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WM Viertelfinale

Es ist nun soweit, die ernste Phase hat begonnen und das Niveau der Spiele steigt stetig und die Leistungen so mancher Schiedsrichter entwickelt sich entgegengesetzt.

Das Viertelfinale ist nun komplett und von meinen Tipps fürs Halbfinale sind noch drei übrig und auch Deutschland hat sich mal wieder durchgeduselt. Inzwischen werden schon sichere Tore nicht gegeben und kaum auszumalen wenn das 2:2 als solches anerkannt worden wäre. Das man die entsprechenden Konter mit weiteren zwei Toren krönen konnte und sicher auch nicht ganz unverdient weiter gekommen ist, ist eben auch der danach offenen Spielweise der Engländer geschuldet. Ich glaube nicht das man zwischen dem 2:0 und dem 3:1 überhaupt im Strafraum der Engländer war … Im Fußball zählen nun mal die ‚Tore und nichts anderes.

Auch Argentinien hatte das Glück eines blinden Schiedsrichters auf seiner Seite, was jedoch das am Ende verdiente Weiterkommen nicht behinderte. Es werden schon recht spannende Angelegenheiten am Wochenende und ich kann immer noch 3 Kandidaten auch wirklich ins Halbfinale kriegen … und eben auch Deutschland 🙂 .

Bisher kann man sagen dass die europäische Überlegenheit nicht mehr da ist. Nur drei Teams unter den letzten Acht, das war schon mal besser. Dafür ist es aber eine WM … Afrika mit einem Vertreter ist letztlich im Soll. Leider haben die meisten Teams ihre Nerven nicht im Griff gehabt und sind wohl auch an der hohen Erwartungshaltung gescheitert. Ghana war da noch die große Ausnahme auch wenn sie viel Glück hatten und die Serben den Matchball nicht nutzen konnten – sie haben es dann auch wohl nicht verdient.

Zwei Tage WM-Pause … wird das vielleicht langweilig? Ich glaube nicht, wir haben Sommer und zwar richtig. Das ist auch nicht die Zeit über wenig Regen zu meckern, noch höre ich die Jammerei aus dem Mai … nehmen wir es wie es kommt.

WM – Zwischenstand

Die Vorrunde ist nun vorbei, alle mosern wegen der Vuvuzelaaaa, aber die meisten blasen mit. Bashira mag die Vuvuzela gar nicht, ist das ein Grund warum sie nicht in Afrika lebt? 😀

Meine 4 Halbfinalkandidaten sind alle, mehr oder weniger locker, in die K.O.-Runde gelangt. Ich liege mit den Tipps noch im Soll. Ebenso relativ glücklich geschafft hat es auch das deutsche Team. Ich sagte ja … viel viel Glück. Ein Fakt der mir bei Bashira schon aufgefallen war, vor dem Tor wird es meist nichts … so sind halt die Afrikaner 😀 ,sonst hatten die Spieler schon Urlaub und wären am 24.Juni nach Hause geflogen. Ein Haken besteht bei der Zusammensetzung doch, das Halbfinale wird definitiv anders aussehen. Argentinien wartet – wenn es rund läuft – auf den Sieger des Spieles England – Deutschland. Aber nun geht es eh immer aufs Ganze und es kann auch hier bekanntlich nur einen geben. Da noch recht viele gut spielende Teams dabei sind ist die Hoffnung auf einen verdienten Sieger nach wie vor groß. Das „Grottenkick-Finale“ aus 2006 darf ja schon Baden gehen, natürlich nur nachdem man sich die Wunden geleckt hat. Verdientermaßen hat es zwei Antifußball-Teams erwischt. Egoisten und Schönlinge, Hauptsache die Haare schön aber kein Einsatz auf dem Rasen. Italien hatte nur zwei weltmeisterliche Aktionen, der Faller von De Rossi gegen Neuseeland und der Torjubel danach von Iaquinta, ich dachte schon die wären wieder Weltmeister. Italien kann nun getrost in die Tafel der Blamagen nach „Pak  Doo-Ik“ und Jung-Wang Ahn mal einen europäischen Namen eingravieren … nehmen wir den Vittek 😉 .

