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Puuuhhh … geschafft

Neulich hatte mich jemand angesprochen auf den Aufkleber auf dem Auto. Eine HSV-Raute ziert so einige Stellen am und im Auto. Als HSV-Fan hat man es diese Saison nicht leicht gehabt. Ich behaupte mal, die HSV-Fans hatten es seit langem nicht mehr so einfach. Ich stimme aber zu das diese Saison eine der besonders schweren Spielzeiten war. Ich kann mich erinnern das es schon immer Jahre gab die vom Abstiegskampf gezeichnet waren. Ich kann mich auch an eine Rettung erinnern die quasi kurz vor Ende erreicht wurde. Ein Name der damit verbunden war – Dirk Weetendorf. Ein Spieler aus der „Versenkung“ der die Tore zum Klassenerhalt machte und dann in selbiger wieder verschwand. Der große Unterschied zu damals, jetzt sind wir die alleinigen Dinos der Bundesliga. Es wäre schon einer Tragödie gleich gekommen wenn man im 50.Budesligajahr und im Jahr des 125-jährigen Vereinesjubiläums in der 2.Liga gespielt hätte. Man mag da gar nicht nachdenken.

Ich denke es muss den Dino geben in der Liga und auch hier sollte man die Augen öffnen. Der HSV bleibt in erster Linie erstklassig weil es eben 3 Teams gab die noch wesentlich schlechter waren. Das scheint im Rückblick nahezu unmöglich, ist jedoch seit dem 33.Spieltag Gewissheit. Wenn man bedenkt das diesmal so wenig Punkte wie noch nie zum Klassenerhalt reichen. Alleine die Tradition und der Stellenwert des HSV im deutschen Fußball berechtigten nicht sportliche Aspekte zu ignorieren. Hier gibt es keine Sonderrechte und es zählen nur die Punkte. Das diese Saison schwer würde war klar, denn nicht sehr intelligente Einkaufspolitik der letzten Jahre und Unruhe im Verein und der Führung hinterließen ein schweres Erbe. Es war schon erforderlich eine Zäsur zu machen und einen Neuanfang, allerdings waren die Voraussetzungen recht schlecht. Geld regiert nun auch den Fußball und wenn man davon nicht genug hat gibt es nicht zu viele Optionen. Nun endlich wir man wohl daran arbeiten den Nachwuchs zu fördern um auch Geld zu sparen und es bleibt kein anderer Weg übrig. Es ist wichtig Konstanz zu erreichen und das sollte im sportlichen Bereich möglich sein. Sportdirektor und Trainer geben Hoffnung. Trotz der Tatsache dass es trotz zwischenzeitlich gutem Verlauf noch einmal knapp wurde – das lag sicher auch an dem Rucksack des schlechten Saisonstartes – sollte man nun darauf aufbauen. Man weiß nun genau wo die Schwächen sind und auch wenn wenig Geld bereit steht MUSS zielgerichtet verstärkt werden. Dass so etwas gehen kann sieht man ja in Dortmund. Der Verein war eigentlich schon mal am Ende – dort sind sie nun auch wieder. Aber eben am richtigen Ende der Tabelle und am Ziel der Entwicklung die eingeschlagen wurde.

Zum Schluss muss ich noch alle HSV Fans für deren Unterstützung danken, kaum die Nerven verloren und außerordentlich geduldig einen Nackenschlag nach dem anderen ertragen. Das ist erstligareif und genau dafür wurde gemeinsam gekämpft und die Ziellinie überschritten. Alle Achtung. Alle Achtung und ein großes Dankeschön auch an David Jarolim. Er ist kein großer Fußballer, er ist ein Arbeiter und ein Kämpfer ein fairer Teamplayer der immer alles gegeben hat. Schade das es nach 9 Jahren zu Ende geht beim HSV. So ist aber der Lauf der Dinge und auch Jaro wird das mit Abstand genauso sehen, davon bin ich überzeugt. Eines Tages werden wir ihn mit der Raute wiedersehen und dann wird er wieder alles geben für den HSV ….

 

NUR DER HSV !!!

30. Jahrestag

Hmmm … je größer die Zahlen vor den Jahrestagen – ich meine die persönlichen Jahrestage – umso älter wird man. Kurz und knapp, am 28.April 1982 wurde ich aus der Armee entlassen. Es war die „Nationale Volksarmee“ der DDR, denn da bin ich ja groß geworden. Es war keine unehrenhafte Entlassung, meine Zeit war einfach rum. Zum letzten Mal durchschritt ich das Tor der Kaserne des Pionier Bau Batallion 22 – kurz PiBB22 – um diesmal in Zivil für immer den Uniformen den Rücken zu kehren. Entlassen als Unterfeldwebel der Reserve nach genau 1089 Tagen, das entspricht 3 Jahre Dienstzeit. Es war eine freiwillige Geschichte, denn „normal“ waren nur 18 Monate. Trotzdem war es eine lehrreiche Zeit mit vielen Erkenntnissen und auch Bekannten die teilweise zu wirklich guten Freunden wurden. Ich erinnere da an den alten Sachsen :mrgreen: !!!

