April 2009
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Das Leben geht weiter

Es ist immer eine schwere Situation einen wirklich guten Freund zu verlieren. Egal wie viele Beine dieser Freund hat. Leider haben die Hunde nicht die Zeit eines Menschen. Es ist dann eben so dass die Menschen wohl mehr darunter leiden. Es gibt immer ein danach und das Leben geht weiter. Wir dachten Pech gehabt zu haben weil unser Benny keine 10 Jahre wurde, nein es war Glück das wir ihn so lange haben durften. Jeder Tag ist ein Gewinn und jeder Tag ohne solche Freunde ist ein Verlust.  So muss man es sehen und es macht die Situation zwar nicht einfacher, aber es öffnet den Blick nach vorne.

Die Plätze im Herzen sind unerschöpflich und die kleine Bashira war sofort in unseren Herzen. Bolanile kann den Platz von Elesha nicht einnehmen, aber sie wird sicher einen gleichwertigen bekommen. So war es bei uns und so wird es woanders auch sein.

Bolanile hatten wir auch in der engeren Wahl, die Nummer 14, der Favorit von Florian. Wir sind andererseits nicht böse ihre Entwicklung weiter beobachten zu können und stärkt uns noch mehr bald einen Besuch abzustatten.

Wir werden Elesha vermissen …

Trauer

Mit großer Betroffenheit und Bestürzung haben wir heute erfahren, dass Bashira’s Mutter über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Elesha, die wir als aufgeschlossen, fürsorglich und ausgeglichen kennengelernt haben, die uns auch den Weg zum Rhodesian Ridgeback geebnet hat ist nicht mehr unter uns. Im Herzen wird sie es aber bleiben, vor allem auch als Mutter unserer kleinen Maus.

Wir haben uns schon gefreut Bashira’s Heimat einmal zu besuchen und Elesha  zu zeigen was für prächtigen Nachwuchs sie uns geschenkt hat. Es ist schwer Worte des Trostes zu finden und auch das Geschehene zu begreifen. In Gedanken sind wir bei Jörg und seiner Familie. Wir fühlen mit Euch und sind auch sehr traurig.

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In Gedanken sind wir bei Euch …

Bananendieb

Die „kleine“ Maus entwickelt sich prächtig … das kann man so sagen.

Am 18.April stand wieder die Wiege- und Messprozedur an – 17,4 kg und schon stattliche 52 cm. Sie streckt sich mehr und mehr der Roten Marke an der Schrankwand entgegen. Diese hatten wir als Antwort auf die Frage wie groß sie wird sichtbar gut befestigt. Das Wiegen wird nun zunehmend komplizierter, auch wenn sie noch wie in Welpenzeit auf den Armen recht ruhig bleibt. Bald haben die Arme aber Schwierigkeiten. Kein Fitnessstudio kann sie wie benötigt stärken.

Einhergehend mit den Wachstumsschüben passieren auch immer Dinge in dem kleinen Köpfchen. Genauer gesagt hinter den ominösen Falten auf der Stirn.
Heute Morgen, Frauchen legt sich die geschälte Banane auf den Teller und ist im Bad. Bashira ist dann meist auf der Fußbodenheizung dabei. Heute nicht, es klapperte in der Küche. Ein kurzer Blick hinein und die Zunge strich gerade über die Butter in der geöffneten Dose …. Heeee!! Pfui !! 

Die Spurensicherung stellte fest, Butter am Bananenteller und Muster auf dem Tisch – wo ist die Banane? Kurze Nachfrage beim Frauchen … sie war da, kann es aber nicht beweisen. Gleich der Hinweis, die letzte Banane ist aber ihre (Frauchen) … Klar wem denn sonst? Da wackelt das unschuldige Köpfchen wieder gehörig … ICH? Nö, ich nicht 😀 .

Also legen wir die Banane, diesmal ungeschält wieder auf den Teller. Es sollte mit dem Teufel zugehen wenn sie nicht auf den Spuren der ersten wandeln sollte … Es dauerte nicht lange, Bashira heuchelte Desinteresse und als die Küche leer war … na wo war sie denn?

 RICHTIG …

Inflagranti … auf frischer Tat, Hunde sind so berechenbar. Diesmal kam das „Pfui“ wieder richtig. Die „Kleine“ (ist alles relativ) war auch recht schnell wieder auf ihrem Pad, die Unschuldsmine hat sie immer auf … kann man ja immer gleich gebrauchen. Wir müssen noch aufmerksamer werden. Je größer sie wird umso mehr Flausen passen in das Köpfchen … und der Abstand Kopf – Tisch nimmt ab, umgekehrt proportional zum Abstand Bauch Fußboden … puh, gerade noch so zu erläutern ohne Taschenrechner.

Irgendwie, sind wir gespannt was da noch kommen mag. Die Möglichkeiten sind groß. Dulden werden wir nicht alles, aber lachen … das kann man schon mal darüber. Auch wenn sich mal das eine oder andere Restmilchzähnchen in die Haut verirrt, schmerzlich weil 2 cm lang. Ok, nun ist weißer Handschuh drauf, weh getan hat’s trotzdem. Alles wird aber gut und wir mögen sie trotzdem wie verrückt.

Bashira allein zu Hause …

Irgendwann musste es ja mal so kommen …

Da die Familie ja arbeiten muss und der Sohn studiert, heißt es für das Fellbündel alleine über Haus und Hof zu „wachen“.

Wir haben stundenweise damit begonnen und ihr das Gefühl gegeben das immer jemand wieder kommt. Nach Ostern war nun der Urlaubsvorrat vorerst erschöpft. Unser Benny kam recht gut damit klar und hat seinen Tagesablauf darauf abgestimmt. Kein großer Abschied, kein Theater, hin und wieder ein Schweineohr … so wäre es auch jetzt recht gut.

Bashira meckert nicht, sie wartet offensichtlich irgendwie um danach „ihren“ Couchplatz einzunehmen, Gegner sind ja nicht vorhanden. Oder meckert sie doch? Klaro macht sie das, ist ja auch normal. Das Kissen in Hühnerform wird notfalls attackiert, dessen Widerstand hält sich in Grenzen. Der eine oder andere Stofffetzen liegt schon mal herum. Die ersten Tage verlaufen recht gut, kaum Schäden am Mobiliar, hier und da mal ein Kissen oder eine Decke nicht am normalen Platz – aber nicht zerstört. Ihre Freundin Sally ist da rigoros, jede Sekunde wartet sie mit neuerlichen Dummheiten auf. Die Falten auf der Stirn zeugen von gespielten Unschuldsbekundungen, oder meinen die Racker ihr Spaß ernst? Nicht mal eine Minute darf man ihr zum Nachdenken geben … Bashira wird bestimmt anders 🙂 .

Wir meinen es läuft gut an bei unserer Kleinen – vorerst. Natürlich werden potentielle Ziele aus dem Sichtfeld geräumt, natürlich läuft das Radio mit und natürlich lassen wir sie nicht zu lange zappeln. Zwischenbesuche sind da immer drinne und wenn der Opa oder die Oma im Garten sind ist Bashira mit dabei …. sie hilft beim Umgraben (hmm die richtige Grabstelle ist ja nur eine Frage der korrekten Einweisung), sie hilft beim Rasen entmoosen (auch Gras ist grün – wer soll das alles unterscheiden?) und sie verziert schon mal einen Gartenstuhl – sieht auch mit  Muster besser aus … wir mögen sie trotzdem!

Wir sind gespannt was uns noch so alles erwartet … und werden das bestimmt nicht verheimlichen  🙂 .