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Der Wald

Ruhig ist es geworden im und um den Wald. Scheinbar ruhig auch in Sachen Pumpspeicherwerk. Regelmäßig wird am runden Tisch diskutiert, das können wir in Deutschland gut. Die Wahrscheinlichkeit dass es zum Bau kommt sinkt wohl dadurch auch mit jedem Tag. Viele sind froh darüber. Die Rennsteigengel die ja behaupten das Oberbecken würde den Schnee verhindern, schlagen sie ruhigere Töne an? Macht auch Sinn denn auch ohne Oberbecken blieb nicht viel Schnee liegen. Besonders deutlich beim Biathlon-Weltcup in Oberhof, da lag es wieder, das weiße Band im Walde. Es gab, gibt und wird immer solche Winter geben. Klar dass die Klimawandler jetzt wieder Oberwasser kriegen. Was aber in Oberhof gewerkelt wird um dort ein Stück Winter zu „bauen“ ist schon grotesk. Das hat den Schein einer Mikrowelt. Sollen Sie doch noch ein Dach drüber legen, dann brauchst du nur noch zu schütteln und es schneit. Hier, beinahe direkt am Stadion ist Wasser im Teich willkommen, da taut kein Schnee. Das ist wohl anderes Wasser. 😐

Auch ohne Pumspeicher und sonstigen Umbauten um den Rennsteig herum ist viel los im Wald. Die Industrie hat wieder Einzug gehalten, war eigentlich gar nicht weg. Früher hat man den Einschlag auf die Zeiten verlegt wo es die wenigsten Schäden gab. Das interessiert heute kaum jemand. Vollerntemaschinen im Wald pflügen sich durch das Gelände. Da braucht man gar keine LKW mehr fürs Pumpspeicherwerk. Da geht es Querbeet und damit man das alles heraus bekommt aus dem Wald gibt es auch jede Menge „Erntestraßen“. Von Wegen kann man da nicht sprechen. Eigentlich müsste der Fahrradfahrer das ja begrüßen, denn urwüchsige Strecken kriegen die Breite und Dimension von Waldautobahnen. Auch aus dem Wald ist noch viel mehr heraus zu holen. Da bleibt auch keine Zeit im Nachgang wieder alles gangbar zu halten. Ist das Holz erst mal raus, muss man auch nicht aufräumen. Schlamm und Ungemach selbst für Wanderer prägen die Bilder. Ein Gummistiefelverleih wäre schon recht lohnend wenn noch jemand da wäre der diesen Wald bewandert. 🙄

Da macht es recht wenig Spaß mit dem Fahrrad durch den Wald zu fahren. Zu häufig trifft man unpassierbare Stellen, Stellen die hoffnungslos verschlammt sind. Das macht mir, der ich ja zum Schönwetterradler mutiert bin, recht wenig Freude. Die muss aber mit auf dem Rad  sitzen, das ist Bedingung. Aus diesen Gründen gehen auch die Planungen bei einem neuen Fahrrad (nach über 76.000 Kilometern in 13 Jahren sollte das schon mal im Haushalt festgehalten werden) in Richtung Straße. Es darf gerne ein Straßenrad werden welches auch bedingt Geländetauglich sein sollte. Der Anbieter den ich im Fokus habe bietet ein Crozzroad-Rad, ein Straßenrad mit Scheibenbremsen und Profil auf den Reifen. Vielleicht wird es ja bald möglich sein einen Stellplatz in der Garage damit zu besetzen. 😉

Punktlandung

Der Frühling hat alljährlich 2 offizielle Starttermine. So ein Quatsch eigentlich, das nur weil sich die Jahreszeiten eh nicht an die Kalender halten. Der „offizielle“ Frühlingsanfang ist ja der 22.März, der meteorologische Anfang ist wohl der 1.März und der tatsächliche war wohl irgendwo im Februar. Das genaue Datum ist nicht zu greifen. Gefühlt ist ja schon seit Wochen Frühling. Das liegt auch am „akuten“ Schneemangel. Für manche ist es akut, für mich nicht. Ich kenne viele die dem Schnee nicht nachtrauern. Genießen wir die Lage und machen das Beste draus. 😉

