute Gefühl zu zeigen und er schien es zu verstehen. Ich schaute mit stolzer Brust zu ihm herunter, so kann er aussehen der erwachsene Ridgeback-Rüde. Ob es einmal so wird, lassen wir uns überraschen. Heute habe ich aus meiner Sicht das perfekte Training erlebt. Es geht nicht darum schnell etwas in die Hunde zu bekommen, es geht darum als Team zu wirken. Heute hatte ich das Gefühl das wir ein Team waren und ohne viele Worte uns verstanden haben. Was ich sagen will, es fühlte sich wirklich saugut an und das macht Hunger nach mehr. Das motiviert und belohnt den Fleiß und die Beharrlichkeit mit der man einen Weg verfolgt. Auch wenn mir klar ist das es wirklich nur eine Momentaufnahme ist, wir noch gute 2 Jahre hart gemeinsam arbeiten müssen, es wirk lange positiv. Genau das sind die kleinen Dinge die uns nach vorne bringen und an die wir uns klammern sollten wenn es scheinbar rückwärts gehen sollte.
Abschließen stellten die Anwesenden fest das es überhaupt ein entspannter Schultag für alle war. Trotz Nieselregen und Herbststimmung, das gute Gefühl dieser Stunde haben alle mit nach Hause nehmen können und nur das zählt wirklich. Ich bin sooooooooo stolz auf den Burschen, den kleinen großen Mann. Dieser Anflug von “Erwachsensein” ließ das Potential aufblitzen was in ihm steckt. Ich denke es liegt an uns das am Ende auch herauszukitzeln. Daran haben bestimmt alle ihre Freude.
Nach gut 13 Jahren mit Hunden, wohl wissend das es nicht sonderlich viel ist, kann man schon sagen das wir einen gewissen Wissensstand angesammelt haben. Inzwischen zieren viele Bücher unsere Schränke, man saugt Berichte und TV Sendungen auf und liest auch regelmäßig in bestimmten Hundezeitschriften. Mit dem Alter soll es ja vorkommen das auch die Erfahrungen größer werden. “Soll” schreibe ich weil es leider nicht immer so sein muss, es gibt genug Beispiele die dagegen sprechen. Wir sind immer offen für neue Erkenntnisse und auch bereit andere Wege zu gehen. Ein Versuch ist es immer wert finde ich.
Hundeschule ist nach meiner Auffassung ein MUSS. Dabei ist es erst einmal egal wie groß der Hund am Ende im ausgewachsenen Zustand wird. Das haben wir bisher mit allen Hunden so gehandhabt allerdings mit einem entscheidenden Unterschied – die Intensität nahm mit jedem Hund zu. Bruno wurde ja nur 5 Monate – mit ihm hatten wir keine Zeit irgendetwas zu trainieren, dabei wäre es wirklich interessant gewesen weil er hervorragende Eltern hatte. Der Gedanke daran läßt mich immer noch traurig werden. Benny, auch da hatten wir es selber versucht am Anfang. Von Hundeerfahrungen waren wir aber immer noch weit entfernt und zwangsläufig suchten wir dann auch eine Schule auf. Eine gute wie wir fanden, die es aber heute nicht mehr gibt. An deren Ende stand eine Urkunde mit dem Nachweis einen Begleithund zu haben. Ein Prüfung im eigentlichen Sinne war es aber nicht. Ich will ehrlich sein, das war uns auch ziemlich egal. Nach dieser Hundeschule – nur einmal hatten wir eine “Nachschulung” gemacht – dachten wir wie wohl die meisten in menschlichen Bahnen. Das sollte doch reichen für den Hund und uns. Schleichend aber eben doch stetig ging das Gelernte in Luft über. Die Vorstellung das Alles immer wieder geübt werden muss um es zu verfestigen hatten wir eben gar nicht. Dabei reichen wenige Minuten pro Tag, es reichen mitunter auch Regeln die man konsequent einhält und der Hund merkt wie das Familien-Rudel tickt. Es ging also auf den Weg der meisten Mensch-Hund-Beziehungen, wir wurden zunehmend die Seite der Leine die für Probleme zuständig war. Es hat uns keiner gesagt ( oder doch??? )oder wir haben es nicht gemerkt. Benny war allerdings nicht der Hund der große Probleme verursachte. Es war in einem Rahmen der noch vertretbar war, auch wenn wir oft einen dicken Hals zur Schau trugen. Das war halt unsere Strafe auf der einen Seite und eben die Lehre auf der anderen Seite .
