Dezember 2012
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Das Radjahr 2012

Eigentlich hatte ich mit der Radelei schon Ende Oktober „abgeschlossen“. Da stand im November Kenia auf dem Plan und anschließend im Dezember kann man nicht davon ausgehen Radwetter anzutreffen. Es sah am Ende auch lange Zeit so aus, weil wir fast bis zur Gartenzaunoberkante eingeschneit wurden. Wenn sich Im Dezember so viel Schnee breit macht (und auch hoch im Garten 😀 ), steigert das nicht die Chancen auf freie Strecken. Das es nun wieder ganz anders kam, war für den Einen Glück und Andere fanden es nicht so toll. In Kenia haben wir gelernt, dass jede Situation auch gute Seiten haben kann, man muss sie nur erkennen. Erkennen und ausnutzen, das habe ich dann auch getan. Es hat noch gereicht für gute 2 Touren. Nach der 2 monatigen Pause waren sie nicht so ausschweifend, aber immerhin. Man muss es tun und den Temperaturen trotzen. Vor Wetter kann man sich schützen. Ich als amtierender Sonnenschein-Radler habe mich dann doch überwunden und dem Radjahr 2012 noch 78,5 km hinzufügen können. Auch das Durchstarten in 2013 steht unter guten Vorzeichen, es bleibt warm und ohne Schnee vorerst. 🙂

Da ich nun doch etwas statistisch veranlagt bin, will ich doch mit ein paar Zahlen um mich werfen. Mich interessiert halt was man so im Jahr schaffen kann. Diese Zahlen führe ich seit 2000, das Jahr in dem mich der Rad-Virus ereilt hat. Da kommt schon eine Menge zusammen über die Jahre. 2012 reiht sich dabei im Mittelfeld ein mit seinen 6118,25 km Gesamtstrecke, die von 102.397 Höhenmetern begleitet wurden. Umgerechnet sind das gute 86 Touren mit einem Durchschnitt von 71km pro Tour. Auch ein paar Hunderter waren wieder dabei, Touren über 100 km Länge. Ich war froh wieder solche Strecken meistern zu können. Es ging zwar nicht mehr ganz so gut von den Pedalen wie noch vor ein paar Jahren, aber solange es Spaß macht will ich es gerne nehmen. Vielleicht komme ich ja wieder ins Rollen? Rennen, so wie früher, werde ich wohl nicht mehr bestreiten, ich muss mir nichts mehr beweisen. Vielleicht werde ich Bantu dazu bewegen am Rad zu laufen. Eine schwierige Aufgabe, aber er hat richtig Potential und powert gerne. Wir werden das austesten im nächsten Jahr. Alles in Allem, 2012 war ein gutes Radjahr. 😀

Frohes Weihnachtsfest

Frohe Weihnachten

 

I

Ein

frohes

Weihnachtsfest,

ein paar Tage Ruhe,

Zeit spazieren zu gehen

und die Gedanken schweifen

zu lassen, Zeit für sich, für die Familie,

für Freunde. Zeit, um Kraft zu sammeln für

das neue Jahr. Ein Jahr ohne Angst und große

Sorgen, mit so viel Erfolg, wie man braucht, um zufrieden

zu sein, und nur so viel Stress, wie man verträgt, um gesund

zu bleiben, mit so wenig Ärger wie möglich und soviel Freude wie

nötig, um 365 Tage glücklich zu sein. Diesen Weihnachtsbaum

der guten Wünsche senden Euch mit

herzlichen

Grüßen

I

I

 

Die Meyerei

Astrid, Stephan, Florian , Bashira und Bantu

 

Bashira hat Geburtstag

19. Dezember 2008, Bashira wurde als 15. Kind einer glücklichen, wenn auch nicht ganz freiwilligen, Hundebeziehung geboren. Den Elterntieren war das aber wohl ziemlich egal. Sie war das letzte von 15 Kindern die Elesha in der Nacht geboren hatte. Sie hat sich Zeit genommen und geputzt die Gute. Kann sein das sie erst am 20. das Licht der Welt erblickt hat, es war aber die gleiche Lampe die schon am 19. gebrannt hatte. In den Papieren steht nun Mal der 19.12.2008. Vielleicht hat sie auch recht lange überlegt ob sie nun Hündin, Rüde oder Rüdin wird. So richtig klar ist es bis heute nicht. Sie ist mal so und mal so und pullert auch auf drei Beinen, manchmal jedenfalls. Irgendwann kam die gesamte Meyerei und hat sich diese Hündin als neues Familienmitglied ausgesucht. So wie der Auswahlprozess kein einfacher war, so hatte sie auch am Anfang ziemliches Pech. Ich erinnere nur an den Beinbruch als sie 5 Monate alt war. Egal wie alt ein Lebewesen auch ist, so etwas braucht niemand. Offensichtlich hat diese Geschichte keinen guten Einfluss genommen. War ja auch nicht zu erwarten. Selbst unsere Mühe in der Erziehung hat das nicht wirklich kompensieren können. Das ist leider wohl nicht mehr zu ändern. Inzwischen haben wir uns darauf eingestellt und werden es wohl akzeptieren.

