März 2013
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Debakel

Es wurde nichts, die Lederhosen kamen nicht am Wochenende. Die Rote Ecke auf der Couch wurde nicht besetzt. Zuerst dachten wir an „Feigheit“, aber wir müssen eigentlich Danke sagen. Danke dass ihr nicht anwesend ward und wir nicht für Euren Muskelkater durch das viele Jubeln verantwortlich sein müssen. Was heißt Muskelkater durch das Jubeln, eigentlich sollten Bayern-Fans das Jubeln beherrschen, genauso wie sie das Jammern auf hohem Niveau ja auch beherrschen. 😉 Das man sich an den beiden GEgentoren gestört hat ist ja schon fast Ironie.

Meine Güte, es konnte nicht schlimmer kommen. Wobei, schlimmer geht ja am Ende bekanntlich immer. Nicht die Lederhosen wurden ausgezogen, nein die Rothosen – diesmal in dunkelblau – wurden nach den Regeln der Kunst auseinander genommen und nun hängen die 9 Dinger feinsäuberlich auf ewig in der Statistik herum. Solange diese Fan-Generation aktuell ist, wird das wohl einem Brandzeichen gleich als Schatten auf der Raute liegen. Da wird die Suche nach etwas Positivem schon schwer, aber am Ende doch nicht unmöglich. Nach einer geraumen Weile konnte man den nicht negativen Aspekt auch ansprechen, der Vereins-Negativ-Rekord wurde „nur“ eingestellt. Da gab es schon Mal ein 2:9, dummerweise auch in München, und zwar 1964. Das war damals auch im März. Dieser „Rekord“ wurde also „nur“ eingestellt, ein schwacher Trost. An der Tür zum Zweistelligen Ergebnis, das wäre der Supergau geworden, hat man sich nur kräftig gestoßen. In der heutigen Zeit wo zweistellige Ergebnisse selbst bei Pokalspielen gegen unterklassige Vereine eher selten geworden sind, verarztet ein Bundesligist einen anderen Bundesligisten. Unfassbar !!! Der Schock sitzt tief und hoffentlich rüttelt dieses Erdbeben auch endlich mal an den richtigen Stellen. Das war mehr als unterirdisch.

Viel Wind wenig Sonne ... war das symbolisch?

Dabei hatte ich am Nachmittag noch einen Flaggenwechsel im Garten vollzogen. Mit der Hoffnung dass es vielleicht endlich Frühling wird, habe ich eine neue Fahne gehisst. Eine neue Fahne die bei ihrem ersten „Auftritt“ dieses unrühmliche Spiel begleitet hat. Hamburg, die Macht im Norden. Das klingt wie ein böser Scherz, trotz der Tatsache das der HSV immer noch der besten Nordclub in der Bundesliga ist. Offensichtlich ist das auch nur noch eine Frage der Zeit bis sich auch das ändert. Ich hatte schon kein gutes Gefühl, soll ich oder soll ich nicht. Dass die Trauben in München ziemlich hoch hängen weiß man ja. Dass etwas möglich sein kann wissen die HSV-Fans seit dem Dortmundspiel, aber von alleine fallen die Punkte nicht ins Körbchen. Wenn man den Gegner dann zu so einem Spiel geradezu verdonnert mit Untätigkeit, muss man sich am Ende nicht wundern. 😳

Das Leben geht aber doch wider Erwarten weiter. Es ist ja nur ein Spiel und ein echter Fan verträgt mehr als er zugibt. Von den echten Fans waren ja immerhin auch 8000 in München zugegen. Ein Jammer wenn man sich das ganze Jahr vielleicht auch noch auf dieses Spiel freut um dabei sein zu können. Die nun schon27 Jahre ohne Titel in Hamburg haben seit Ostern nun ein dicke Krone aufgesetzt bekommen. Ich will hoffen dass es nun nicht mehr schlimmer kommen wird. Gut das es schon 38 Punkte auf dem Konto sind und am Tabellenende wirklich richtig schwache Mannschaften genauso wenig können. Nur deswegen kann der Dino, mit dem Glück einen guten Torwart zu haben, nicht in Abstiegsgefahr geraten. Man bekommt dieses Ergebnis nicht mehr aus dem Kopf … 😥

