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Zwei Jahre Bashira – Zwei Jahre braune Sonne

Am 20. Februar jährte sich zum zweiten Mal der Tag an dem Bashira richtig in unser Leben getreten ist. An dem sie zum ersten Mal in unser Auto gebröselt hat, ich meine es war gleich die dritte Kurve. Der Tag an dem sie als Erste ihre Familie verlassen musste und wir das genau so wollten. Die Zeit des Wartens auf diesen Tag war lange genug. Kennen gelernt haben wir sie am 4. Januar  als eine unter vielen kleinen meist schwarzen noch zahnlosen Schnauzen …

Dazwischen lagen noch weitere 4 Besuche, die zwar jedes Mal gute 500 km auf den Tacho brachten, aber wirklich sehr interessant waren. No nie vorher konnten wir das Treiben in einer so gut gefüllten Wurfbox beobachten. Wir gewannen Einblicke in die damit verbundene Arbeit und die investierte Liebe des Züchters und wie groß der Aufwand ist auf ein gutes Ergebnis hinzuarbeiten – das Ergebnis in Form von 4 Beinen, den Falten auf der Stirn, einem viel zu großem Fell und einen guten Charakter.

Hundeerfahren waren wir ja und hatten auch schon mit Bruno und Benny jeweils Welpen aufgenommen zu Hause. Konnte uns da noch etwas überraschen? Eine Vorstellung von dem was nun sein würde hatten wir schon, alleine die anschließenden Tatsachen haben uns schon teilweise überrollt. Wir hatten einen richtigen Feger zu Hause, einen Welpen wie wir bis dahin noch nicht kannten. Alleine daran lässt sich erahnen was eine Zuchtstätte mit 15 Rackern erleben kann – mein Güte.

zur Erinnerung, ja das war Bashira als sie zu uns kam

die Decke noch mit "Stallgeruch" ... ihre erste Nacht

Aber haben wir jemals diese Entscheidung bereut? JA, wir haben gegrübelt zwischendurch, wir haben gerätselt und wir haben den „Kampf“ 😀 angenommen. NEIN wir haben nichts bereut, es wird heute sogar vehement verneint und wir können über so manche Situation schmunzeln. Zweifel waren da am Anfang, da wollen wir auch bei der Wahrheit bleiben. Wahr ist aber auch das wir fest entschlossen waren das zu meistern. Bevor man jetzt nachdenkt um wen es eigentlich geht, es geht um Bashira, um niemand anders. Inzwischen kann ich viele verstehen die nie wieder einen Ridgeback-Welpen groß ziehen möchten – auch darüber haben wir uns gewundert am Anfang. Aber, heute, zwei Jahre später und zwei Jahre erfahrener, sehen wir einfach nur das Ergebnis. Ich will nicht von Leiden sprechen, aber es hat sich voll und ganz gelohnt.  Ein wenig Stolz auf uns ist da im Spiel. Stolz auf Bashira die nur gute Eindrücke hinterlässt und die paar Kleinigkeiten die noch offen sind gehen wir gemeinsam im dritten Jahr an.

am Anfang noch Schutz suchend unter der Couch - inzwischen passt sie nicht mehr drunter

Wie ist das aber nun bei uns – nie wieder einen Welpen? Verweigern würden wir nicht, Prinzessin (ja das ist sie bei uns) Bashira wird hier ein Wort mitreden müssen. Eine Entscheidung kann nicht an ihr vorbei gehen. Bis es aber soweit wäre … da hat unser Team mit Bashira noch einige Arbeit zu erledigen.

als Junges Mädchen im April 2010 - das ist auch ihr "Passfoto"

... so sieht die "Wilde" Bashira aus ...

 

... und so die ruhige - diese Haltung überwiegt bei ihr im täglichen Ablauf

 

Bashira wir lieben Dich !!!!

