März 2011
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Strandblicke

Ostsee im Winter, Ostsee mit Schnee und viele Ridgebacks mit ihren Menschen.

Dank Britta (Vorstand RBC) wurde ein Standspaziergang organisiert. Nein, nicht wegen uns, das hat Tradition. Da kann man schon mal neidisch werden. Das Letzte Highlight an diesem Wochenende.

erst mal alleine erkunden ... natürlich ohne Wasserkontakt

und dann gleich der Begrüßungskuss

 

Wird man gefragt wie viele Hunde eigentlich dabei waren, es ist schon schwer alle aufzuzählen. Wir können das schon gar nicht, weil wir eben einige nur aus dem Forum kennen und in Natur ist ja wieder alles anders. Das ist aber kein Problem. Wir waren anfangs skeptisch weil Bashira solche Treffen nicht gewohnt ist. Zum letzten Mal war das im September 2009 bei Kiel der Fall. Damals bekam Bashira richtig auf die Ohren, diesmal jedoch ging alles gut und wenn überhaupt …diesmal waren andere an der Reihe. Das ist aber durchaus normales Rudelverhalten. Diese Art der Kommunikation geht den meisten Hunden verloren weil eben Freiläufe selten vorhanden sind und an der Leine ist alles anders.

welch Glanz in der Sonne

Preisfrage ... wie viele sind das?

Andreas Imani, da gab es damals Zoff im Hundeparadies am Strand, diesmal war alles entspannt. Schon am Vortag hat man sich respektiert und akzeptiert, gut so. Die dazugehörigen Menschen hatten auch immer ein Auge drauf – es konnte kaum etwas anbrennen. Es ist immer wieder schön und faszinierend wie diese Hunde miteinander umgehen, spielen, rennen und kommunizieren. Hat man einmal so ein Rudel erlebt … es gibt nicht viel Schöneres. Das macht zum Beispiel auch die Faszination Ridgeback aus.

das war ein Rennen ...

... und ein Wuseln

wem es zu viel wurde ... der tarnte sich im Gras

 

Nordische Erkenntnisse

Ein dicht gepacktes Wochenende. Viele Begegnungen, neue Erkenntnisse, neue Sichtweiten, viel Arbeit und natürlich auch Spaß, das ist eine Zusammenfassung des Ausfluges.

Zwei Höhepunkte möchte ich herausheben. Zuerst die Stunden mit Susanne und Ralf Janas in der Hundeschule und das Individualprogramm am Sonnabend Vormittag. Natürlich auch die Nachmittagsrunde mit all den anderen Hunden und deren Dosenöffnern. Eine wirklich bunte Mischung.

Eine Runde mit viel Inhalt mit Ralf und Susanne

Bashira neigt zu aufmüpfigen Verhalten (ich will es mal nicht Aggression nennen, denn sie ist alles andere nur nicht aggressiv) im Begegnungsfall an der Leine gegenüber einigen anderen Hunden. Das war der Grund die beiden aufzusuchen und die Lage zu analysieren. Die Frage war, wird sie das auch zeigen um es beurteilen zu können? Ja, sie hat es, zwar nicht so schlimm, aber sie hat es. Von einem anderen Hund fixiert ging sie in die Leine, es ist aber nichts passiert. Wir haben darüber gesprochen und Wege und Methoden diskutiert. Wichtig für uns das wir auch andere Sichtweiten kennen lernten, wie sieht man uns als Team von „Außen“? Wie kann man bestimmte Situationen besser meistern? Von Perfekt sein will ich mal nicht sprechen. Man kann es versuchen, aber schafft man das? Steht man sich auch in anderen Lebenslagen nicht nur selber im Weg? Wir versuchen die gute Mischung die wir schon haben zu festigen und auszubauen, damit das Team (Rudel) noch mehr harmoniert ohne dabei den Hund zu vermenschlichen. Es hilft den Tieren mehr wenn man sie als eben dieses Tier sieht und sie auch Tier sein lassen. Das Ganze dann noch gut in den Alltag gepackt, das ist dann schon sehr ordentlich.

da gab es auch jede Menge Einzeltraining mit Anleitung

und auch ohne Anleitung, das sah sehr gut aus

Schon beim Spaziergang am Nachmittag konnten wir das anwenden. Hier war sie aber recht gelassen oder auch nur erschöpft? Keine Anzeichen von Unruhe, es war recht entspannend mit ihr unter den vielen unterschiedlichen Hunden zu laufen. Für uns war wichtig zu erfahren dass es regulierbar ist und wir eben nicht alleine sind. Unser Ende an der Leine ist ja das Problem wie in 96% alle Fälle. Das war uns schon klar – wir wollen aber etwas dagegen tun. Während der Runde ergaben sich interessante Gespräche und Anregungen. Die Hunde sind unterschiedlich, aber die Problemchen meist die Gleichen. Jeder Hundebesitzer sollte sich die Mühe machen mit seinem ‚Tier zu einem Team zu verschmelzen. Vieles wäre dann für beide Seiten einfacher.

