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Osterfahrt – Welpengucken – Vereinstreffen

Der RBC e.V.  hat Welpen – nein, nein  – ein Hund (befreit aus schlechter Haltung und durch den Verein vermittelt) bekam Welpen – Sonntagswelpen geboren am 6.März. Da wir sozusagen Scheinträchtig sind 😀 und Ostern nichts anderes vor hatten wollten wir doch mal wieder in die Vereinsregion fahren. Welpen sind zudem etwas Besonderes und immer einen oder mehrere Blicke wert. Man kann auch seinen Horizont erweitern und neue Menschen kennen lernen. Da schrecken auch 400 km (einfache Strecke) nicht ab, tun sie es ja beim Fußball auch nicht wirklich. Ein bisschen verrückt ist jeder auf seine Art, da sind wir wohl auch keine Ausnahme.

Binti die gute Mutter

och diese Kleenen ... verführerisch wenn man weiß was das für Rabauken sein können

 

Scheinträchtig? Wir? Ich will es mal so benennen wenn man mit dem Gedanken spielt einen zweiten Ridgeback ein zu Hause zu bieten. Dabei ist es erst mal egal ob Welpe oder Nothund. Beides kommt jedoch nicht wirklich auf Bestellung und das ist auch gut so. Ideal wäre für uns auch eine Welt ohne eben diese Nothunde, das wird allerdings ein Wunschtraum bleiben befürchte ich.

Holt man einen Hund zu sich muss alles passen, zeitlich und organisatorisch. Insofern ist so eine Fahrt auch eine gewisse Vorbereitung, ja sogar ein Test. Nicht wegen der Fahrt, denn das verträgt Bashira inzwischen super, wenn auch zum einstieg ein Aufzug nützlich wäre. Vielleicht ergibt sich ja ein Funkensprung zu einem der Burschen (genau sind es zwei kleine Burschen und ein Mädel) auch wenn das Zeitfenster hierfür recht ungünstig ist, aber nicht unmöglich. Außerdem wollen, ja müssen wir sogar Bashira’s Meinung einholen 😉 … an ihr führt kein Weg vorbei. Wie verhält sie sich den Welpen gegenüber? Gibt es eine Reaktion von ihr und in welche Richtung?

neugierig, vorsichtig und zurückhaltend ... Bashira war schon aufgeregt

 Wir kamen kurz nach Mittag bei den Welpen an. Zum ersten Mal überhaupt waren wir in der Bremer Gegend. Was man nicht alles so tut 8) , als HSV-Fan ja mitten in „Feindesland“ 😀 . Zur Begrüßung Kaffee und Kuchen und freien Blick auf die Kleinen, die allerdings – richtig – geschlafen haben. Kein Problem, nur ein kurzer Stubser und das Leben begann. Der eine oder andere Hobbygärtner ist auch schon dabei. Ridgebacks buddeln nicht – lächerlich 😀 . Nach einer Weile wurde Binti – die Mutter – Gassi geschickt mit Herrchen und Bashira wurde langsam heran geführt. Sie war durch die neue Situation aufgeregt und wirkte unsicher, ja vorsichtig. Viele neue Gerüche auf fremdem Gelände, das muss verarbeitet werden. Die Welpen hatte sie bestimmt gesehen, aber die waren nicht wirklich interessant. Man kann sagen, sie hat die Kleinen ignoriert und das ist schon mal nicht schlecht. Besser wie bei manchen Hündinnen die ablehnend sind und Welpen ablehnen. Auch durften wir die Fellpakete „Probetragen“ :mrgreen: … am liebsten alle Drei ?

"Probetragen" sie passen doch gut zu uns?

ob sie wohl von einer Milchbar träumen?

oder von Knochen ... das ist Knautschi der Clown, wie kommt man zu solchen Falten?

Nach diesem Test ging schnell wieder alles in den Normalzustand über. Binti durfte wieder die Kleinen hüten und wir machten uns bald zum nächsten Tagesordnungspunkt auf – das kleine Vereinstreffen bei Ingolf in Bramsche.

Ingolf Sollmann, der Vereinsvorsitzende, war ja schon mit bei den Welpen. Endlich konnten wir uns auch mal persönlich kennen lernen. Bei Ingolf waren neben Susanne und Frank inklusive Dino und Naya, die wir ja „mitgebracht“ hatten, auch noch Antje mit ihrer Sina, und (eine) Britta und Marco allerdings ohne Hund, dafür aber mit Kuchen  😀 und natürlich Ingolfs Hunde Ali und Zuri.

Sina ... Antje's Schatz

Susanne, Frank, Dino und Naya ... die Ruhe selbst

Ali hat sich richtig verausgabt .. aber die Zicken?

Zuri ist auch eine „Ex-Nothündin“ und es war noch deutlich zu spüren, was man Tieren durch schlechte Behandlung zufügen kann und wie schwer der Weg zu einem normalen Leben ist. Ich habe allerdings große Achtung vor jedem der sich so einer Aufgabe widmet und einem Tier in dieser Art eine Zukunft gibt. Da gehört schon eine große Portion Mut dazu.

Nach einer Kennenlern-Phase wurde Ingolfs Garten erforscht und man konnte sich beschnuppern – die Hunde . Besonders Ali war vom Damenbesuch angetan, nur wollte keine so richtig mit ihm Toben. Man gab sich zickig, Bashira als Jüngste nah kaum Notiz vom „Kasper“ Ali … ja ja die Hormone. Nach gefühlten stundenlangen Mühen war es dann doch die Schäferhündin Sina (ein sehr schöne Erscheinung ihrer Rasse) die endlich das Rennen eröffnete. Damit war wohl eher nicht zu rechnen, egal, der Bann war gebrochen, wenn auch nicht bei allen Vierbeinern. Ja es gibt auch wenig wilde Ridgebacks. Buchstäblich über Stock und Stein, aber nicht durch den Gartenteich ging die Hatz. Sina war auch hier clever, sie lies Ali und Bashira rennen und beobachtete alles gut. Schließlich kamen sie ja immer wieder an ihr vorbei, wahrlich gescheit gemacht. Spaß haben ohne eigene Bewegung, fast schon menschliche Züge …

na Mädel ... machste nun endlich mit?

ok ... aber nur weil du es bist Ali ...

Zuri hatte es nicht so einfach, aber auch sie bekam ihre Einheiten ...

Leider konnten wir dann nicht mehr so lange bleiben und die vielen Kilometer nach Hause mussten ja auch bewältigt werden. Es hieß bald Abschied nehmen und in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen machten wir uns auf den Heimweg. Schon am 30.Juli ist das Vereinssommerfest geplant. Diesmal etwas mittiger in der Wedemark, wir kommen bestimmt. Bramsche bis Tambach-Dietharz, der größte Teil der Strecke war für uns Neuland. Ich habe es aber schon geschrieben, ein wenig verrückt ist jeder, wir sind es eben auf diese Art. Solange man Spaß dran hat ist das in Ordnung und für Andere machen wir das ja nicht … 😆

Osterspaziergang

Ein Frühlingsgruß aus dem Garten

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche … vom Eise befreit sind wir, es gibt noch Stellen wo sich der Schnee (buchstäblich … der von gestern) versteckt hat, aber im Wald sieht es immer noch aus wie nach einer Großraum-Mikado-WM. Die Wege sind noch nicht befreit vom Windbruch. Das wäre ja alles nicht so wild wenn man sich an vielen Orten nicht schon wieder in die Vollen stürzen würde. Die Vollen? Ja, Bäume die im Wald noch stehen und sicher mehr Geld bringen. Wen interessieren da schon Wanderer oder Mountainbiker? Wir haben einen getroffen der enttäuscht die Straße nutzen musste. Das sind die Dinge, die (wie schon die Geschichte mit dem Caravanplatz) Menschen abschrecken wieder zu kommen.

Wie man sieht .. kein Eis ... nur friedliches Plätschern

Mikado-WM

 

Wir kommen immer wieder in den Wald, weil hier wohnen und gerne in der Natur schnuppern. So haben wir uns auch aufgemacht unseren Osterspaziergang zu „erledigen“. Apfelstädt-Grund, Wedelbach Graben, Wedelbach Teich, Nesselberghaus, Pflaster bis zum Rödichen und wieder nach Hause, das war unsere Strecke. Sicher nicht so dramatisch, aber doch in schöner Gegend, die ganze Familie und unsere Beschützerin – Bashira. Geplant war das so nicht, aber wenn man losläuft und immer der Nase nachgeht, die Strecke findet sich automatisch. Über Stock und Stein, besser durch Schlamm (der ausgetrocknet war wegen dem schönen Wetter) und über/unter Bäume hinweg, die meisten Wege ist man schon gegangen, vielleicht sogar schon geradelt. Wir dachten das es für Bashira gut ist auch mal wieder eine richtig lange Tour zu machen. Keine Sorge, sie kommt nicht zu kurz. So geschätzte 25 bis 30 km kommen in einer Woche auch zusammen. Für sie ist das kein Test, auch wenn man bemerken muss, sie hätte auch gegen 23 Stunden Ruhe am Tag nichts einzuwenden 😀 .