Bashira hat heute Geburtstag, ihren 4. Und wir sehen sie bei bester Gesundheit. Wäre dieser Beinbruch nicht gewesen, denn außer der Kastrations-OP war sie immer gut drauf. Durchfall und Appetitlosigkeit sind ihr ein Fremdwort. Auch wenn sie ihre Sturm- und Drangzeit nun hinter sich hat, sie kann wenn sie will. Meist jedoch ist sie rationeller geworden. Sie lässt den Jungspund laufen und passt ihn dann ab wenn sie es für richtig hält. Apropos Jungspund, da haben wir ihr aber einen eingeschränkt, bzw. in den Garten gestellt. Nie vergessen werden wir ihren „Was-Soll-Das-Jetzt-Blick“ als Bantu plötzlich da war. Sie uns fragend anschaute ob den auch wieder weg tun? Inzwischen hat sie ihn erzogen und führt immer noch das Regime. Bantu ist inzwischen über sie hinaus gewachsen, es fällt ihr auch nicht mehr so leicht den Burschen in die Grenzen zu weisen, aber irgendwie sind sie zusammen gewachsen. In Sachen Dummheiten blitzen alte „Laster“ immer wieder auf. Sie mag keine Weihnachts-Deko und Metall scheint sie zu faszinieren. Der eine oder andere Reißverschluss aus den Sofakissen hat sie schon verbissen ;).

Das Geburtstagskind in froher Erwartung

Bashira gibt Einen aus !!!

Es ist zwar keine Torte - aber was zu Futtern

 

Ich habe einmal gehört das man gut 5 Jahre braucht um als Mensch-Hund-Team richtig zueinander zu finden und das man danach schon langsam beginnen muss wieder los zu lassen.  Wir hoffen dass es ihr noch viele  Jahre recht gut geht. Wir werden alles dafür tun, sie versorgen und behüten und ihr ein gutes Hundeleben zu ermöglichen. Ob sie uns wieder wählen würde wenn sie es könnte wissen wir nicht und werden es auch nie erfahren. Aber Bashira, als eine typische Vertreterin ihrer Rasse zeigt uns das es ihr gut geht. Vielleicht hat sie auch inzwischen verstanden dass wir keinen Regen machen und die Umwelt nicht warm halten können.

Alles Gute zum Vierten

 

Happy Birthday to you, Bashira !

Nach dem Schnee …

Adios weiße Weihnacht!

Pünktlich zum hiesigen Weihnachtsmarkt gestern setzt Dauerregen ein. Das ist keine Schadenfreude meinerseits !!! Die Temperaturen klettern nahe an die 10 Grad über der Null und es ist schwer zu glauben dass es Weihnachten auch wie Weihnachten aussieht. Wie soll es denn aussehen? Das ist ja nur eine Frage der Lage, in Afrika gibt’s keinen Schnee und es ist auch Weihnachten, oder auch in der Karibik. Hier soll es dazu gehören, wer bestimmt den das eigentlich? Egal, wir werden es wie viele Jahre zuvor definitiv nicht bekommen. Weiße Landschaften sind aber trotzdem in der laublosen Zeit alle Mal schöner, auch wenn sie mir nicht gefällt, die Winterzeit. Nach mir geht es aber nicht 😕 .

Regen ist an sich nicht so schön und diesen braucht man gerade jetzt auch nicht. Mir ist dabei egal ob der Boden Wasser braucht oder nicht. Es kann regnen wenn er nicht stört 😉 . Getreu nach dem Prinzip auch hier Positives zu finden muss man schon eine Weile suchen. Regen macht nass und ist bei kühlen Temperaturen schon widerlich. Allerdings läuft der alleine weg während man den Schnee beiseite schaufeln muss. Wenn wir dann noch ehrlich sind, wenn das was hier als Regen kam Schnee gewesen wäre … . Da fallen mir Jahre ein mit fast einem Meter Schneehöhe im Garten. Ist noch gar nicht solange her. Zeiten in denen man selbst für die Hunde Pullergassen schippen musste, sie wären sonst im Garten versunken. Ganz früher gab es das häufiger, Schnee in Massen und richtig lange. Erst in der nahen Vergangenheit wurden wir deutlich daran erinnert. Die Menschen sind eben schnell vergesslich. 

Regen hat noch einen weiteren brauchbaren Effekt. Man muss nur suchen und findet noch mehr. Ist man mit den Hunden auf Tour, trifft man nur ganz wenige Passanten. Meist sind es selber Hundebesitzer. Unsere Beiden können den wenigen Freiraum zum Freilauf auch richtig nutzen. Dabei stört sie komischer Weise auch der Regen weniger, Bantu stört sowieso kaum etwas. Der Winter ist ja gerade erst am Anfang und es kann auch wieder ganz anders kommen. Wir ändern daran nichts und nehmen es wie es kommt. 8)