gemeinsamer Spaziergang am Nachmittag

mit einer ziemlich bunten Mischung

 

Am Ende des langen und schweren Tages war nicht nur Bashira erschöpft, auch wir waren endlich in der Ruhestellung. Das tut nicht nur Hunden gut. Wir haben alle viel gearbeitet. Das sieht auf Bildern leichter aus als es wirklich ist. Diese Ruhe war wohlverdient … 😉 .

Kein Wunder das Bashira richtig breit war

Reisestress

Hallo Freunde – zwei- und vierbeinige – ich möchte Euch von einem langen Wochenende hoch im flachen Norden berichten. Mein Rudel hat beschlossen die Küste im Winter zu erkunden. Ich glaube nicht das es dazu dienen sollte mir das Schwimmen beizubringen, ich denke auch nicht das ich das Autofahren lernen muss. Ich war ziemlich aufgeregt, denn Taschen und Beutel im Haus gestapelt, lassen die mich alleine? Da hieß es genau aufpassen, nicht das etwas schief läuft, man weiß ja nie. Bisher dürfte ich immer mit. Also einen Platz in der Mitte gesucht und gewacht … an Ruhe war nicht zu denken.

Früh am Morgen, wie ich das hasse :x, wenig in der Schüssel und wieder dieses Rumrennen, ne das ist meine Ruhezeit, die Zeit für den Schönheitsschlaf – wenn’s hilft? Viele hässliche Dinge so früh am Tag, weniger Futter und einsteigen ins Auto, na wenigstens ist es dort recht weich. Ich wollte meine Ruhe, legte mich hin und schlief ein …

Eine Weile später war eine Pause, Klappe auf und raus aus dem Auto (das geht recht schnell) in fremdes Gelände. Reise-Halbzeit !! Ui, da waren ja noch 2 Ridgebacks, Dino und Naya. Zusammen mit Susanne und Frank haben sie uns empfangen. Hmmm, das waren schon ältere Hunde und da ich ja Gast war habe ich mal nicht gezickt, sie waren ja zu zweit und schon so reif 😆 . Wir haben dann eine Runde gedreht und die Zweibeiner haben Kaffee getrunken. Bei den beiden war aber nicht wirklich was los. Auch im Futternapf lag nichts rum, ich habe überall nachgeschaut. Bei so viel Ruhe wird man noch selber ruhig 😀 .

Nachmittag kamen wir dann am Ziel an, dank Navi kein Problem. Ich musste kurz vorher aussteigen … pullern und Häufchen machen und das bei halben Napf? Wie soll das gehen?

Die Ferienwohnung war erreicht und auf dem Grundstück gab es auch eine Hündin (Labrador-Mix), die war alleine – also erst mal zicken :mrgreen: da gab’s gleich Mecker … .

Auspacken, Quartier erkunden, trinken und neugierig sein und wieder kein Futter – gibt’s hier etwa keines?

Die Luft hier schmeckt etwas anders ...

Noch am Abend lernten wir dann Susanne und ihre beiden Hunde – Atze und Lutzi – kennen. Nach Schwierigkeiten der Erstfindung (Kreuzungsverwechslung) haben es meine beiden Herrschaften doch geschafft Susanne zu finden, sind eben keine Hunde. Wir hatten einen schönen Spaziergang zusammen. Die Herrschaften haben immer erzählt und wir durften toben. Der Tag war recht lang und das hat mir dann auch den Kopf etwas verwirrt, ich war froh endlich wieder schlafen zu können. Ein recht langer Tag ging friedlich zu Ende. Sogar was zu futtern gab es noch … alles perfekt.

Sogar ein wenig Toben war noch angesagt - hier mit Lutzi

Hoch im Norden

Eine Nachbetrachtung eines schönen Wochenendes in Schleswig-Holstein – im Ridgebackland

Wenn einer eine Reise tut – dann hat er einen nervösen Ridgeback

Eine Abwandlung eines bekannten Textes, die eben besser so passt wenn man auch einen Hund hat. Im Original heißt es … dann kann er was erzählen. Das Erzählen übernehmen ja immer wir, geht ja auch kaum anders.