Hier bin ich die Chefin ... oh ja ... ist so Mädel

Zu Beginn der Ostertour hatte sie noch ein richtiges Highlight. Selten mal begegnet man Ridgebackfesten Hunden, die noch dazu frei laufen dürfen und zu allem Glück auch noch spielen dürfen mit anderen Hunden. Wenn das Mal nichts Besonderes ist … Wenn das alles mal nicht schon genug wäre, nein es war auch noch ein schöner Kerl und Bashira war auch gleich in ihrem Element. Anschleichen (fragender Blick: gibt’s schwarze Löwen?), Abducken … man weiß ja nie, Nachdenken (hier wieder fast wie in Jugendzeiten als das Fell noch zu groß war) die Stirn in Falten (kaum zu glauben wie viele Falten auf diese kleine Stirn passen :mrgreen: …dann voller Antrieb. Von wegen beim Beschleunigen hoch schalten, Ridgebacks haben einen stufenlosen Antrieb. Nix da mit beschleunigen … nein gleich voll da. Mit vollem Tempo auf den Kerl zu … wir haben die beiden Begleiter schnell noch vor einer fliegenden Ridgeback-Nase gewarnt, da war es schon – das Gewitter. Meine Güte, sie hat losgelegt und den armen Kerl mal richtig zusammen gefaltet. Donnergrollen und krause Schnauze die eine schöne weiße Zahnreihe zur Betrachtung freigab, wollte sagen: Pass bloß auf Kleiner, ich bin die Bestimmerin!!! Ich glaube auch dass er es verstanden hat. Nach dem kleinen Tornado gab es dann auch erst mal Schmuseeinheiten und getobt wurde auch noch ordentlich. Prinzipiell hätte man sich den Osterspaziergang sparen können. Die Zungen hingen schon herab, ein Zeichen der erfolgreichen Auslastung. Allerdings wollten wir dann doch nicht verzichten auf den Gang in die Natur. Ein kurzer Ruf (wir finden es supergut das sie dann ohne Murren mit uns kommt – das war bei anderen Hunden nicht immer so) und auf ging es auf die schon beschriebene Strecke. Es war ein schöner Tag, ganz in Familie. Wir waren alle zufrieden …

Die Begrüßung ist wohl besser geeignet

... und es wurde gerannt ... aber wie

Am Ende eine zufriedene und müde Bashira

Eine Ostergeschichte

Ostern ist vorbei – wer hätte das gedacht 🙁 . Es war ein langes Wochenende und diesmal sogar bei Kaiserwetter. Allerdings war es besser wenn der Kaiser auch gut angezogen war. Es gab der Sonne viel aber auch viel Wind. Im April kann das schon mal zum Frösteln führen. Diesmal hat der April die Schandtaten des Vorjahres wieder gut machen können und er war noch dazu recht stabil. So kennt man ihn gar nicht.

Sind das Frühlingsgefühle?

Karfreitag habe ich mich dann auch aufs Rad geschwungen – vormittags, denn zum Mittag hatte sich Besuch angesagt. Das Radeln ist immer eine gute Gelegenheit den Kopf frei zu bekommen und schließlich suche ich ja auch die Form der Vorjahre. Die 7000 km des Vorjahres warten überboten zu werden und es hat auch noch nie geschadet den Tag früh zu beginnen, man hat einfach mehr davon …

Am Ende der Tour gegen Mittag kam ich wie so oft am Festplatz vorbei. Dort gibt es Standplätze für Wohnmobile und diesmal – war da noch was? Ein richtig schöner stattlicher Rhodesian Ridgeback Rüde stand vor einem Mobil. Wann gibt es das schon mal in Tambach-Dietharz? Da ist anhalten einfach ein Muss. Ein Paar aus Mainz wollte sich gerade niederlassen. Ich behaupte mal das Ridgebacks Glücksbringer sind, warum? Das Paar hatte versucht per Telefon an den Versorgungsschrank mit Strom zu kommen. Das ging schief, will man hier keinen Besuch? Da ich ja gute Beziehungen zur Verwaltung habe konnte ich hier zum Glück helfen. Man ist also nicht weiter gefahren und konnte bleiben. Wenn das nun kein Glück ist? Wäre der Ridgeback nicht gewesen …

