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Es ist Sonntag und wohl recht intensive zwei Tage liegen hinter uns. Wir sind wieder gut zu Hause gelandet, das ist erst mal wichtig. Was jedoch noch wichtiger ist, es war ein sehr gutes Wochenende, ratzi fatzi war es vorbei. Je schneller die Zeit rum geht umso besser ist es ja gewesen. Das ist allerdings Schade aber wohl der Preis den man „zahlen“ muss. All die Gesichter … mit und ohne Fell um die Nase :mrgreen: die man nur aus dem Forum kennt, die unsichtbar aber doch spürbar am gleichen Strang gezogen haben, es war richtig gut. Jedes Gespräch oder Gesprächsthema aufzuarbeiten würde gut ein Buch füllen, aber einige werde ich doch aufgreifen MÜSSEN. Ja, man hat sich ausgetauscht, man hat sich ausgeheult ;), man hat Leid geteilt und Freude genauso … es gab Tipps und Hinweise, kurioses und auch mal eine ordentliche Grummelei. Man hat Spaß gehabt gemeinsam und das ist wichtig.

Ich werde heute noch nicht auf einige Dinge eingehen … man muss erst mal wieder zur Ruhe kommen, denn morgen tauchen wir ja wieder im Arbeitsleben ein. Eines ist aber erst mal dringend notwendig, das Danke sagen. Danke an Susanne und Frank für die perfekte Organisation, Danke das so viele gekommen waren, Danke das wirklich alle so nett sind wie wir sie im Forum zu lesen kriegen, Danke allen die mit geholfen haben, Danke auch an den Büchtmannshof in Wietze-Wieckenberg für die sehr gute Unterbringung (das kann … nein, das muss man weiter empfehlen) und letztendlich ein Dank an den Wetter-Gott, der zwar kein echtes Ridgeback-Wetter organisiert hat, aber mit einer entsprechenden Ladung Wind dafür gesorgt hat, das die vielen Fellnasen nicht vorm Regen flüchten mussten.

Für unsere Beiden war es ja nun auch eine Premiere, wie auch für uns. Wir waren zum ersten Mal mit 2 … na gut 1,26 Hunden unterwegs. Alles lief prima und ziemlich reibungsarm. Viel wichtiger ist, es gab keine feuchten ( 🙂 )Unfälle und auch sonst stimmte das Benehmen schon. Klar das Bantu noch lange nicht so weit ist, aber er hat sich gut geschlagen. Er hat sicher viel gelernt und auch sichtlich viel Spaß gehabt. Wir haben auch bemerkt das Bashira ihn nun als sein Eigentum angenommen hat und auch entsprechendes Verhalten gezeigt hat. Insofern waren das schon wichtige Erkenntnisse und wir wissen wo wir weiter arbeiten müssen. Bei solchen Veranstaltungen hat man viel Spaß, aber man kehrt dann auch mit neuen Erkenntnissen und daraus resultierenden Aufgaben zurück. Automatisch steigert sich auch gleich die Vorfreude auf künftige Treffen und die muss es geben auch für all Diejenigen die nicht dabei sein konnten. In diesem Sinne wünsche ich allen maximale Erholung und einen guten Start in die neue Woche ;).

Vorfreude

Vorfreude schönste Freude … das gilt nicht nur für Weihnachten.

Am Wochenende ist es soweit, Sommerfest des RBC Care e.V., in Wietze bei Wieckenberg. Hier treffen sich Vereinsmitglieder aus der gesamten Republik und natürlich sind alle Hundefreunde gern gesehene Gäste. Wir sind sehr gespannt darauf einige Mitstreiter endlich mal kennen zu lernen und natürlich auch deren Hunde. Viele kennen wir nur durch die Kommunikation über die RBC-Seite, das soll ja nun anders werden. Wir sind schon richtig nervös 🙂  .

Für Sonnabend ist ab Mittag das offizielle Fest und anschließend kann man beim gemütlichen Beisammensein sabbeln und tratschen. Es werden viele Kuchen gebacken die dann an die Gäste gebracht werden wollen. Jede Menge Erfahrungen und Kenntnisse werden getauscht. Gespannt sind wir auch auf die Hunde, die wir teilweise nur aus Erzählungen kennen. Wir hoffen dass sie sich auch einigermaßen vertragen werden. Bantu wird in Kimba einen gleichwertigen Spielpartner finden und vielleicht noch andere. Wir werden einige Schultern oder Ohren finden zum Ausheulen, zum Jammern und auch der neidvollen Blicke zu den Hunden die eben nix tun. Es werden sich vielleicht auch kleine Dramen abspielen und man wird sich die Frage stellen: „Warum habe ich nur sooooo einen Ridgeback“. Man sollte eben schon wissen auf was man sich einlässt vorher.