Ich will nicht behaupten das man so etwas unbedingt haben muss und besser ist es auch in JEDEM Fall niemals die erwobenen Fähigkeiten einsetzen zu müssen. Trotzdem möchte ich behaupten dass dort in dieser Zeit viele Dinge in uns geschult wurden. Man bekam einen Blickwinkel auf das Leben und die Menschen, man lernte in seiner Betrachtungsweise viele Dinge und vor allem, so möchte ich behaupten, gewann man Menschenkenntnisse. Die so erworbenen Fähigkeiten kann man gut gebrauchen und man kann immer davon zehren. Das heißt jedoch nicht dass man ohne den Waffendienst solche Dinge nicht mitbekommt, aber dort geht es irgendwie schneller und intensiver. Ich muss allerdings auch den Begriff Waffendienst relativieren. Nach dem Besuch der Unteroffiziersschule (das war wirklich eine straffe Ausbildung) wurde mal ja in die Truppenteile versetzt. Wie das bei Pionieren üblich ist in die existierenden Baubatallione. Das PiBB22 war in Berlin-Biesdorf stationiert und als wir dort ankamen war von Waffendienst nicht mehr viel über. Wir wurden in Berlin an den Brennpunkten des Baugeschehens eingesetzt. Ich durfte so meine Nase zum ersten Mal und ungewollt in den Bausektor stecken. „Meine Baustellen“ waren damals die Charité, das Sport- und Erholungszentrum, der Platz der Akademie und hin und wieder kleiner Geschichten. Das hat mir unterm Strich nicht geschadet – im Gegenteil.

Unvergesslich sind in jedem Fall die schönen Stunden die es auch geben kann, das Schlechte sollte man ohnehin auch sofort wieder vergessen. Es hilft nicht viel dingen nachzutrauern die man eh nicht mehr ändern kann. Da hält man es am Besten wie die Sonnenuhr, die zählt ja auch die schönen Stunden nur. Genau die wo die Sonne scheint. Hin und wieder konnte ich bei Besuchen in Berlin das Gelände der Kaserne begutachten. Ich musste feststellen dass es im Wandel der Zeiten auch dort Veränderungen gab. Nachdem das Gelände „nach mir“ noch ausgebaut wurde, ist die Kaserne nach 1990 schrittweise verschwunden. Heute ist dort ein Wohngebiet mit kleinen Häusern und doch ländlichen Charakter und ich finde dass das Gelände so viel besser genutzt wird. Den letzten Besuch gab es im November 2009 als wir unseren Volvo in Berlin geholt haben. Belassen wir es bei der Erinnerung an die guten Tage und die vielen Dinger die gedreht wurden. Wir haben uns Erinnerungen geschaffen auf die man mit einem Lächeln zurück blicken können, das ist doch positiv. 😉

mit 35 Kilo ins neue Lebensjahr

Happy Birthday Isanusi Chimalsi-Bantu

Isanusi Chimalsi-Bantu

in voller Ausbreitung

am 25. April gewogen – inzwischen schon mit 35,1 kg ausgestattet – und nun nicht mehr für zu leicht empfunden geht unser kleiner Mann ins neue Lebensjahr und vollendet das erste Jahr. Wir wünschen ihm und natürlich uns vor allem Gesundheit und das die kürzlich begonnenen Dose mit Enzymen die letzte sein mag die er braucht.
Geboren als Nummer 4 von 12 hat er als Sohn von Mutter Isanusi Amankentschane – Shani -und Vater Tecumseh Camani-Chuma am 26.April 2011 das Licht der Welt erblickt. Er war wie die anderen Hundies ein Wunschkind, zum einen im Kennel Isanusi und zum anderen später in der Familie Meyer. Wie der Zufall es wollte passte es mal wieder und unser Wunsch zum Zweithund konnte verwirklicht werden. Nun haben wir Tante und Neffe im Paket zu Hause. Natürlich wollten wir (endlich mal) wieder einen ruhigen Hund und es begann recht gut. Bashira war erst nicht begeistert, aber wir denken dass sie inzwischen den Burschen akzeptiert. Seine Dreistigkeiten im jugendlichen Übermut kann sie ganz gut beherrschen, auch wenn hin und wieder ein „hartes Wort“ nötig ist. Inzwischen haben wir uns an Deine Lebhaftigkeit gewöhnt und hier einen oft schmerzlichen Prozess durchlaufen. Wir wollen aber nicht meckern, denn zu ruhig ist auch nicht so schön.