Nothunde

Ich erinnere mich an die Geschichte von Ben. Inzwischen ist Ben ein Ex-Nothund und seit einiger Zeit in seiner neuen Familie. Wir haben hier davon berichtet wie wir ein kleines Stück in seinem Leben begleiten konnten. Auf einen Weg in eine bessere Zukunft, was aber nicht immer garantiert ist. Eine Geschichte wie sie mehrfach täglich passiert, leider. Schicksale die sich für Hunde ergeben weil der Mensch versagt und die Hunde immer die Verlierer sind.

Oft genug wird geredet und geschrieben was zu tun ist bevor man sich für einen Hund entscheidet. Oft genug prallen diese Worte einfach ab und oft genug ist man sich nicht über die Konsequenzen im Klaren. Weil man blauäugig an eine Sache herangeht und sich nicht bewusst ist was man anrichten kann. Besonders akut ist es meist um die Weihnachtszeit, wenn lebendige Tiere unterm Weihnachtsbaum zu finden sind. Ich schreibe nicht von unvorhersehbaren Dingen, Situationen die entstehen ohne das man sie will, das meine ich nicht und davor kann man sich und die Tiere nicht immer schützen. Man kann, ja man muss sogar die Tiere vor Menschen schützen. Nein nicht vor allen Menschen, nur vor den Menschen die ihnen nicht den nötigen Respekt entgegen bringen. Menschen die ihre Verantwortung nicht ernst nehmen und nicht zu wissen scheinen das Tiere keine Gegenstände sind. Gegenstände die man einfach wegstellt und sie wieder holt wenn sie gebraucht werden oder gar wegwirft.

Was sind Nothunde? Man muss wissen dass Hunde Rudeltiere sind, sie eine geregelte Umgebung brauchen. Das sind keine Geräte die man ein- und ausschaltet. Ein Hund aus seinem Umfeld gerissen, hier gibt es verschiedene Gründe, wird zum Nothund. Da ist eine Abgabe im Tierheim noch die beste Lösung, viele werden einfach ausgesetzt und manche sogar irgendwo angebunden. Ich war bis vor kurzem noch in keinem Tierheim, ja ich gebe es zu. Da wir uns auch dem Tierschutz verschrieben haben war das irgendwann mal notwendig und nicht zu verhindern, ja sogar erforderlich. Rein äußerlich hat es ein Hund hier bei uns im Tierheim relativ gut. Schaut man ins Ausland wird einem das schon bewusst. Man stelle sich aber vor was in einem Tier so alles passiert. Herausgerissen aus seiner Familie, das ist wohl nur zu vergleichen mit den Wirren nach einem Krieg, was das bedeutet bedarf keiner Erklärung. So muss sich auch ein Hund fühlen. Wenn wir allerdings ehrlich sind muss man schon feststellen, das es für ziemlich viele Hunde auch eine Erlösung sein kann, wenn diese vom (falschen) Menschen, deren Ketten, Zwinger und Misshandlungen befreit werden.

Also einen Anruf vom Verein folgend  … war es für mich klar dass ich helfen möchte wenn ich das kann. In Dresden im Tierheim sitzt ein Hund der nicht mehr in seiner Familie bleiben kann weil sein Herrchen krank wurde und sich nicht mehr selber kümmern kann. Ziel solcher Aktionen ist es, vor allem Rhodesian Ridgebacks und deren Mixe auf Pflegestellen zu bringen, um sie an die richtigen Menschen vermitteln zu können die diesen Hunden ein entsprechendes Leben gewährleisten können. Als Verein zum Wohle des Rhodesian Ridgeback steht das ganz oben auf der Tagesordnung. Das war also nun mein erster Einsatz direkt vor Ort. Was soll ich sagen, zwischen vielen erwartungsvollen Augen und bellenden Hunde hindurch kam ich zu Maya. Kugelrund gefüttert, ohne wirkliche Bewegung gehalten musste ihr Umfeld verlassen. In ihrem Fall bin ich der Meinung dass sie es endlich verlassen durfte. Gehalten in einer Einraumwohnung mit einem weiteren Hund und einem Ehepaar, was soll daran gut sein?