Da hilft auch bei uns kein Jammern, denn selbst auf dieser Strecke erreichen wir derzeit auch nicht das bayrische Niveau. Muss ja auch nicht sein, man sollte nach vorne blicken und endlich die richtigen Lehren daraus ziehen. Wir werden trotzdem am 19. April mal wieder in Hamburg einfahren, Kumpel treffen, vielleicht ein gutes Spiel sehen, vielleicht auch wieder erhöhten Blutdruck riskieren. Kann ja auch sein das der HSV das Spiel dann gewinnt, kann auch sein es wird verloren. Dann will ich wenigstens die Spieler mit der Raute ordentlich arbeiten sehen. 400 km bis Hamburg sind ja auch kein Pappenstiel.

Ich hoffe diese Fahne muss nur diesen einen dunklen Fleck ertragen

Und das Rad dreht sich doch wieder …

Nach fast 3 Monaten bewegen sich die Temperaturen langsam  wieder in Richtung radfähigen Bereich, aber wirklich ganz langsam. Ich hatte irgendwann für mich festgelegt im Winter erst zu fahren, den wir ja noch irgendwie haben, wenn die reelle Chance besteht irgendwie über den Nullpunkt der Säule im Thermometer zu erklimmen. Das gilt nicht erst seit diesem Winter. Im letzten Jahr hatte ich Ende März schon über 600 km erstrampelt. 2013 stehen nur die Anfang Januar bewältigten Kilometer zu Buche. Kein Wunder bei dem Schneeaufkommen und der Konstanz in Sachen Kälte, ich bin ja keine 18 mehr – jawohl. 🙂

Karfreitag ist nicht gerade dafür bekannt der Rad-Start-Tag des Jahres zu sein. Normal ist dieses Ereignis schon weit vorher zu finden. Aber was ist schon normal? Ostern ist diesmal früh und der Winter spät, das macht es nicht so einfach. Ich habe auch lange überlegt am Vormittag ob ich es wagen kann. Zwischen dem Osterei zum Frühstück, leichtem Schneefall und dann doch noch steigenden Temperaturen in Richtung Mittag habe ich mich doch durchgerungen auf das Rad zu steigen. Ja ich habe es getan. Wenigstens lag auf der Straße kein Schnee und es war dann doch ziemlich trocken. 😉

Die Frage ist bei so einem Neustart immer, wie weit ist die Winterstarre in den Gliedern verankert. Wie lange wird gebraucht die Muskle wieder in einen Rhythmus zu kriegen, der für Leichtigkeit sorgen kann. Da helfen auch die vielen Kilometer zu Fuß durch den Winter nicht viel. Das sind wieder ganz andere Muskeln die dabei beansprucht werden. Fast 3 Monate Pause, das ist schon eine Hürde die zu überwinden ist. Aus der Vergangenheit kenne ich das schon und es gab schon längere Pausen. Die aber nur aus Zwang. 😐

