April 2010
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Hundeschule fertig – Alles gut?

 

2010_04_24_0211

Die junge Abiturientin

 

 Bashira hat es nun, das „virtuelle Hundeabitur“. Nein, diesmal gab es keine Urkunde, wir wissen was sie kann, was sie noch nicht richtig kann und wir wissen dass wir weiter arbeiten müssen. Wir ALLE zusammen. Diesem Irrgedanken, dass man einen hörenden (gehorchenden) Hund hat nach der Hundeschule jagen wir nicht mehr nach. Gelernt haben wir wieder alle zusammen eine Menge. Selbst nach 10 Jahren mit Hunden ist das Wissenspotential immer noch nicht ausgeschöpft. Auch deswegen, nicht aus Unzufriedenheit, haben wir wieder die Hundeschule gewechselt. Andere Leute andere Methoden.

 


Sitz kann die feine Lady besonders gut vor der Schüssel, aber auch sonst beherrscht sie die Lektion

Sitz kann die feine Lady besonders gut vor der Schüssel, aber auch sonst beherrscht sie die Lektion

  

Was haben wir aber nun gelernt?

 

Bashira kann schon recht ordentlich „bei Fuß“ gehen, sie ist sicher im Stadtalltag, in Geschäften und an den Straßen. Sie wirkt konzentriert und Kinderwagen und Rollstühle sind kein Problem. Enorm finden wir das sie nun endlich auch „Platz“ geherrscht auch wenn sie den Untergrund in Ridgebackmanier vorher genau prüft. Nässe als Untergrund und Kälte im Umfeld … wer legt sich da schon gerne nieder? Große Fortschritte sind auch auf Entfernungen zu verzeichnen, sie bleibt sitzen oder liegen, wirklich super auch wenn DIE Ablenkungen noch nicht zu verzeichnen waren, aber einige gab es schon …

 

Sitz und bleib ... auch auf Distanz

Sitz und bleib ... auch auf Distanz

  

 

 

 

*Platz"

"Platz"

 

"Platz und Bleib" ... perfekt

"Platz und Bleib" ... perfekt

Es fehlen noch unsere Lektionen … 😉

 

Wir haben gelernt dem Hund mehr Vertrauen zu schenken, ein Fakt der sich gut auf Bashira ausgewirkt hat. Wir wissen aber auch dass sie noch lange nicht fertig ist. Ridgebacks sagt man nach das sie lange brauchen. Besitzer feiern den 3.Geburtstag analog des 18. bei Menschen, das ist schon eine tolle Erkenntnis … haben wir doch die Hälfte davon schon hinter uns – wirklich gute Aussichten  :-D.

 

Das Ganze klappt dann auch in der Gaststätte schon gut

Das Ganze klappt dann auch in der Gaststätte schon gut

 

auch wenn ihr leider kein Wasser angeboten wurde ... sie nimmt alles gelassen

auch wenn ihr leider kein Wasser angeboten wurde ... sie nimmt alles gelassen

  

 

 

Was wir weiter beachten müssen …

 

Training mit dem Hund sollte man organisieren, bewusst Situationen schaffen um diese üben zu können. Manchmal finden wir Verständnis bei anderen Hundebesitzern, oft aber auch nicht. Da gibt es besonders von den kleinen Hunden viel Gift im täglichen Aufeinandertreffen. Die Leute haben es ja auch einfach, Schnippleine – Knopfdruck – Hund kommt geflogen. Einen Ridgeback kriegt man so nicht zurück.

Wir müssen täglich konsequent weiter machen. Oftmals bieten sich Möglichkeiten Dinge in den Spaziergang einzuflechten. Täglich kleine Übungseinheiten zum Festigen und Erweitern, wir dürfen nicht locker lassen. Nur so gelingt es uns „unauffällig“ durchs Leben zu kommen, wenn das mit einem Ridgeback überhaupt möglich ist.