Brasilien, nicht n meinem Kreis gelandet, das kann ein Fehler werden. Ihre Auftritte bisher haben sich durch Arroganz und Überheblichkeit ausgezeichnet, was schon gipfelte in dem Handtor und der bodenlosen Frechheit einer Lüge. Sicher wäre es nicht entscheidend, aber unter der Würde und das macht extrem unsympathisch. Maradonna hatte seiner Zeit nur eine Hand gebraucht und wurde auch nicht gefragt vom Schiri. Das die Brasilianer gute Fußballer sind ist genetisch festgelegt, aber gegen die Elfenbeinküste haben sich richtig gute Sterbeszenen zelebriert – wie so manch andere auch. Das wirft allerdings nur dunkle Schatten auf die WM.

Insgesamt redet man von schwachem Niveau, ich sehe das etwas anders. Es ist ausgeglichener geworden. Neuseeland ungeschlagen ausgeschieden, das konnten sonst wohl nur die Schotten, Australien kurz vor der nächsten Runde, Japan, Südkorea, Paraguay und nicht zu vergessen Slowenien und die Slowaken. Einzig Nordkorea hatte nach dem guten Spiel gegen überhebliche Brasilianer der Übermut gepackt und wollten „Rache“ für 1966, das ging nach hinten los. Im letzten Spiel waren sie dann etwas konstanter aber insgesamt zu leicht für diese WM.

Fakt ist … Teil 2 der WM beginnt am Sonnabend und erst dann kommen die Stunden der Wahrheit für die verbliebenen 16 Teams. Die eine oder andere Überraschung wird es schon noch geben, auch wenn die BILD-Zeitung Deutschland ja schon auf den Thron gehoben hat, aber das war vor dem Serbien-Spiel. Einige waren dort wohl auch schon auf der Party, vor allem Klose mit seinen Zirtaki-Steppeinlagen auf des Gegners Füßen.

Ich bleibe dabei, der Beste soll gewinnen …

Der Ursprung afrikanischer Hunde

Als Futtergeber, Bettbereitsteller und Wanderführer eines afrikanischen Hundes ist man immer gespannt wenn es Neues aus der Hundewelt zu berichten gab und gibt. Die Lektüre diverser Hundezeitschriften steht da immer ganz oben. Natürlich ist das nicht durch einen persönlichen Erfahrungsaustausch zu ersetzten – der steht immer ganz weit oben. Zur Horizonterweiterung sind Zeitschriften neben Bücher immer tauglich. Es gibt einige die oftmals recht interessante und vor allem aktuelle Informationen bereit halten. So auch in dem Deutschen Hunde Magazin in seiner Ausgabe 07/2010. Passend zur Fußball-WM setzt man sich hier mit den Hunden Afrikas auseinander. Nachfolgend ein Interessanter Bericht zum Ursprung der Hunde, gerade auch weil man weiß der der Hund wohl vom Wolf abstammt. Afrika und Wolf ? Das passt erst mal gar nicht.

2009 wurde eine Studie der University of California-Davis veröffentlicht. Im Rahmen eines Projekts zur Feststellung der genetischen Vielfalt bei Hunden wurden 318 Dorfhunde aus sieben Gebieten Ägyptens, Ugandas und Namibias untersucht. Die Gene der modernen Rassen hängen alle in einer kleinen Gruppe zusammen, aber die untersuchten afrikanischen Dorfhunde zeigten eine viel größere genetische Vielfalt. Im Gegenzug wurden Rassen untersucht, die angeblich afrikanischen Ursprungs sind, sowie Mischlinge aus den ZUSA. Die Forscher stellten fest, dass die afrikanischen Dorfhunde ein Mosaik eingeborener Hunde, die mit frühen Einwandern nach Afrika kamen, und Mischungen nicht eingeborener Hunde darstellen. Der Rhodesian Ridgeback hingegen gehört zu den Hunden, deren Ursprung außerhalb Afrikas liegt. Die Studie geht weiter. Man sammelt weltweit Proben, um festzustellen, wo die modernen Rassen ihren Ursprung haben und wie viel genetische Vielfalt durch die Entwicklung moderner Rassen verloren ging.

Ich bin doch mal gespannt was sich alles noch so aufdecken lässt mit dem Anwachsen der wissenschaftlichen Mittel. Natürlich ist in der Betrachtung auch der Rhodesian Ridgeback ein Thema, das werde ich auch hier noch auswerten. Ursprung, Herkunft und Geschichte lässt sich nicht mehr ändern, aber der Hund – speziell – eine einzige Rasse ändert sich ständig. Ursprüngliche Wesensmerkmale bleiben oder vermischen sich, fallen weg oder sind nicht mehr dominant. Es gibt ja schon wirklich viele Bücher zu einzelnen Rassen, auch für Ridgebacks. Diese können aber wohl nur ein aktueller Mitschnitt aus deren Entwicklung sein. In gewissen Abständen wird man merken dass es ja doch nicht so ist. Der Rhodesian-Ridgeback-Care e.V. (siehe Link rechts oben) hat hierzu auch ein Projekt geplant. Aus reger Forumstätikeit wurde schnell klar, ja wie ein Ridgeback aber auch nein nicht typisch. Fragt man nach wie diese Hunde sind, es fehlen meist die Worte um wirklich alles zu beschreiben. Das geht auch gar nicht wirklich. Eigentlich kann man sich kurz halten. Sie sind einfach so faszinierend das man wohl nie wieder einen anderen Hund haben möchte, auch wenn er alles andere einfach ist und wir ja auch erst noch in den ersten 3 schweren Jahren stecken. Dieser Verein, der sich in erster Linie um die Rasse aufopferungsvoll kümmert, möchte ein Buch herausbringen um aus vielen Halterbeschreibungen das Bild „Ridgeback“ präziser zu beschreiben und zu malen. Eine Sache die zur Aufklärung beiträgt und vielleicht hilfreich ist in der Phase wo es gilt eine Hunderasse als Begleiter zu wählen. Der Ridgeback ist einmalig aber eben nicht nur ein bildhübscher Hund …

 

Erfurt – Die Ridgebacks

Natürlich lag unser Augenmerk bei Bashira’s Brüdern und Schwestern. Thüringen ist ja nicht so dicht besiedelt und so war unsere Hoffnung recht groß gleich mehrere Exemplare (es waren jeweils über 20 gemeldet) zu sehen. Am Sonnabend haben wir uns vorgenommen, das Drumherum und den Ablauf im Ausstellungsring zu verfolgen. Vielleicht kann man das ja irgendwann einmal gebrauchen, wer weiß das schon … 

Professionelle Gelassenheit und Souveränität - eine alte Häsin

Insgesamt beobachteten wir 2 Durchgänge. Das Laufen im Ring, das Stehen und Präsentieren und das Wesen bei Richterkontakt. Kopf- und Rutenhaltung und wieder laufen, jedes Detail wurde beobachtet. Zuerst drei schöne Rüden, geführt von Frauenhänden. Das Ergebnis des Richters … ähmm, nein – ich habe es genauso gesehen wie der Richter. 

Der Sieger aus Durchgang 1

Ridgebacks sind doch Schoßhunde - gut das es manche noch nicht wissen - als Sieger darf man das ja wohl

der Zweitplatzierte

Auch bei der zweiten Gruppe, diesmal waren es 6 Rüden, konnte ich den Richterentscheid in der Spitze nachvollziehen. Das Siegerpaar hat super zusammen gearbeitet, super Bewegungen, gute Präsentation und der Hund total fixiert auf den Führenden. Es wirkte so als wären keine weiteren Hunde oder Menschen vorhanden, beeindruckend – aber so soll es ja sein. Im Nachbarring, bei den Leonbergern, ging es da schon mal turbulenter zu. 😉 . 

Das Dreamteam

ja da kann man sich was abschauen ... auf einer Decke

Über Trends und Entwicklungen zu urteilen, dazu fehlt uns die Erfahrung. Man kann vielleicht erkennen dass es wohl weniger hellweizenfarbige Ridgies gibt, zumindest waren sie in Erfurt weit in der Unterzahl. Unsere Bashira liegt also vom Farbspiel im „Soll“ – geht man mal von den Entscheidungen und der Anzahl der Vertreter aus. Übrigens wurden am Ende alle Einzelsieger in den Ring gerufen zur Bestimmung des schönsten Ridgebacks. Wieder war es das Traumpaar … 

Das ist auch mal eine Siegerin

auch der Nachwuchs ist am Staunen

Lustig anzumerken bleibt zum Schluss der Fakt, als es leicht begann zu tröpfeln verschwanden einige Ridgebacks schleunigst in ihren Boxen, auch wenn Frauchen am Leinenende nicht wirklich nachkam. Wasser? … gehört eben nicht auf ein Ridgeback-Fell, höchstens auf die Zunge aus einem sauberen Napf.

Prinzip 1 - man entfernt sich nicht zu weit von der Unterkunft

Prinzip 2 ... man behalte alles Essbare mal lieber im Auge

Auch ein schöner Kerl ... ähmm Rüde

Hat alles geklappt ... dann darf es auch ein Spielchen sein in Ridgebackmanier