Mit gehöriger Verspätung  ging es am späten Vormittag dann auch auf die „Piste“. Die Straße (sie ist einzig „beradelbar“ im Moment) in Richtung Rennsteig war frei, aber daneben im Wald herrscht der Winter doch noch ziemlich mit eiserner Faust. So manch Kraftfahrer rieb sich wohl die Augen, wer rechnet schon mit Radlern im Winter? Ich glaube auch kaum dass man vor Mai überhaupt im Wald radeln kann. Hier müsste eine Menge Schnee abgetragen werden, danach sieht es aber im Moment nicht wirklich aus. Das Gefühl von Schnee begleitet zu radeln kenne ich ja schon. Die Temperaturen haben später sogar wie erhofft den Nullpunkt überschritten, wenn auch nur knapp. Am Ende der Tour standen dann immerhin 31 Kilometer. Also schon ein etwas größerer Mario kam zu Stande – Insider wissen was gemeint ist :mrgreen: . Auch wenn das in den Beinen zu spüren war, ich war erleichtert und froh. Es war aber schon besser wie im letzten Jahr. Das macht wieder Mut und steigert die Erwartung auf den Frühling. Die Hoffnung dass es nun in Sachen Kilometer weiter aufwärts geht ist jedoch getrübt durch die Wetteraussichten. Ich befürchte, dass eine Verbesserung der Vorjahrsmarke für das gesamte Jahr nicht möglich sein wird. Als Ziel für 2013 gebe ich mir vorsichtig die 5000 Kilometer vor. Diese gehen wir dann ruhig und gelassen an, zu viel Druck ist nicht gesund. Ich bin da wohl etwas reifer geworden, ja das geht auch im Alter noch. :mrgreen:

Frohe Ostern

Ohne weitere Worte

Da haben wir es, bestes Osterwetter, leichter Schneefall und kein Grün im Garten, Temperaturen konstant unter Null, also steht einem geruhsamen Osterfest nichts entgegen :|. Ironie und ein wenig Humor, anders ist die sonnenfreie Zeit wohl nicht zu ertragen. Der Schnee ist die eine Seite, die fehlende Sonne wiegt da schon etwas schwerer. Das drückt auf das Gemüt und wie ich es schon vermutet habe,  Sommerzeitumstellung mit Schnee im Garten. Es ist eben nichts unmöglich. Wer Ostereier dann bemalt hat zur Tarnung hat dieses Jahr etwas Pech, nur die ungefärbten werden wohl übersehen werden.

Brunnenschmücken zu Ostern … das bringt etwas Farbe ins Spiel

Die Familie Meyer mit allen Beinen wünscht allen Verwandten, Freunden und Bekannten ein frohes Osterfest und einen guten unkomplizierten Übergang in die Sommerzeit. Hoffen wir das mit der Sommerzeit auch der Sommer Einzug hält …

Lederhosentag

Alle Jahre wieder, entlehnt habe ich den Spruch von einem anderen Ereignis. Alle Jahre wieder, das in diesem Fall sogar zwei Mal. Alle Jahre wieder sind also Lederhosentage. Das klingt nach langer Tradition, ist aber nicht so. Im letzten Jahr ist dieser Tag sogar einmal ausgefallen. Zum Glück wie wir feststellen mussten. Einmal sogar fand ein Lederhosentag in der Allianz-Arena statt, ein dunkler Tag  für uns. Niemals wieder, dieser Schwur steht. Ein 0:5 ist immer blamabel, egal ob auf der Couch zu Hause oder in irgendeinem Stadion. Auf der Couch war es sogar ein 0:6, dabei stand es zur Halbzeit wohl noch 0:0? Diesmal fällt der Lederhosen(aufhäng)tag also auf Ostern. Zu einer Zeit also wo ohnehin diverse Eier in irgendwelche Nester gelegt werden.  So lange gibt es den aber noch nicht … 🙂

Was ist nun der Lederhosentag? Fußball Bundesliga, der Klassiker schlechthin, Nord gegen Süd. Hamburger Sportverein gegen FC Bayern München. Das Spiel gibt es schon ewig, so lange ich denken kann. Den Lederhosentag noch nicht. Er wird auch bestimmt nicht so lange bestehen bleiben, da bin ich mir sicher. Möglich wurde er durch die neue Technik. Gemeinsames Schauen des Klassikers am Großbildschirm und das auch noch in HD. Wir sind gespannt wer wem und wieviele Eier in irgendwelche Nester gelegt werden :mrgreen: .