Nachdem nun mit Bashira eine neue Qualität Hund bei uns eingezogen war gab es die Vorsätze und Willensbekundungen es diesmal alles anders zu machen. Logisch, das ist im Leben nun mal so. In Sachen Hund hatten wir nun unseren nächsten “Neujahrstag” . All unsere “Erfahrungen” zusammen genommen ging es ans Werk. Welpenspielstunde und die üblichen Versuche der Erziehung die halt durch den Welpenkurs vermittelt wurden. Die Auswahl der “Schule” stand nicht ganz oben auf der Liste, Hauptsache Schule eben. Jede Schule hat Gutes und aber auch Schlechtes, das merkt man aber erst später. Je später umso schlechter, aber am Ende ist vieles immer noch heilbar. Bei Bashira hatte es durch den Beinbruch ein jähes Ende gefunden schon in der Welpengruppe. Schade das sie in der wichtigen Zeit so gut wie nicht belastbar war und Kontakte zu anderen Hunden ihr nicht vergönnt waren. Nimmt man die Erfahrungen des Beinbruches und den damit verbundenen Schmerzen die sie gamacht haben muss, kann man sich gut vorstellen das sie hier Dinge “behalten” hat. Das was wir dann mit ihr geschult (verschiedene Trainer) hatten konnte wohl nicht perfekt sein. Wir sind aber nicht unzufrieden aber auch nicht ganz zufrieden. Zufriedenheit ist allgemein kein guter Begleiter. Aber es passt schon mit ihr.
Ganz am Anfang unserer Ridgebackzeit, ich habe einen Züchter in der Nähe besucht weil ich die Rasse mal leibhaftig vor mir sehen wollte, haben wir natürlich auch in Sachen Erziehung geforscht. “Wer ein Kind gut erziehen kann schafft das auch mit einem Hund!” Das war schon mal eine brauchbare Aussage, dachten wir doch das wir einen gut geratenen und natürlich gut erzogenes Kind haben. Kein Gedanke kam das wir bei unserem Goldie auch schon ein gut erzogenes Kind hatten und es eben dabei nicht ganz so rund lief mit der Erziehung. Bei Bantu wollten wir die Sache so weit wie möglich weiter perfektionieren. Wir wollten uns die Arbeit mit Bashira teilen aber nicht alles einfach laufen lassen. Ihre Hilfe sollte schon ein wesentlicher Teil werden. Die Suche nach einer Hundeschule ist heute da es mehr Auswahl gibt auch nicht einfacher geworden. Ein Argument sind auch die Entfernungen der Schulen, man will ja nicht dauernd im Auto hocken. Was nutzt ein Hund der perfekt mitfahren kann im Auto wenn der Rest leidet? Wir fanden eine Schule in der Nähe, haben uns den Ablauf angesehen und sind nun noch immer dort. Wir … eigentlich Bantu hat alle “Stufen” bisher gut durchlaufen. Wir werden nebenbei auch noch gleich mitgeschult und arbeiten auch an unseren Fehlern die uns eben auch präsentiert werden. Es wird also an beiden Leinenenden trainiert. So muss es sein und wir denken das am Ende alles gut wird . Einee recht fruchtbare Zusammenarbeit die wir später gerne ausdehnen möchten indem wir versuchen werden Bantu’s gute Nase weiter zu entwicklen. Nasenarbeit ist gut für Hunde und sicher auch für uns die wir dann mitmachen müssen. Wir werden versuchen Bantu in Sachen Mantrailing auszubilden, vielleicht wird er dann mal ein ganz Großer.
… und sogar bei uns schlagen nun die Bäume aus. OK, noch nicht alle, aber kaum zu glauben sie tun es endlich. Innerhalb der letzten Woche gab es einen mächtigen Schub. Das saftige Frühlingsgrün verbunden mit der Frühlingsfarbe gelb bestimmt überall die Optik. Das wirkt auch recht positiv auf das Gemüt. Die Fahrradbeine gehen wieder etwas schneller. Kein Wunder denn bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ist man gerne unterwegs – es muss ja nicht immer mit dem Fahrrad sein. Die körperliche Form steigt gleich den Temparaturen, egal was man tut. Die Walpurgisnacht leutet wie jedes Jahr die schönste Zeit des Jahres ein. Wir haben den Mai auch zünftig begrüßt. Es war kein Tanz in den Mai, es war eine Wanderung zum Rennsteig. Man muss ja nicht immer tanzen .