Tiere spüren sehr gut wenn im täglichen Ablauf Änderungen auftreten, Änderungen die man nicht sehen kann. Ridgebacks, so sagte uns mal ein Züchter, haben einen 6.Sinn, sie spüren Gewitter wenn noch nicht mal eine Wolke am Himmel ist. Das haben wir allerdings noch nicht probiert 😀 . In unserem Fall war allerdings die Änderung auch sichtbar, wenn z.B. das Gepäck im Flur gestapelt wird. Es war ja auch ihre erste große Reise und auch bei uns die Premiere mit ihr in fremden Gefilde.

Wir hatten ein langes Wochenende in Schleswig-Holstein gebucht. Wir wollten in einer an Ridgebacks reichen Zone mit verschiedenen Menschen Erfahrungen tauschen und Bashira mit ihren Artgenossen Kontakt haben lassen. Sinn war es auch, Bashira mal einem Hundetrainer und erfahrenen Ridgeback-Besitzern vorzustellen, sie einzuschätzen und zu beurteilen. Na klar – geht’s noch? Hundeschule in fast 600 km Entfernung? Es gibt schon verrückte Leute, vor allem Hundebesitzer. Die Verrücktheiten sind auch irgendwie rassebezogen und teilweise auch sehr spezifisch. Aber auch ohne Hund, jeder ist auf seine Art irgendwie crazy 🙄 . Wenn es aber selber gefällt müssen wir anderen Menschen das wohl nicht mehr erklären.

Diese Reise verfolgte mehrere Ziele was bei der Entfernung durchaus Sinn macht.

  1. waren wir noch nie im Winter an der Küste (egal welche)
  2. ist der RBC e.V. in Schleswig-Holstein ansässig
  3. viele nette Ridgebacks und ihre Besitzer kann man so treffen und Bekanntschaften auffrischen
  4. Ja … die Schulung von Bashira von Kennern der Rasse
  5. Land und Leute kennen lernen, ich mag übrigens den nordischen Dialekt

Alles in allem schon eine Menge Gründe und zum verreisen reicht üblicher Weise meist nur einer, wir hatten genug 😉 .

Wir starteten schon früh kurz nach 7 Uhr mitten in der vormittaglichen Ruhephase von Bashira. Das macht die Reise zunächst einfacher, denn inzwischen kann sie schon das Auto fahren gut vertragen. Das war nicht immer so und der Einstieg trotz Kombi ist fast wie ein Ritual. Mit Überzeugungsarbeit geht da nicht viel, nur eine Pfote auf das Auto-Pad. Der Rest ist reine Hubkraft. Im Alter kann das dann nicht wirklich schlechter werden. Wir können damit umgehen ist nur immer wieder lustig anzusehen.

Unterwegs ein Stopp in der Wedemark. Wir haben uns mit Susanne und Frank (bisher immer Folgeglied in Sachen Fahrketten für Hunde) und ihren beiden Ridgebacks – Dino und Naya – getroffen. Eine Pause in Ehren und man hat Gelegenheit sich die Beine zu vertreten und die Hunde laufen zu lassen. Alles war entspannend und entspannt. Bei Kaffee und Kuchen wurden Stories erzählt, natürlich ging es immer um die Hunde.

Weiter in Richtung Norden. Wir hatten ja noch Gepäck auf dem Dach montiert. Bashira’s Hundehütte, ja sie wurde von ihr boykottiert und ging einfach nicht rein. Außer Leckerli, da konnte man sie rennen sehen, aber nur dann. Also habe ich die Hütte im Forum der BRC angeboten und siehe da, es gibt sogar Höhlen-Ridgies. Alex wollte sie nehmen für seine Hunde. Wir haben sie dann auch dort bei ihm in Lottorf abgeliefert.

Nur eine Stunde später hatten wir unser Quartier in Steinfeld erreicht. Etwas erstaunt waren wir schon, denn es war doch relativ viel Schnee zu sehen. Mehr als in den Ortslagen in Thüringen, das will schon mal was heißen. Uns konnte das aber nicht schocken, wen es sein muss kommen wir überall durch. Wir konnten auch bald unsere schöne Ferienwohnung beziehen. Sie war ziemlich groß und trotzdem preisgünstig, also durchaus weiter zu empfehlen. Es ist zwar ein ganzes Stück bis zum Strand der Ostsee, aber das war ja nicht primär notwendig. Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass im Garten eine HSV-Fahne wehte. Das war auch schon mal recht positiv …

Die Ostsee im Winter

hat auch ihre Reize