Es zeichnet sich wohl ein „klassischer“ Frühling ab. Klare und kalte Nächte die tagsüber mit viel Sonne abgelöst werden. Schon gibt es Stimmen es sei zu trocken. Das mag sein. Die relativ konstante Kälte nachts verbunden mit relativ wenig (eigentlich kaum) Regen ist wohl die Ursache dass sich das Grün noch sehr zurück hält. Einzig die Tiere scheinen schon auf der Höhe der Jahreszeit. Seit Wochen schon hört man Spechte ihre Behausung bauen. Vogelscharen versammeln sich zum Klatsch und Gesang. Da haben wir nun am Nordhang endlich einmal die Chance ohne Rückstand in den Frühling zu kommen, und prompt klappt das irgendwie nicht. 😐

Frühling ist für uns auch immer dann, wenn die Ridgeback’s – vornehmlich die Bashira – sich im Gras wälzen. Wenn ihnen sozusagen das Fell juckt. Wenn sie sich überhaupt sehr für das Gras interessieren, es auch versuchen zu fressen. Da kann man schon denken dass hier keine Hunde an der Leine wären. Die Waldspaziergänge werden zu der Zeit aber nun wieder etwas ruhiger. Das Wild, was sich im Winter immer um die Fütterungen versammelt hatte, geht nun wieder in die höheren Lagen. Dort haben sie mehr Ruhe und so mancher „Waldmann“ hat in „seiner“ Fütterung noch relativ viel Restfutter gelagert. Es war halt kein guter Winter zum Anfüttern. 🙂

Noch ist es auch relativ unfotogen draußen. Einzig die Krokusse und Frühjahrsblüher im Garten machen die Farbkleckse aus. Das Gras im Garten ist allerdings schon recht saftig, gut dass ich hier im Januar (!!!) einen Schnitt gemacht habe. Im Bereich des Rollrasens haben sich wie erwartet die Hunde „verewigt“. Das war mir schon klar. Trotzdem war es eine gute Entscheidung es genau so zu machen, sieht mal von der Praktiker-Pleite ab. Hier haben wir ein leichtes Minus eingefahren, wobei Resthoffnung da ist wenn auch sehr gering zumindest etwas wieder zu bekommen. Egal. Es ist Frühling und die Sonne erobert die Tage wieder. Freuen wir uns auch auf wieder viele Kilometer mit dem Rad …. 🙄

 

Nun also doch

Lange haben wir Glück gehabt, nun also doch. Oder ist es Pech? Für mich eher kein Glück, ich bin aber nicht das Maß der Dinge. Es fing ja nun ganz langsam an und hat sich weiter entwickelt. Das alles im Laufe einer Woche und verschleiert mit Nebel. Dann kam die Kälte und es wurde weiß. Erst wie Puderzucker, dann ziemlich leichter Schnee und nun am Wochenanfang die größere Lieferung. Insgesamt wohl so ca. 15 cm. Alles Peanuts im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Es reicht aus um die Natur zu verschönern, das gebe ich ja zu. Am Ende nehme ich dann auch die guten Seiten des Winters an. Die Hunde werden nicht mehr so schmutzig und man „darf“ sich zusätzlich betätigen und Schaufel und Besen schwingen. Ich dachte schon die Geräte sind umsonst in Alarmstellung. Denkste! Aber wir haben ja erst Ende Januar. Kalendarisch kommen noch ein paar Tage und die Winter-Hochzeit ist sowieso meistens erst im Februar.