Maya war eine recht freundliche Hündin die auch gleich mitkam. Schon im Tierheim kam sie auf Diät was ihr schon gut getan hat. Die Übernahme wurde geregelt und es ging ins Auto. Auch das war kein Problem. Die Frage für mich war, was passiert während der Fahrt so ganz alleine mit dem Hund hinten drinnen … nichts geschah. Ich merkte kaum dass ich überhaupt einen Hund dabei hatte. Ich war der Beginn einer langen Fahrkette in die sich Vereinsmitglieder eingereiht hatten um quer durch Deutschland Maya in eine Pflegestelle zu bringen. Ich kann nicht genau sagen ob nun 600 oder 700 km, das war egal. Maya war auf dem Weg in eine gute Zukunft – das war am 11.Februar.

Maya, ziemlich runde Form, total freundlich und neugierig ...

sie war so aufgeregt, ich konnte sie leider nicht im Bild richtig "einfangen"

Mehr über Maya und ihre Geschichte kann man einsehen über die Vereinsseite wo sie auch sehr fotogen rüber kam:

http://www.rhodesian-ridgeback-care-ev.de/index.php?option=com_sobi2&catid=11&Itemid=87&limitstart=10 .

Sie ist ein Mix (vermutlich) aus Ridgeback und Rottweiler, sie hat aber einen guten Charakter und endlich die Möglichkeit als richtiger Hund zu leben.

Noch im Tierheim bekam ich die Information das noch ein Ridgeback dort „einsitzt“, den wollte ich natürlich auch sehen. Es war Tammie, ein freundliches „Riesenbaby“. „Zugelaufen“ am 6.Januar … da fragt man sich doch wie das geschehen kann. Wenn mein Hund weglaufen würde – ich will so etwas niemals ausschließen – ich würde alles tun ihn wieder zu finden. Ich war bereit auch diesen Hund zu holen, nur ging es nicht an dem Tag mit Maya. Also gab es eine Woche später wieder eine Fahrkette die aus denselben Gliedern bestand. Man war ja eingespielt und an dieser Stelle ein großes Dankeschön für Susanne und Frank aus dem schönen Wedemark. Auch Tammie war im Auto nicht zu spüren. Sie erreichte gar nicht ihre geplante Pflegestelle und wurde schon zwischendurch einfach „geleast“ von einer anderen Pflegestelle. Es ist gut zu wissen dass es in diesem Fall so geklappt hat. Während einer Kaffeepause auf dem Transport hatten die Hunde einfach entschieden, das hat gepasst.

So wurde mir Tammie vorgestellt, den Hintern voller Hummeln und immer "Five gebend"

Eigentlich habe ich erst wieder zu Hause angekommen gemerkt wie schön dieses Bild eigentlich geworden ist. Tammie ist einfach nur freundlich gewesen und man stellt sich ja doch die Frage, wie kann man so ein Tier nur abgeben, verlieren oder einfach nur NICHT versuchen sie wieder zu bekommen. Tammie hatte gute 6 Wochen Tierheim hinter sich und trotzdem war sie freundlich und aufgeweckt. Ihre neuen Besitzer haben sicher eine Menge Spaß an ihr. Ihre Wildheit kann man gut lenken und kann man ihr vielleicht böse sein? Wenn man dann noch sieht wie erfolgreich man sein kann wenn man etwas tut, es ist Genugtuung und Ansporn weiter zu arbeiten.

Tammie in Wort und Bilder auf der Vereinsseite:

http://www.rhodesian-ridgeback-care-ev.de/index.php?option=com_sobi2&sobi2Task=sobi2Details&catid=11&sobi2Id=21&Itemid=87

Hand in Tasche heißt auch bei Tammie da könnte es was geben - hier bei der Übernahme durch Susanne bei Leipzig

nicht nur optisch ein Traum - einfach einen Supercharakter

nochmals die Pfote zum Gruß - die Pflegestelle schwärmte von ihr

Schoßhund oder nicht Schoßhund?

Schoßhund ?

Das einzuschätzen ist schwer und leitet sich sicher nicht von Äußerlichkeiten ab. Mit den Äußerlichkeiten ist die Größe eines Hundes bzw. des Schoßes gemeint. Ob man es mit einem Schoßhund zu tun haben ist eine Frage des Hundehirnes, will er oder will er nicht. Klar gibt es Kuschelhunde und es gibt auch recht scheue Exemplare. Die Scheu zeigen sie auch nicht gegenüber “ihren“ Personen. Egal ob es nur eine oder mehrere sind. Die Personen mit denen sie leben haben meist eine gesonderte Stellung, auch wenn es Hunde gibt die jeden Menschen aufregend finden.

Ich denke jeder Hund ist ein Schoßhund. Dem Hund scheint es dabei völlig egal zu sein wie groß dieser Schoß ist. Reicht der Platz auf einem nicht, dann tun es auch mal zwei gleichzeitig. Wir haben auch festgestellt dass die „Schoßform“ gewissen Regeln unterliegt. Weich, warm und kuschelig. Ruhig und geduldig in der Funktion als Unterlage. Die „Belastung“ geduldig ertragend. Klar ist das ein Pinscher oder andere „Westentaschenfomate“ – das ist jetzt nicht böse gemeint – einen leichteren Zugang nach oben haben. Wer will sich schon einen Bruch heben oder im Ruhezustand arbeiten damit der Hund nicht runter fällt.

Dem Hund ist es offensichtlich auch völlig egal wie der Schoß aussieht. Auch die gemeine Couch und das herrschaftliche Bett passen da vollkommen ins Beuteschema. Wie dem auch sei, die Einschätzung ist mein Hund einer oder nicht kann jeder selber machen. Ich meine unsere Bashira ist definitiv ein Schoßhund. Ich gehe da noch weiter, sie ist eine hervorragende Couchdränglerin, sie ist eine clevere Bettdeckenanheberin und sie geht dabei recht fordernd und konsequent zu Werke. Sicher kann man sich als Halter dagegen wehren, man kann Regeln aufstellen die der Hund akzeptieren muss, ohne wenn und aber. Diese Regeln muss jeder für sich festlegen und sich nicht daran stören was andere darüber denken. Ich glaube nicht das die Gestattung eines Couchplatzes (immer nur mit einer Decke drunter – das ist unsere Regel) dazu führt, dass wir vorm Futternapf kniend essen und Bashira am Küchentisch diniert oder dass wir beim Spaziergang mit dem Halsband bestückt auf Bashira’s Pfiffe hören müssen. Nein Bashira wird nicht die Weltherrschaft haben wollen, sie will einfach nur dabei sein, sie will sich anlehnen können genauso wie wir uns an sie anlehnen können. Insofern ist für den Hund der Schoß als großes Ganzes zu sehen, als seine Heimat und Stätte der Geborgenheit, es ist das gesamt Umfeld. Da wo man Wärme erhält und diese auch geben kann und Ridgebacks vertragen viel Wärme und vermögen viel zu geben. Nicht nur im Sinne von Temperatur. Bashira ist uns daher immer willkommen.

Wer einmal auf einer Hundemesse oder Ausstellung die Besucher gesehen hat, Ridgeback-Besitzer kann man ohne Schwierigkeiten erkennen – sie sind niemals ohne Decke unterwegs 😀 … der mobile Schoß sozusagen.

jeder Quadratzentimeter Sonne wird gefangen - so fängt es meist an

... dann meist der Hintern ...

es ist nur eine Frage der Zeit wann der Rest da ist wo er hin möchte

... dann der "Rest" in voller Ausdehnung mit dem "Ichhabenixbösesgemacht-Blick"

das ist eher ein seltener Anblick ...

aber das gab's schon sehr oft

Bruchbrüderschaft

Der 30.Januar 2011 

Ein wirklich schöner Wintertag, wenn auch ziemlich kalt

Noch immer gut (viel zu gut) in Erinnerung ist Bashira’s Beinbruch im Mai 2009. Die Leidenszeit für sie und für uns und unser Konto ist noch allgegenwärtig. Wäre diese „Aktion“ nicht gewesen, ein Tierarzt brauchen wir bisher nur zur Jahresimpfung. Klar ist auch, das sie den Tierärzten logischer Weise nicht wohl gesonnen gegenüber steht. Böse wird sie nicht, sie ist einfach nur ängstlich.

... hier war die Welt noch in Ordnung ...

Am 30.Januar, ein frostiger Wintersonntag, waren wir mit Bashira recht lange unterwegs. Es war, wie man so schön sagt, saukalt. Wir haben eine Runde gemacht die unter normalen Bedingungen nur die Hälfte der Zeit beansprucht. Auf dem Heimweg dann begegneten wir einer Hündin wo wir wissen dass sie an der Leine (Beide) Theater machen. Nach dem Marsch war nur der Gedanke wichtig, nur schnell nach Hause. Ich begab mich mit Bashira an die Seite um die Hündin nebst dazugehörigem Mann vorbei zu lassen. Da, plötzlich verlor ich die Kontrolle und stürzte. In der linken Hand hielt ich die Schleppleine wie ein Lasso dabei. Plötzlich rannte Bashira zur Hündin und irgendwann spürte ich einen kräftigen Ruck und kurz darauf noch mal. Nachdem wir uns sortiert hatten, ich war mehr wütig auf mich, war Zeit den Schaden zu betrachten. Eigentlich schien alles in Ordnung zu sein, nur unter dem Handschuh links verbarg sich ein geknickter Ringfinger. Ohje … das sah so nicht gut aus. Schmerzen? Dafür war ja noch keine Zeit und es war viel zu kalt. Erst als ich zu Hause die Hand aufwärmte kamen die Schmerzen. Es half nichts … Notaufnahme im Krankenhaus und Schauen was nun wird.

Nach dem Röntgenbild wartete ich auf die Behandlung und scherzte noch, dass ich es Bashira gleich machen würde, vielleicht ein Spiralbruch. Ich überlegte nicht ob das am Finger überhaupt ging. Quatsch, war die Antwort. Der Arzt wertete dann das Bild aus und meinte es wäre ein Spiralbruch im unteren Fingerknochen, ich konnte es auch gut erkennen. Da musste ich doch schon mal lachen. Dem verdutzten Arzt und der Schwester konnte ich das dann auch erklären. Egal … die Gipsschiene wurde angelegt und auch ich kam somit zu meinem ersten Knochenbruch. Es hat lange gedauert aber verhindern ging wohl diesmal nicht.

Fingerschmerzen gehen zu Herzen, ja da ist was dran. Ich mache auch Bashira keinen Vorwurf, sie trifft keine Schuld, wer eben nicht fest auf dem Boden steht muss mit so etwas eben rechnen. Ich will ihr auch keine Absicht unterstellen auch wenn sie die Nutznießerin dieser Geschichte war ( 😀 ). Fast 4 Wochen Gips(Schiene) und die gesamte Zeit ständig jemand da, zum Kuscheln und in der Sonne liegen (natürlich auf der Couch). Früh länger schlafen, sie hat es richtig genossen und mich etwas trösten können. Allerdings ist das ja eine einfache Ridgeback-Übung. Sie sind die besten Couchdrängler die man sich vorstellen kann 😀 .

Auch wenn es „nur“ die Linke Hand war, das tägliche Klein-Klein wird beschwerlicher. Schreiben auf der Tastatur ging gar nicht, immer schmuggelten sich andere Buchstaben dazwischen das war richtig lästig. Man konnte eigentlich nur herumgammeln oder laufen. Mit Bashira gehen ging schon, nur war es immer noch ziemlich kalt, wahrlich nicht angenehm wenn man die Hand in keinen Handschuh bekommt. Zum Glück hat es nicht geschneit in dieser Zeit … nicht auszudenken wenn der Winterdienst krank ist. Irgendwie wäre es aber schon gegangen, da bin ich mir sicher. Nach 3 Wochen durfte (musste/konnte) ich wieder arbeiten, selbst das größte Haus wird nach einer Weile zur Puppenstube. Gut das ich wieder auf dem Weg ins tägliche Leben war. Wie lange der gebrochene Finger und die ruhig gestellten Begleitfinger brauchen um ins Leben zurückzukehren steht in den Sternen, wir werden es sehen.