                                                                                                              Let’s get ready to rumble!  Hier nun die Beteiligten:

In der roten Ecke, die virtuelle Gästeecke, breiten sich aus, „Die Schulzes“. Nicht alle, nur die männliche Fraktion. Die wohl ärmsten Fans der Welt. Die, welche jede Woche beim Fußball gucken einschlafen. Langeweile auf dem Platz immer der Sieger sein, das macht doch keinen Spaß, oder? Die große Lederhose, Ronald, Bayernfan seit – keine Ahnung. Die kleine Lederhose hat er bestimmt auch dazu gezwungen, so schläft man eben nicht alleine ein. Ausgestattet mit rot-weißem Tuch, auf der Couch ausgebreitet, sitzen sie im Gästeblock :mrgreen: . Beide achten auf Abstand zur achtbeinigen Security, wohl wissend das auffälliges Verhalten Kettenreaktionen auslösen kann. Mit Bestechung ist da nichts zu machen, im Gegenteil, man holt sie sich auf den Schoß.

In der blauen Ecke, die Gastgeber und Futterspender für die Security. Ernste Miene und meist mit realistischen Ergebnisvorhersagen sind sie bereit die rot gefärbte Lederhoseninvasion zu ertragen. Sie können sie ertragen weil sie im Dasein schon so manch Dinge ertragen mussten. Geschult in Sachen Stressbewältigung sehen sie der Sache scheinbar gelassen entgegen. Ist das echt, die Gelassenheit? Das lassen wir unbeantwortet. Eingeschlafen ist bei einem HSV Spiel noch keiner. Auch in dieser Ecke ist eine Fahne die Grundlage der Sitzverteilung.

Last but not least … die Küchenbesetzung, die weiblichen Anteile der Fußballfangemeinde. Das ist quasi die rosa Ecke :mrgreen: .Eigentlich diejenigen die neben den vermeintlichen Versagern auf dem Platz den Adrenalinausstoß zu beiden Seiten der Couch hoch halten. Versiert in ihren Taten, entweder ständig durchs Fernsehbild wandelnd, oder durch ständige Fragen nach dem Fußballeinmaleins nervend, ist der Platz in der Küche nur logisch. Die passen nicht so in das Bild im zeitweiligen „Stadion“. Da wo bayowarische Jubelausbrüche durch unsere Security im erträglichen Rahmen gehalten werden kann, wenn sie dazu kommen ;). Für den Notfall liegen im Keller diverse Hobbygerätschaften bereit um Notfälle direkt nach einem tor aus der Decke befreien zu können. Gut das wir keine Untermieter haben,

Nach einigen Monaten der Sorge schaut die Hanseatische Gemeinde wieder etwas optimistischer drein. Das die bayrischen Anhänger die Meisterschaft schon in der Tasche glauben, der HSV sollte nicht die Schale rüber reichen mit einer schlechten Leistung. Außerdem haben die andere Sorgen, die Angst vor Dortmund ist ja schon recht groß. Das Seminarangebot „Wie schlage ich Dortmund 2 mal“ haben sie abgelehnt. Hätte auch nichts gebracht weil sie das erste Spiel schon nicht gewonnen haben :mrgreen: Der Erfolg im Pokal ist nur eine Randnotiz. Dortmund lieg vielleicht noch in eineer wesentlich wichtigeren Schüssel bereit. Das ist aber Zukunftsmusik und ein Konzert ohne den HSV. Schön ist alleine die Tatsache das man als (fast 😉 ) Neutraler sein eigenes NErvenkostüm schonen kann. Schonen für die Darbietungen des HSV in der Bundesliga. Eigentlich kann man keine verkalkten Adern kriegen, der Blutdruck sollte jegliche Verstopfung der Gefäße durchbläsen können. In diesem Sinne erhoffen wir uns einen schönen Abend 😉 mit einen RICHTIGEN Ergebnis. Der Gewinner kann ja einen ausgeben ….