hier mit Tante Bashira

Wir sind froher Hoffnung aus Dir einen schönen und souveränen Rüden machen zu können. Allerdings wissen wir dass es noch viel Zeit braucht und wir noch mit gut 2 Jahren rechnen müssen. Wenn es kommt wie bei Deiner Tante, dann wird alles gut. Der Weg dahin ist noch steinig genug und wir wollen ihn gemeinsam gehen. Natürlich wünschen wir uns mit Dir und Bashira zusammen noch viele schöne gemeinsame Jahre – so viel wie möglich – hau rein Bantu!

Bashira beim Unterricht

... nun bin ich aber müde ...

Wer die Wahl hat – hat die Qual

22.April – Kommunalwahlen in Thüringen – die Bürgermeister und Landräte stehen zur Wahl.
Ich arbeite ja in der Stadtverwaltung und kann somit meinen Chef selber wählen. Eigentlich eine gute Sache, hat aber einen Haken. Nicht nur ich darf wählen, die anderen in der Stadt eben auch. Ob sie es dann genauso wollen wie ich? Oftmals ist die Wahl auch eine Qual und die Versprechen und Programme die uns um die Ohren fliegen oder an Laternenmasten hängen sind allesamt verlockend und natürlich ernst gemeint. Jeder für sich kann sich somit aus dem Ganzen eine Meinung formen die dann als Kreuz auf dem Zettel stehen sollte. Ob EINER auch ALLES bieten kann – sicher nicht. Aber auch Wahlplakate sagen nicht immer die Wahrheit, gewollt oder nicht gewollt. Was für den einen unwahr ist muss es nicht beim nächsten sein. In 6 Jahren geht so manches verloren, über manchen Dingen wird der Mantel des Schweigens gehangen und nur bestimmte Dinge bekommen einen Platz auf dem Plakat.
„Der Stadt gedient – Wiederwahl verdient“ – das war auch so ein Spruch, garniert mit fremden Federn. Der Stadt gedient in vielleicht 20 Wochenstunden, das hat wohl nur eine Abwahl verdient. Wer mit Begriffen wie Demokratieschwert hausieren geht muss auch damit rechnen dass dieses Schwert diese Person flugs vom Thron trennt. Das bedarf auch kein Mitleid. Der Amtsinhaber hat den Vorteil mit eigener Arbeit werben zu können, eine komfortable Position. Allerdings kann man bei 20 Stunden die Woche nicht viel Zählbares zusammen bekommen, es sei denn man „borgt“ sich Dinge eben woanders. Eine Wahl ist gleichzeitig auch immer eine Quittung für Geleistetes 😉 .

Es ist nun nicht so gekommen wie eine Hochglanzbröschüre – persönlich vom Amtsinhaber eingeworfen – doch aufzeigen wollte. Einige haben sicher keine bekommen weil dem Bürgermeister so manche Straßen und Handwerksbetriebe nicht bekannt sind. Vielleicht sind diese dann doppelt Glücklich übers Wochenende gekommen. Das wird man nicht in Erfahrung bringen können. Mit buntem Diagrammen, schönen Bildern und vielen fremden Federn lies sich der entscheidende Teil der peinlichen Bevölkerung (O-Ton Amtsinhaber) nicht nochmals übers Ohr hauen. Tambach-Dietharz hatte mal wieder einen kleinen Erdrutsch, diesmal allerdings in die richtige Richtung. 55,5 % waren für den Wechsel, eine gute Zahl. Die 32,8 % der Gestrigen sind allerdings immer noch sehr erschreckend.  Doch so viele Menschen konnten erfolgreich geblendet und verwirrt werden. Entschuldigend mag man anfügen das der gemeine uninteressierte Bürger (der ist nun mal in der Überzahl) zumeist nicht direkt den Folgen von Misswirtschaft und schlimmer Amtsführung betroffen ist. Die Wunden die in den Jahren geschlagen wurden sind reparabel, auch wenn deren Heilung eine Weil dauern wird. „König“ Harald kann das Tambacher Volk nun nur noch mit hohen Benzinpreisen erschrecken. Das jedoch mit Inbrunst und ohne schlechtes Gewissen und mit gerichtlicher Leidenschaft. Das auch noch als Full-Time-Job, denn seinen Nebenjob im Bürgerhaus ist er los geworden, er muss halt nun seine sinnlosen Prozesse selber bezahlen. Danke für Nichts!!