 Gelb in Grün ... der Frühling
Zusammen mit unseren Fellnasen und Freunden ging es durch Wald und Flur nach oben zur Ebertswiese am Rennsteig. Immerhin sind es runde 7 Kilometer bis zum Bergsee an der Wiese. Bei dem Wetter immer ein gut besuchtes Ziel von beiden Rennsteigseiten aus. Der Weg dorthin führte uns entlang des Lutherweges, über den Rosengarten zum Glasberg und dann zur Ebertswiese. Ja näher der Rennsteig kam umso reger der Verkehr.
 noch ist winterliche Blässe erkennbar
Ein Boxenstop an Kurti’s Baude wurde eingelegt. Radler, Weißbier und Würstchen und als Nachtisch ein Eis. Am See konnten wir sogar einen “fremden” Ridgeback erleben. Ein Bild was hier nicht so häufig ist, denn sooo viele gibt es hier in Thüringen nicht. Logisch das man aufeinander zugeht und austauscht. Die Hunde begutachtet und vergleicht. Der Gast am See war ein Livernose, ein richtiger Brocken wenn man so sagen darf. Ein kastrierter Rüde mit 58 kg (!!!) Lebendgewicht. Das ich fast das Gesamtgewicht unserer Beiden aber eben nur auf 4 Beine verteilt. Es war eigentlich nicht dick, nur ungemein kräftig. Ich habe noch nie so einen Brustkorb gesehen. Ein doch recht ruhiger Geselle, allerdings wird der ruhigste Risgeback aktiv wenn er merkt das in einer Tasche Leckerli’s versteckt sind, die “Marschverpflegung” unserer Fellnasen. Man sagt ja das man mit Hunden schneller Kontakte knüpfen kann … ja das stimmt sehr wohl.
 da ist der Bursche
So einem Kerl möchte man wohl nicht wirklich gegenüberstehen wenn dieser aufgeregt ist . Da reichen sogar unser Beiden schon. Da braucht sich blos ein Fell schnell zu bewegen und sie stellen sich gleich bereit zum Jagen. Man muss dann eben nur mehr sehen als die Hunde. Das trainiert die Sinne und macht aufmerksam, zumal unser “kleiner” Rüde hochgradig pubertiert. Der Besitzer des großen Burschen kennt das auch so und er meinte das wird noch schlimmer. Schöne Aussichten … aber wir wollten es ja nicht anders .
Bald ging es dann wieder “hinunter” und diesmal teilweise etwas abseits der gängigen Wege. So manch Anblick ist nicht wirklich fotogen nachdem die Waldindustrie im Wald tätig war. Manchmal fehlt da auch bei uns das Verständnis, man sollte schon etwas sorgsamer mit der Natur umgehen. Unsere Ridgies haben den Tag genossen. Auch wenn es nicht ihre Tageszeit war – vormittags verschlafen sie in der Regel – liefen sie gut mit und hatten immer ein Auge auf Nachzügler.
 wo bleiben sie denn?
Nach über 5 Stunden – man muss ja nicht durch den Wald hetzen – sind wir dann immer noch bei Sonnenschein wieder zu Hause einmarschiert. In der Einflugschneise gab es dann noch ein seltens Bild, ein aufgeregter Ridgeback. Bantu meinte bei Billy (Ein Nachbarhund) am Zaun sich etwas aufplustern zu müssen. Schließlich mussten offensichtlich die angestauten Hotmone entladen werden. Da wird auch gleich der ganze Rücken zum Rigde. Ich meine wenn die Nase auch Fell hätte ging der Ridge dann auch bis auf die Nase. Die Anspannung ist gut zu sehen. Meist hat dann auch kaum eine Chande selber ein bild zu machen, diesmal hat es aber geklappt.
 Spannung bis an das letze Ende, nur die Ohren hingen noch herunter
Hier wissen wir genau was noch zu tun ist mit dem Jungrüden. Er ist noch lange nicht fertig und gerade in der Pubertät geht es schon mal durch mit ihm. Heir muss er deutlich Grenzen gezeigt bekommen. Wir arbeiten daran. Man darf sich auch nie ganz sicher sein, denn selbst wenn der Hund einen müden Eindruck macht, wenn er es für richtig hält ist er auch voll da. Zu Hause angekommen haben die Beiden erst mal den Vormittagsschlaf nachgeholt … die Hunde haben es doch am Besten . Hoffen wir auf einen guten Mai mit schönen und angenehmen Wetter.
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