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Der Ursprung afrikanischer Hunde

Als Futtergeber, Bettbereitsteller und Wanderführer eines afrikanischen Hundes ist man immer gespannt wenn es Neues aus der Hundewelt zu berichten gab und gibt. Die Lektüre diverser Hundezeitschriften steht da immer ganz oben. Natürlich ist das nicht durch einen persönlichen Erfahrungsaustausch zu ersetzten – der steht immer ganz weit oben. Zur Horizonterweiterung sind Zeitschriften neben Bücher immer tauglich. Es gibt einige die oftmals recht interessante und vor allem aktuelle Informationen bereit halten. So auch in dem Deutschen Hunde Magazin in seiner Ausgabe 07/2010. Passend zur Fußball-WM setzt man sich hier mit den Hunden Afrikas auseinander. Nachfolgend ein Interessanter Bericht zum Ursprung der Hunde, gerade auch weil man weiß der der Hund wohl vom Wolf abstammt. Afrika und Wolf ? Das passt erst mal gar nicht.

2009 wurde eine Studie der University of California-Davis veröffentlicht. Im Rahmen eines Projekts zur Feststellung der genetischen Vielfalt bei Hunden wurden 318 Dorfhunde aus sieben Gebieten Ägyptens, Ugandas und Namibias untersucht. Die Gene der modernen Rassen hängen alle in einer kleinen Gruppe zusammen, aber die untersuchten afrikanischen Dorfhunde zeigten eine viel größere genetische Vielfalt. Im Gegenzug wurden Rassen untersucht, die angeblich afrikanischen Ursprungs sind, sowie Mischlinge aus den ZUSA. Die Forscher stellten fest, dass die afrikanischen Dorfhunde ein Mosaik eingeborener Hunde, die mit frühen Einwandern nach Afrika kamen, und Mischungen nicht eingeborener Hunde darstellen. Der Rhodesian Ridgeback hingegen gehört zu den Hunden, deren Ursprung außerhalb Afrikas liegt. Die Studie geht weiter. Man sammelt weltweit Proben, um festzustellen, wo die modernen Rassen ihren Ursprung haben und wie viel genetische Vielfalt durch die Entwicklung moderner Rassen verloren ging.

Ich bin doch mal gespannt was sich alles noch so aufdecken lässt mit dem Anwachsen der wissenschaftlichen Mittel. Natürlich ist in der Betrachtung auch der Rhodesian Ridgeback ein Thema, das werde ich auch hier noch auswerten. Ursprung, Herkunft und Geschichte lässt sich nicht mehr ändern, aber der Hund – speziell – eine einzige Rasse ändert sich ständig. Ursprüngliche Wesensmerkmale bleiben oder vermischen sich, fallen weg oder sind nicht mehr dominant. Es gibt ja schon wirklich viele Bücher zu einzelnen Rassen, auch für Ridgebacks. Diese können aber wohl nur ein aktueller Mitschnitt aus deren Entwicklung sein. In gewissen Abständen wird man merken dass es ja doch nicht so ist. Der Rhodesian-Ridgeback-Care e.V. (siehe Link rechts oben) hat hierzu auch ein Projekt geplant. Aus reger Forumstätikeit wurde schnell klar, ja wie ein Ridgeback aber auch nein nicht typisch. Fragt man nach wie diese Hunde sind, es fehlen meist die Worte um wirklich alles zu beschreiben. Das geht auch gar nicht wirklich. Eigentlich kann man sich kurz halten. Sie sind einfach so faszinierend das man wohl nie wieder einen anderen Hund haben möchte, auch wenn er alles andere einfach ist und wir ja auch erst noch in den ersten 3 schweren Jahren stecken. Dieser Verein, der sich in erster Linie um die Rasse aufopferungsvoll kümmert, möchte ein Buch herausbringen um aus vielen Halterbeschreibungen das Bild „Ridgeback“ präziser zu beschreiben und zu malen. Eine Sache die zur Aufklärung beiträgt und vielleicht hilfreich ist in der Phase wo es gilt eine Hunderasse als Begleiter zu wählen. Der Ridgeback ist einmalig aber eben nicht nur ein bildhübscher Hund …