Gut … wir wussten es, aber ich habe immer gesagt – weil Frau Meyer sich über das Wildschwein Bashira „beschwert“ hat – wer weiß was es später noch so gibt. Sie hat es nie richtig geglaubt – gibt sie nie zu 😛 . BANTU  ist aber gerade auf der Überholspur, erst unbemerkt und nun doch recht gewaltig. Jörg lächelte bei der Übergabe, wo wir dachten nun einen ruhigeren Hund zu haben, er wusste bestimmt warum. Er ist definitiv ein schwerer Fall, hoffnungslos Verfressen und … naja, wer kann schon ahnen was noch kommt.

Beim Thema Kuchen, Herr Meyer Junior sollte im Auftrag von Frau Meyer das Kuchenbacken übernehmen. Alles easy, klaro – er ist ja recht sicher im Umgang mit Lebensmitteln :mrgreen: . Versuch 1 … Butter in die falschen Kuchenbestandteile, quasi ein Unfallkuchen … kann passieren. Schnell neue Butter geholt, Versuch 2 optisch perfekt, Bravo. Man muss nur Vertrauen haben. Es bleibt anzumerken, Versuch 1 schmeckt auch passabel. AHA …

Das ist der 2.Versuch ...

das der erste ... sieht doch gut aus

allerdings mit Bisswunde

Diese Bisswunde ist von unserem kleinen braunen Teufel … es reichten ganze 15 Sekunden Vom Aufspüren, Tisch erklimmen bis zur Tat. Der Kuchen hat nun eine Bisswunde 👿  … wir konnten den Großteil retten. In mir kommen dunkle Befürchtungen auf. Bantu hat sich vorher schon etwas im Haus „vergnügt“ und es ist wohl nur seiner noch geringen Größe zu verdanken, das alles recht glimpflich gelaufen war. Danke seiner Missfallensbekundungen in Form von Wolfsähnlichem Geschrei war der Hundedienst früher wach und hat ein Stop-Signal setzten können. Hoffentlich bekommt dieser Tag noch die Kurve und hat seinen Einfluss auf uns für heute erledigt, den negativen jedenfalls. Wir beabsichtigen nun gegen 14.30 Uhr in Richtung Sommerfest aufzubrechen und werden versuchen den restlichen Kuchen zu verteidigen.

keine Sorge, der noch harmlose Blumentopfbesuch war zwar vor dem Kuchen backen, wird aber frei geschnitten

In diesem Sinne wünschen wir ein schönes Wochenende und verabschieden uns bis Sonntag.

Unter Dieben

Ein Morgen wie jeder andere? 5.27 Uhr, einen Wecker brauche ich seit einiger Zeit nicht mehr, es ist Zeit den Tag der eigentlich schon kurz nach 00.00 Uhr begonnen hat stehend anzugehen. Wieder die üblichen Versuche und die Bettkante wird zur Frontlinie, an der zwei unterschiedliche Willensbekundungen aufeinander prallen. Die nächtliche Fragestellung … „wolle wir ihn roin losse“ … wird mit gespaltenen Gedanken betrachtet. Ja wenn er wenigstens so liegen würde – solange seine mögliche Größe dem Vorhaben nicht im Wege steht – das man schlafen kann, vielleicht sogar gut schlafen kann. Nein tut er nicht. Er will sich ja immer um den Hals wickeln – sind Ridgeback-Felle etwa auch gegen Rheuma? Das wäre ja noch nicht das Problem, er atmet aber tief und recht geräuschvoll und das mitten ins Ohr. Diese Geräuschkulisse passt aber mal gar nicht in irgendwelche Träume und taugt z.B. nicht als Untermalung beim Traum von einer Brandung in der Südsee. Schließlich träumen wir nicht davon, sondern nur von unseren Hunden und mit unseren Hunden 😉 . Was wollen wir an der Südsee?

Normal geht es dann alles recht schnell, aufstehen, schnell ins Bad und dann beide Hunde noch unten dirigiert, Bantu wird allerdings noch getragen, geht ja noch. Danach die Morgentoilette der 8 Beine, Bashira hat es dabei nicht so nötig und entscheidet ja nach Wetterlage, die Blasengröße scheint ihr genug Spielraum zu lassen. Bei Bantu ist es meist die letzte Rille und wir warten sehnsüchtig auf einsetzendes Blasenwachstum. Momentan wachsen nur die Beine und der Hunger 😳 Danach gibt es Futter, the same procedure as every Day Ridgies, es wird auch Zeit der der Flummi (Bantu) fliegt förmlich um den Futternapf. Allerdings hat er schon gelernt dass zu viel Hektik am Napf ihn nicht schneller zum Futter bringt. Nach dem Zauberwort „Friss“ ist das aber wieder weg.