Blauer Himmel, Schnee und frische Luft

Die Winterzeit beschert dann immer ausgedehnte Winterwanderungen. Das ist mitunter so einfach hier nicht, denn im Wald ist dann oft wenig Platz für die Normalos. Skijäger und Ski Gejagte sind unterwegs auf einigen wenigen Strecken die für diese präpariert werden. Das Loipen-Spurgerät hatte sicher Entzugserscheinungen, ganz zu schweigen von den Fahrern. Kaum dass der Schnee die Felder am Rand weiß beträufelt hatte ging die Karre auch schon auf die Reise. Wen interessiert es wenn anschließend sich das Gras in den Spuren wieder aufgerichtet hatte. Egal, sollen sie machen. Dass durch das angelegte Heiligtum aber die Wandermöglichkeiten eingeschränkt werden sehen sie komplett anders. Mit Heiligtum meine ich die Loipen im Wald. Streng nach Plan und ausgeschildert liegen sie aber dann auch nicht Skigängern im Weg. Wehe dem, der eine Fußspur im Loipenbereich hinterlässt. Fliegen kann ich aber nicht und wer schimpft dann mit dem Wild was durch die Spuren herrscht oder gar die Waldbearbeitungsgeräte? Darüber lasse ich mich nicht mehr aus. Das wo die waren kann ich vielleicht gut laufen? ❓

Verträumte Landschaft

Solche Tage mit nahezu Kaiserwetter und einer schönen Schneelandschaft lassen auch genug Freude für mich übrig. Wenn man schon auf die Füße „gezwungen“ wird kann man immer hin mit den Hunden ausgedehnte Touren machen. Der Reiz liegt dann oft in der Tatsache zu versuchen Wege zu gehen die vorher (seit dem Schneefall natürlich nur) noch keiner gegangen ist. Das kann auch gut entspannend wirken. Kann es deswegen, weil der Winter die Spuren im Wald viel besser „fest hält“. Man sieht auch recht deutlich die Fährten in die die Hundenasen recht oft eintauchen. Das Wild ist ja auch in dieser Periode weiter unten unterwegs. Der Schnee verdeckt das Futter also müssen die Tiere auch suchen. Um Fütterungen und den Plätzen wo sie mit geringem Aufwand an Fressbares kommen. Es war nicht zu erwarten dass man doch noch einige Winterbilder machen konnte. Es sind schon ziemlich viele gemacht worden, aber es reizt doch immer wieder neue hinzuzufügen. 😉

Auch der Winter ist ja doch schön

 

Ein Hauch vom Winter

Nun also doch? Mit einer recht sparsamen Portion „Puderucker“ oder besser Puderschnee hatte sich der Winter(???) nun „endlich“ eingefunden? Könnten wir nun die angenehmen Seiten des Winters in Anspruch nehmen? Ja, es gibt die angenehmen Seiten, auch ich muss das feststellen. Nun hatte ich mich in den letzten Tagen „beschwert“ dass man seine Nachbarn nicht sieht die ganze Woche. Ob es immer eine Beschwerde ist kommt auch auf die Nachbarn an. Kaum fallen ein paar Flocken und liegen sie im Weg herum, muss man ja den Schnee beiseite räumen. Das ist zu Zeiten wo normal noch nicht so viel Bewegung draußen ist. Siehe, schon trifft man sich auch. Nicht wegen der Nachbarn, aber ich könnte mir um diese Zeit bessere Dinge vorstellen als mit dem Schneeschieber durch die Gegend zu fahren. Ein Gutes hat es aber trotzdem, die morgendliche Aufwachphase wird doch ziemlich verkürzt. Man kann dann offensichtlich etwas fitter an sein Tageswerk gehen? ❓

Einhergehend mit dem zarten Winter war es nun auch sinnvoll die ersten Fotos 2014 machen zu können. Der allseits liegende Unrat (nicht alles ist Dreck, nur der Anblick wirkt so) wird nun leicht überdeckt. Bleibt der Schnee aus ist die Optik nicht so prickelnd und gibt kaum Anlass und Antrieb ein Foto zu machen. Sobald die für mich nicht so geliebte weiße Pracht hinzu kommt, lockt der Finger am Abzug schon manchmal. Obwohl man schon unzählige dieser Bilder hat, man möchte trotzdem immer mehr ;).

 

Ohne Sonne wurde es richtig kalt

 

sieht aber trotzdem spannend aus

 

Sibirisch die Optik

auch wenn es (noch?) wenig ist

wenn sich dann noch die Sonne traut

 

trotzdem zugefroren