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Training am Wild

Training am bzw. mit Wild, das geht im Wald 😀, da hat aber eine grüne Spezies etwas dagegen. Nicht dass der Jagdertrag durch zu große Hetzerei eines Hundes geschmälert wird und das Rot- und Rehwild Pfunde verlieren könnte, nein es ist eigentlich schlicht weg verboten. Im Zusammenleben sollte man schon die Regeln einhalten, abgesehen von Sinn oder Unsinn so mancher Regeln. Also fragt man nicht danach, man tut es einfach.
Nicht jeder hat auch die Gelegenheit ein Wildgehege in der Nähe zu haben. In Thüringen, vielleicht ist das auch nur Einbildung, scheint eine Gehegeschwemme zu sein. Hundebesitzer und Jäger werden wohl selten Freunde werden, vor allem wenn man mit dem Hund im Wald unterwegs ist. Da wird schon mal die eine oder andere Faust geschwungen. Nicht förderlich ist neuerdings auch die Ausweitung der Jagdzeiten. So manch Tier des Waldes darf ganzjährig geschossen werden. So hat man ja früher auch schon die eigene Konkurrenz vertrieben, den Urvater des Hundes  – Canis Lupus.

Also auf dem Weg zu den fliegenden Fahrrädern ging es ja an den Gehegen vorbei. Eine gute Gelegenheit Bashira mit diesen Fellträgern zu konfrontieren.

... also ging es erst zum Dammwildgehege

... also ging es erst zum Dammwildgehege

 

So wenig wie die Tiere Notiz nahmen, so wenig zeigte Bashira eine Regung in der Gegenwart des Wildes. Hmmm 😕 … Ridgebacks sind Sichtjäger … blind ist sie nicht und riechen tun die Tiere ja auch. In mancher Situation am Rad im Wald explodiert sie ja schon wenn ein Eichhörnchen den Weg kreuzt. Gut, Eichhörnchen im Wald bewegen sich ja auch, diese Tiere bewegten nur die Kaumuskeln. Sie haben sich an den Menschen, nicht nur ihren Menschen (den Betreuer) gewöhnt. Also Versuch 1 zeigte nicht die Wirkung.
Am Rotwildgehege kann das ja anders sein, der dort „leitende“ Hirsch war schon zu hören – es ist ja Brunftzeit … 😈 .

da liegen sie, die Mädels

Bewegung war hier auch nicht wirklich, der Einzigste der sich bewegt hat war der Hirsch – Platzhirsch heißt das wohl. Da ist auch kaum Platz für einen anderen, er ist der Chef. Das war gut zu hören und auch zu sehen, ein mächtiger Bursche. Ich glaube 14 Enden hat er, genauer sieht man das nicht es können auch mehr sein.

hier ist er

eines seiner Mädels

Bashira scheint auch da wenig anzuheben

So richtig eine Reaktion zeigte Bashira auch diesmal nicht. Auch diese Tiere sind an Menschen gewöhnt und solange niemand davon rennt muss ein Ridgeback auch nicht nachrennen. Selbst Kühe die sie im letzten Jahr noch zum Spielen animieren wollte lösen bei ihr nicht zwingend das Triebverhalten aus. Es wäre recht leichtsinnig zu behaupten das sie keinen oder wenig Jagdtrieb hat, 😯 oh ja, sie hat ihn, den Jagdtrieb. Wenn man überhaupt von Übel sprechen kann, der Jagdtrieb ist nicht in der ersten Reihe notwendiger Erziehungsmaßnahmen. Es ist aber gut wenn man ihn in den Griff kriegen kann. Nach einigen anderen notwendigen Trainingseinheiten mit ihr werden wir uns auch diesem Thema widmen, vielleicht schaffen wir das auch irgendwann. Die hoffnung stirbt zuletzt.