Nach dem Futtern gibt’s meist eine kleine „Turneinheit“ Huckepack auf Bashira, gegenseitiges Zähneputzen, leichte Dehnübungen (für den Tauknochen :mrgreen:) dann kommt die Trennung. Das muss sein. Klar dass es dann ruhiger wird, aber zu ruhig? Gesellt sich in die trügerische Ruhe auch noch schmatzen und schlabbern … dann wird das zum Eingriffssignal. Ein Sprung, ein Blick … helle Krümel? Hmmm … he du Dieb, ich hatte für das Frühstück auch Plätzchen auf dem Teller bereit gelegt … die Farbe passte … tolle Sache.  Wie viele hat er nun verdrückt? Schimpfen war nicht wirklich möglich und lächeln muss man ja auch irgendwie, man darf es nur nicht zeigen.

Ok … den Teller außer Reichweite gebracht und weiter zum Tagesgeschäft. Man ist aber zumindest heute wesentlich sensibler und ein neuerlicher „Ruheanfall“ weckt wieder Misstrauen. Bantuuuuu … keine Reaktion, wo isser? Na klar unterm Tisch und das auch noch in Gesellschaft und wieder mit Schlabbergeräusch. Die Kaffeesahne lag unten und das was schon draußen war, war bald drinnen, in Bantu. Dieser kleine Teufel. Dass er verfressen ist haben wir recht bald gemerkt, aber solche Dinge gab es bei Bashira recht wenige, die meist unserem Leichtsinn geschuldet waren. Das hat er nun davon … kein Zutritt zur Küche ohne Aufsicht, quasi Hausflurarrest.

Die Tür ist erst mal TABU für das kleine Fress-Monster

und wie es sich gehört ... Leidensminen können die Ridgies wohl am Besten

Eine recht bittere Pille für einen der 10 cm Maximalabstand zu den Füßen hatte, wenn nicht sogar die Zähnchen in den Schuhen waren. Bantu hat den Grundsatz: „Alles was eine andere Farbe hat wie der Untergrund ist grundsätzlich auf Fressbarkeit prüfbar“ verinnerlicht. Deutet das auf eine schlechte Welpenstube hin? Eher nicht und wir haben ihn auch nicht hungern lassen … ehrlich. Auch wenn seine optische Erscheinung uns nicht als Beweis dienen kann.

Somit sind beide Hunde in das Vorstrafenregister aufgenommen. Eine Beuteliste gibt es noch nicht. Bashira’s Banane und Schokoladen-Eierlikörbecher rechtfertigen alleine noch keine Liste. Bantu hat in der Summe an einem Tag mehr „Einträge“, dann am Abend hat er wieder zugeschlagen. Die Bevorratung des Futters hat bei uns einen Platz in der Küche (die großen Tonnen sind im Keller). Diese Ecke war seit eh und je interessant und Bashira hat sie weniger berührt, sie wusste das sie immer etwas bekommt. Bantu hat vom ersten Tag seine Nase in der Ecke, genau wie er bei jeder Flurdurchquerung die Futterschüsseln vom Staub befreit. Gestern hat er es geschafft, nahezu geräuschlos eine Bashira-Tagesration zu mopsen. Das passte natürlich in so einen Tag hinein. Der Bauch war dick und offensichtlich etwas überladen. Er fand lange keine Ruhe, aber hat doch alles gut überstanden. Das Diebesgut hat ihn inzwischen wieder verlassen 😉 und wir haben die Augen und Ohren wieder ein Stück weiter offen. Gerade weil er im Augenwinkel alles beobachtet und auch schon mal den Mülleimer fixiert hat … dann kommt er aber an den Marterpfahl ….

Allerdings hat das Ganze noch keinen Einfluss auf seinen Neben-Job als Telefon-Joker

Stubenrein

Schafft man sich ein Haustier an ist die Aufgabe Nummer 1 es Stubenrein zu bekommen. Vorausgesetzt es ist erforderlich. Ein Fisch wird wohl nie Stubenrein oder Beckenrein. Bei Vögeln ist das auch nicht wirklich möglich. Fische darf man außerhalb ihres „Käfigs“ nicht vergessen, bei Vögeln kann das mal passieren ohne Folgen. Nur die Gardine ist dann etwas beschissen dran :mrgreen: .