 

Mit viel Übung wird so was dann zum Alltagsgeschäft - Cool sein

Mit viel Übung wird so was dann zum Alltagsgeschäft - Cool sein

 

 

 

 

Wen es jetzt vielleicht auch noch interessiert wer unserer Bashira das alles ins Ohr geflüstert hat … natürlich wir. In der Hundeschule führen Mama und Papa alle Übungen selber aus 😀 . Der Lehrer will es sich ja nicht mit dem Hund verscherzen :mrgreen: , aber er hat uns angeleitet und geführt, auf Fehler aufmerksam gemacht – eben gut betreut. Ihr könnt Euch selber davon überzeugen …

 

http://www.hundeschule-katzmann.de/ 

 

einfach klicken !!

 

Übrigens werden wir baldigst auch die Pension mit unserer „Testhündin“ Bashira ausprobieren.

 

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Der Frühling ist da – Neue Bilder

Winterbilder sind genug gemacht, es gibt nun wieder Farben. Überall ist das Leben zu erkennen, es ist bunt und sehenswert. Nicht das es im Winter nicht auch schön sein kann, die Farbpalette ist einfach genial.

fruhling3

Das sind die ersten Boten

Die ersten fleißigen Arbeiter

Die ersten fleißigen Arbeiter

Der schützende "Mantel" wird verlassen

Der schützende "Mantel" wird verlassen

Der Winterschlaf hat ein Ende ...

Der Winterschlaf hat ein Ende ...

und geht gleich nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit über

und geht gleich nahtlos in die Frühjahrsmüdigkeit über

Kein Sonnenstrahl bleibt unentdeckz und ungenutzt

Kein Sonnenstrahl bleibt unentdeckt und ungenutzt

Ein markantes Datum im Frühjahr ist Ostern. Ridgebacks suchen zwar keine Eier, ok … in der Schüssel sind sie allemal willkommen, aber sie jagen gerne. Nicht nur Sonnenstrahlen, nein da gibt’s so Tiere auch aus Afrika. Das Weihnachtsgeschenk wurde nun zum Opfer. Dabei sind fast 4 Monate eine gute Haltwertzeit für Spielutensilien, nicht nur bei Ridgebacks …

Mehrfache "Not-OP's" konnten das Opfer über Ostern retten.

Mehrfache "Not-OP's" konnten das Opfer über Ostern retten.

Inzwischen fehlt die Nase und auch das „Innenleben“ ist noch weiter zu tage gekommen, ich sagte ja immer: Wenn sie spielt kann es schon mal weh tun.

Osterzeit ist auch Zeit für entsprechende Deko. Vorsicht, das ist eine Warnung für zukünftige Ridgeback-Besitzer (gilt auch wieder für andere Hundrassen 😀 ), man sollte die Deko-Art aber mit dem vierbeinigen Familienmitglied abstimmen. Nicht alles was uns gefällt, kommt bei ihnen gut an. Da muss man auch schon mal Hand … ähmm Schnauze und Zähne zur „Überarbeitung“ einsetzen …

Osterdeko vom Feinsten ...

Oster-Deko vom Feinsten ...

mal beachte die zentrale Lage des Hasen ...

mal beachte die zentrale Lage des Hasen ...

Im Zentrum keine Bashira? Da geht mal gar nicht … 😉

mitten drinne ... das ist kein Pleitegeier

mitten drinnen ... das ist kein Pleitegeier

hier das Ergebnis ...

hier das Ergebnis ...

Der Osterhase ist immer noch zentral, ein Stück von seinem Ei hat er „freiwillig“ abbeißen lassen, das Körbchen diente als Tischmüllbehälter. Die Kücken konnten auch nicht wirklich fliehen, ein Wunder das keins verschluckt wurde. Grunderkenntnis, stimme die Deko mit dem Hund ab, oder biete andere Objekte an, wehe der Hund wird zu kreativ …

Der Ridgeback und das Bett – eine unendliche Geschichte

 

Der Ridgeback und das Bett – eine unendliche Geschichte 

Der Hund ist ein Rudeltier und wer einmal die Gelegenheit hatte in eine gut gefüllte Welpenbox zu sehen weiß auch was das bedeutet. Ob es bei kleinen Ridgebacks anders ist kann ich nicht sagen, ich kenne „nur“ die viel zu großen Fellhäufchen mit den tiefen Falten auf der Stirn.

 

Genauso wie es Hunde gibt die gut mit Kälte umgehen können, die sich einschneien lassen und die selbst Regen nicht abschreckt muss es ja auch das Gegenteil geben. Hier verhält sich die Aktivität umgekehrt proportional zur Außentemperatur. Ist es aber richtig warm, so verursachen selbst afrikanische Hunde keine unnötigen Bewegungen, selbst hecheln kommt einer Energievergeudung gleich.

 

Ridgebacks können wirklich gut mit der Wärme umgehen. Egal ob es am Kamin (mit oder ohne Löwenfell) oder am Lagerfeuer ist – der Abstand zur Wärmequelle wird auf ein Minimum gebracht – oder auch  wenn es darum geht im Wohnzimmer möglichst jeden eindringenden Sonnenstrahl zu „errobben“. Man hat das Gefühl es handelt sich um einen Fotovoltaik-Hund, der seine Energie aus der Sonne oder sonstigen Wärmequellen bezieht. Das alles erfolgt auf W-Lan Prinzip und scheint äußerst effizient zu sein, denn wenn diese Pakete dann explodieren gibt’s nur zwei Möglichkeiten, entweder Hochstand oder Schienbeinschützer.

 

Was hat die Energiegewinnung nun mit dem Bett zu tun? Das fragt man am Besten eine Familie die den ersten Winter mit einem Ridgeback durchlebt hat. Nein, unser Hund hat ein Bettchen vorm Bett und wenn die Zeit gekommen ist, dann geht sie auch gleich hinein. Sie nimmt es gerne an und wird auch gleich richtig „verpackt“. Kuscheldecke einfach ? Nein, wenn schon dann doppelt. Ohne Hinweis weiß man nicht wo vorne und hinten ist. Es wird alles zugedeckt, spätestens hier wäre unser guter alter Benny (Golden Retriever) protestierend aufgesprungen und hätte den Platz gewechselt. So weit so gut … alles friedlich, selbst junge Hunde schnarchen noch nicht, da muss man nicht rätseln aus welche Ecke diese Geräusche kommen … Es ist alles bereitet und man kann in Träume eintauchen.

 

Irgendwann, zwischen 2 Uhr und 5 Uhr … das Bett gerät in Bewegung, Fremdbewegung wohlgemerkt. Etwas schnaufendes, suchendes, eine feuchte Nase vorne weg, unterstützt durch eine aktive Zunge für den Fall das der „Kandidat“ (oder auch Auserwählte genannt) seine Nachtruhe doch noch nicht beenden möchte. Es bleiben ohnehin nur 2 Varianten, Verweigerung verbunden mit vollständiger Beendigung der Nachtruhe oder einfach nur die Decke ein Stück anheben. Zum Anheben reichen 5 cm und so wie man einen Pfeil in einen Köcher steckt ist vom Ridgeback außerhalb der Decke nichts mehr zu sehen. Halbwegs freiliegende Körperteile erfahren Dankesbekundungen mit der Zunge, bevor man sich in die (vorläufig) feste Schlafposition windet und schiebt. Dem Ridgeback ist es dabei völlig egal wer wie und wo vorher jemand gelegen (und vielleicht geschlafen) hat … er/sie ist beim Rudel angekommen und das ziemlich heftig.

 

Warum bei uns gerade dieser Ablauf genauso ist entzieht sich unserer Kenntnis. Zwischenzeitlich sind wir froh über jede Minute ridgebackfreies Schlafen, kommt aber niemand werden schon bald die Lebensfunktionen überprüft. Spätestens dann beginnt das Szenario … und man ist sowieso munter. Insofern ist es inzwischen egal ob mit oder ohne Ridgeback im Bett.

Erst wenn man selber als Kopfstütze, Krallenablage oder Zungentestfeld dient oder sich aber selber der braunen Fellwärmflasche bedient, den Ohrenpflegedienst nutzen kann, ist die für uns nun gewonnene Welt wieder in Ordnung. Selbst mit „Gepäck“ in Form von „duftenden“ Begleitumständen muss man rechnen. Ich will jetzt gar nicht daran denken was alles passieren kann wenn mal ein zweiter Ridgeback dazu kommen sollte ….

 

Eigentlich sollten die Fellnasen Ridge-Bett heißen ….