Das ist Simba - 4 1/2 Jahre jung - ein richtiger Riese

Ich habe die Gelegenheit auch gleich genutzt, unsere Bashira vorgestellt und wir haben ein Date vereinbart. Wir haben den Rüden Simba und seine Familie einfach eingeladen zum Spielen – die Hunde sollten spielen 😀 . Man willigte ein, denn schließlich kommen die wenigsten Hunde mit der Ridgebacktypischen Art des Spieles nicht klar. Manche Besitzer haben sogar Angst. Unsere Bashira hat bisher nur Plüschtiere beschädigt … Also ging es zum Feld, da hat man alles im Blick und genug Raum für tobende Ridgebacks …Toben? Die Rechnung war ohne die beiden gemacht worden. Wir hatten Sonne und knapp über 20 Grad, aber selbst Hunde mit afrikanischen Wurzeln machen da schon nicht zu viel. Gras fressen und möglichst nicht in Eile geraten … nun gut. Wir Menschen hatten aber genug Gesprächsstoff. Es wurden Erfahrungen und Gedanken ausgetauscht. Irgendwann, fast unbemerkt hatten die Beiden doch plötzlich Lust auf Bewegung. Nun konnten auch endlich Fotos gemacht werden …

Bewegung? Wenn dann nur die Kaumuskeln

zuerst sagt man ... Guten Tag

na los komm ... du darfst mit mir spielen

na dann mal los !!!

Wir stellten wieder mal fest, trotz aller Parallelen, die Hunde sind doch sehr unterschiedlich und richtig individuell. Für uns war niederschmetternd zu erfahren, Simba hat als Welpe nie etwas angestellt. Hmmm, da kommt man ins Grübeln. Ist Bashira der einzigste wilde Ridgeback? Schrankknöpfe, Oster-Deko, Weihnachts-Deko, Fußabtreter, Schuhsohlen und Zeitungen, ja sogar Bücher und als Höhepunkt buddeln im Garten. Da schüttelt man mit dem Kopf 😈 . Irgendwie haben wir das so angezogen und dann wohl auch bekommen. Wir haben es zwar noch nicht überstanden, aber so richtig schlimm war es ja doch nicht und Hoffnung besteht ja auch noch. Wir kennen sie ja und so manch Lächeln überzieht die Gesichter wenn ihre „Sünden“ aufgezählt werden. Wird es um sie herum zu ruhig, dann landet schon mal ein Zahn im großen Marzipanei oder es fehlt mal eine Scheibe Brot. Das wiederum fördert unsere Aufmerksamkeit und Bewegung schadet nie.

danach gab es kein Halten mehr ...

man kann erahnen warum sie untereinander am Besten klar kommen

... das ist Spiel - oder auch Ringkampf - nix Anderes

was hier zu wem gehört ... keine Sorge ... der Knoten wurde gelöst

Wir haben uns dann verabschiedet nach einer recht verhaltenen Spielrunde und wenn Simba und seine Familie mal wieder durch Tambach-Dietharz tourt … Ridgebacks und deren Halter sind immer willkommen. Bashira hat auch immer Freude daran und wie geschrieben … Bewegung schadet niemals :mrgreen: .

Bashira hatte wieder alles fest im Griff, hier den Hals von Simba - er hat übrigens unbeschadet überlebt

Frohe Ostern

Wir wünschen allen unseren Freunden und Bekannten ein Frohes Osterfest.

Für reichlich schönes Wetter ist ja gesorgt und das was der April sonst zu bieten hat behält er diesmal für sich selber. Mit Schrecken denken wir noch an das letzte Jahr, das war ja gar kein Wetter. Offensichtlich haben wir es diesmal verdient. Nutzen wir die freien Tage zur Entspannung und zur Ruhe und denken wir an die Menschen denen es nicht so gut geht. Wir sind in Gedanken bei ihnen.

Das alles wünscht die Familie Stephan Meyer und Bashira für alle Ridgebacks.

Und fröhlich lacht der Osterhase … hoffentlich wurden alle Eier gefunden …

 

Strahlen bis die Zähne blinken ...

... ruhen diese Beiden in der Sonne nach vollbrachter Arbeit

während Andere noch bewachen ...

was sie selbst versteckten