Hunde, das ist sehr zu empfehlen, sollten Stubenrein sein, denn mit Windeln gäben sie ein drolliges Bild ab. Die Ratschläge dieses auch recht schnell zu erreichen und die Wege dahin sind vielfältig. Mancherorts arbeiten Züchter schon richtig gut vor, das ist aber mehr nützliches Beiwerk als Pflichtaufgabe. Bei den Wurfgrößen wie bei den Ridgebacks bleibt oft kaum Zeit außerhalb der notwendigen Dinge. Das war jetzt keine Kritik am Züchter 😉 .

Da Kleine (auch die jungen) Hunde erst mal kleine Blasen haben ist die Frequenz der notwendigen Gassi-Gänge entsprechend hoch. Mitunter im Minutentakt und reagiert man nicht schnell genug … Nur nachts geht es ohnehin besser mit dem Anhalten, aber was erzähle ich da. Ganz besonders schwer fällt es wenn man morgens sofort aus der waagerechten einer Treppe hinunter in den Garten muss. Obwohl das schon Glück ist wenn man den Punkt erkennt, besonders bei einem schweigsamen Welpen 🙁 . Die Knochen sind steif und unbeweglich und man stellt sich schon die Frage ob es nun das Alter ist oder die Treppe einfach nur steiler geworden ist. Jedenfalls geht es schwer, sehr schwer. Den Hund auf den Armen stellen sich genug Hindernisse auf die eigentlich gar keine sein müssen. Solange man einen relativ kleinen Hund so durchs Haus transportiert, auch kein Thema. Terrassentür auf … Schuhwechsel (wehe man „trägt“ neben den Hund noch sonstige Dinge in die Stube – von draußen) … der Hund wird unruhig, dann die nächsten Stufen … aber es geht diesmal schon besser, trotzdem braucht man Konzentration. Hat man es geschafft die Blase voll in den Garten zu bekommen überkommt einem schon der Stolz 😉 .

Ein guter Tag fängt an wenn der Hund sofort anfängt zu pullern. Idealer Weise ebenerdig damit die Pfütze nicht in Richtung Standbeine wandert die dann wieder Abdrücke auf das Schlafgewand machen 😳 . Noch mehr am Idealzustand wäre es, wenn man die Stelle nicht als gelben Punkt noch Wochen danach erkennt – was gaaanz selten ist. Da kann man mit der Gießkanne nachhelfen, ist mehr ein Alibi – man hat’s versucht. Wenn dann das große Geschäft gleich nachkommt … der Tag nimmt Feiertagskonturen an, wenn eben nicht die Tageszeit wäre … und die Nachbarn nicht schon die gesamte Nachtwäsche Kollektion kennen würden. Dabei kann es ja noch viel schlimmer kommen, Dauerregen mit Kälte und Wind – über Schnee denke ich mal noch nicht nach. Nachtwäschewechsel auf halber Strecke (falls man wieder in die Waagerechte möchte), dazwischen der Schuhwechsel wegen der Ablagerungen an der Sohle. Besser der Hund schleppt Gartenbestandteile mit rein als man selber. Der Staubsauger fliegt dann bestimmt um die Ohren, besser wie die eigene Frau. Dann das Absitzen an der Tür … Pfötchen hoch … und jedes Füßchen einzeln abgewischt. Glück ist dann wenn der Kleine nur nach dem Handtuch happst … Pech wenn man nicht hellwach ist. Darin liegt auch das Problem. Wach ist ja nicht schlecht, aber zu manchen Tageszeiten nicht günstig. Schnappt man dann den Teufel um vielleicht den restlichen Schlaf zu finden – die Treppen stellen nun kein Problem mehr dar – ist man noch voller Hoffnung. Hund ins Bettchen … Nachtwäschewechsel (bei Bedarf) … Augen zu, Hund aus dem Bett schuppsen … umdrehen, anderen Hund verdrängen … umdrehen … den Kleinen wieder aus dem Bett schuppsen … günstige Stellung suchend … kleinen Hund erneut unter der Decke findend (wollen wir ihn drinnen lassen?) … den gebrauchten Tag verfluchend – da geht er hin der Idealzustand sofern kein Regen war. Jetzt kommt langsam die Glaubensfrage … ich glaube ich finde keinen Schlaf mehr. Kann man den Wecker noch lassen oder sollte man lieber gleich abstellen, die so gewonnenen Minuten für die Wachphase nutzen? Fragen über Fragen die auf Antworten warten. Mit offenen Fragen ist nicht immer gut schlafen und schon gar nicht so kurz vorm „regulären“ Aufstehen. Ok … morgen wird alles besser beruhigt man sich … wir können aber schon ein Licht am Ende des Tunnels erkennen … Am Ende wird alles Gut :mrgreen: