Juli 2013
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Hunderter

Jahrhundertwinter, Jahrhunderthochwasser, Jahrhundertsommer, da mische ich auch mal mit einer weiteren Hundert mit. Am Sonntag gab es den zweiten Hunderter 2013. Angesagt war der wärmste Tag dieses Sommers und da lacht das Herz. Auch wenn viele meinen das sei ungesund und man macht bei den Temperaturen einfach nichts, ich finde das Wetter super. Klar ist es nicht jedermanns Sache sich zu betätigen, die unwilligen finden bei jedem Wetter eine Ausrede. Dabei war es ja bei mir auch irgendwann komplett anders. Daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern und das ist gut so. 😉 Solange es demjenigen Spaß bereitet kann er es ja machen. Es hat jeder ein Recht, sein Recht, Dinge zu tun die gefallen.

Für den Sonntag habe ich mir einen Hunderter vorgenommen. Das passt immer ganz gut, denn es gibt nach hinten selten Zeitdruck und wenig Pflichten. Im Garten kann man nur lautlose Dinge tun, die Hunde verkriechen sich bei dem Wetter in jeden Ritz und da bleiben nicht viele machbare Dinge übrig. In die Sonne hauen ist eben nicht mein Ding, war es noch nie. Früher wäre ich wohl zudem geschmolzen und auch heute kann ich die Beine nicht wirklich ruhig halten. Bei so einer Streckenlänge muss an im Voraus schon einigermaßen wissen wo man entlang fährt. Auch wenn ich mich im Moment gut fühle, muss es trotzdem nicht mit aller Gewalt auf Leistung gehen. 1000 Höhenmeter wären aber nicht schlecht und unter 5 Stunden klappt es auch nicht. Also war meine Tour auf der Bachroute angesagt. Eine Kontrollfahrt ob denn inzwischen auch etwas für Unkundige getan wurde. Ob man inzwischen die Beschilderung einigermaßen vervollständigt hat wollte ich dabei kontrollieren :mrgreen: . Mir ist es inzwischen eigentlich egal, ich weiß wo es lang geht … Trotzdem gab es eine Stelle an der ich ein paar Meter zu viel gemacht habe. Wobei es „zu viel“ nicht gibt. Aber in Wandersleben fehlte irgendwo ein kleiner Hinweis, immer noch nach den vielen Jahren 😐

An solchen heißen Radeltagen ist ein früher Start wichtig. Aber irgendwie habe ich gebummelt und bin erst gegen 9.40 Uhr vom Grundstück gekommen. Das ist schon recht spät und lag auch daran dass ich diesmal gute 2 ¾ Liter Getränke eingepackt habe. 4 Flaschen werden im Rucksack verstaut, mit Eiswürfeln gespickt und vor Überhitzung im Rucksack etwas geschützt. Ich versuche das erste Trinken dann immer lange hinaus zu zögern, damit es auch bei 5 Stunden reichen kann, denn so viele Gelegenheiten gibt es nicht um zu tanken.

Also bin ich gestartet mit Verspätung erst Mal zum Rennsteig hoch (wegen der Höhenmeter), dann hinunter zum Rodebachtal über den Steiger garniert mit einem Schlenker über das Bauerneck (wieder wegen der Höhenmeter) zum „Startort“ Luisenthal. Die Bachroute ist ein Rundweg auf dem man immer irgendwo einsteigen kann. Von dort aus geht es nach Arnstadt, über Dörfer und über Fluren und zwischen Feldern. Weitgehend abseits von befahrenen Straßen das ist wichtig auch wenn man ohne Straße nicht auskommt. Ich habe damit kein Problem solange ich weiß wo es lang geht. In Arnstadt wird’s dann etwas kompliziert. Ich habe bei der ersten Tour lange gesucht und auch gefunden. Schnell kommt man durch und eigentlich geht es wieder nach Hause. Da hatte ich 55 Kilometer geschafft, es sah gut aus für die 100 :D. Ab Arnstadt wird es auch schnell so fern man möchte, Holzhausen mit der Holzbratwurst wird passiert und es geht in Richtung Mühlberg. Hier kann man wählen zwischen große und kleiner Runde, ich habe die Große genommen :mrgreen:. Diese geht unter der Autobahn hindurch nach Wandersleben und über Wechmar zurück auf die andere Seite der Autobahn. Schwabhausen und der Truppenübungsplatz wirkt da wie eine Einöde bevor man bis nach Ohrdruf gelangt. Dann bin ich abgedreht in Richtung Heimat. Noch eine Flasche im Rucksack ging es dann den Erfgrund hinauf (wieder wegen der Höhenmeter) und über das Neue Haus nach Hause. 105,15 km zeigt der Computer an und über 1200 Höhenmeter, ich war zufrieden. 😀

Die 105 km der Tour

Hin und wieder hatte ich die 30 Grad auf meiner Anzeige gesehen, aber zumeist war es deutlich drunter. Radeln bei dem Wetter ist trotzdem wesentlich einfacher als sonstige Bewegungsformen. Das glaubt immer keiner richtig, aber der Fahrtwind sorgt für ein angenehmes Klima unterwegs. Ein großer Teil der Strecke verläuft zudem im Wald und die Sonne ist dabei außen vor. Ganz ohne direkte Einstrahlung geht es jedoch nicht. Ich finde es prickelnd wenn die Sonne gepaart mit Leistung den Schweiß und damit auch die schlechten Dinge aus dem  Körper treibt. Vielmals ist es wirklich anstrengend im Moment, aber hat man einen Abschnitt geschafft schaut man zufrieden zurück. Spaß an der eigenen Leistung, wenn man einen Schatten überspringt und sich bewegt wo andere herum liegen. Wenn man dann hoffentlich zufrieden zu Hause ankommt, ich war hoch zufrieden, kann man sich auch zurück lehnen und Dinge genießen ohne ein schlechtes Gewissen. Besonders dann wenn man dann keinerlei Schmerzen oder Nachwirkungen zu verzeichnen hat, ein nahezu perfekter  Radsonntag. 😉

Extreme

Man fragt sich immer was später von einem Jahr so in Erinnerung bleiben könnte. Klar wird es der Norwegenurlaub sein. Das bleibt lange haften und man erinnert sich immer gerne daran. Auch in Erinnerung bleiben wird das Wetter. Ist 2013 ein Jahr der Extreme im Bezug auf das Wetter? Wobei das eigentlich nicht wirklich richtige „Extreme“ sind. Wir sind es aber in den Formen nicht mehr gewöhnt, denn auch das Wetter hat sich der Schnelllebigkeit offensichtlich etwas angepasst. Eine konstante Wetterlage über eine Woche hinweg ist schon recht selten geworden. Meist trifft das nur bei schlechtem Wetter zu. Zumindest empfindet man es so, weil ja schlechtes Wetter nicht gerade Stimmungsfördernd ist. Obwohl ich es gut verwerten könnte um meine Rückstände aufzuarbeiten. In Sachen Bilder bin ich „schon“ beim 6.Juli angekommen, ein schweres Unterfangen 😐 aber erforderlich.

2013 hatte jede Jahreszeit mindestens eine intensive Phase. Der Winter hat am 9.Januar den Reigen eröffnet. Der Start war ja schon recht ungewöhnlich heftig im Oktober. Damit nicht genug, er hat uns mit Schnee und Frost bis Ende März beherrscht. Weder die Schneemenge noch die Temperaturen, es war die Länge die wir heutzutage so nicht kennen. Das Wetter war sehr stabil und über Wochen haben wir keine Sonne gesehen. Der Frühling meinte sicherlich das es da mitziehen muss. Den verspäteten Start hatte er schnell aufgeholt und dass es vielleicht noch schneller gehen konnte hat er uns mit Wasser in noch nie gekannter Form. Selbst die Alten haben so etwas noch nicht gesehen. Die nächste Jahrhundertflut nahm auch bei uns seinen Anfang, wenn auch nicht so schlimm wie an der Elbe. Wasser aus allen Ecken und friedliche Bäche zeigten ihre Möglichkeiten. Das Wasserdefizit der letzten Jahr sollte wohl in einer Woche ausgeglichen werden. 😐

Der Sommer kam schwer in Gang. Am Start unseres Urlaubes war nix mit Sommer hier zu erkennen. Die Hoffnung in Norwegen wieder besseres Wetter zu haben als zu Hause wurde nur zum Teil erfüllt. Nachrichten aus der Heimat dass man dort schwitzen würde haben wir mit einem Lächeln quittiert. Wir haben zwei Mal die Wohnmobilheizung ausgetestet :). Über die zweite Woche wollen wir nicht meckern.

Nun sind wir wieder zu Hause und der Boden hatte seit Wochen kein Wasser bekommen. Der Rasen wurde gelb und alles ist am Einstauben. Gut für einen Rasenwechsel im Garten, schlechter für die Natur. Etwas weniger im Juni und dafür mehr jetzt wäre besser gewesen. Aber das ist ja nicht bestimmbar und wir müssen es halt so nehmen wie es kommt. Durch grandioses Timing :mrgreen: habe ich Rasenverlegung genau in die Wetterphase gelegt, die mich bei dem Anwachsen unterstützen kann. Tagsüber ist es richtig warm und gegen Abend kommt hinreichend Regen nieder. Eigentlich das perfekte Wetter für einen Sommer. Das ist aber auch schon wieder ein Extrem, denn selten in den vergangenen Jahren gab es eine so stabile Schönwetterlage mit Temperaturen nahe 30 Grad. 😳 Die Menschen stöhnen und viele jammern. Das sind vielleicht auch die die vorher schon gejammert haben. Für Sonntag sind fast 40 Grad angekündigt bevor es dann in der nächsten Woche wieder unter die 30 Grad-Grenze gehen soll. Das will ich alles erst einmal sehen. Für den Sonntag habe ich mir den nächsten Hunderter vorgenommen. Ich mag dieses Wetter und wie wir in Frankreich erleben konnten ist es besser Rad zu fahren als zu laufen oder sich gar nicht zu bewegen. Schwimmen wäre noch eine Alternative, aber diese Idee haben bestimmt genug Andere auch

Perfekt?

Es ist vollbracht, der Rasen liegt. Alles Perfekt? Fast!

Am Montag wurde vorbereitet. Das Rollrasen-Prospekt zeigt eine Frau mit Gartenfräse in Jeans und Bluse und ohne Schweiß, hmmm. Prospekt eben. Ich habe mir eine Fräse besorgt, und nach der Arbeit am Montag begonnen. Eine kurze Einweisung und los ging es. Oh je, das ist ja Knochenarbeit. Wo sind die Fotografen nun? Ich habe bestimmt ein Jammerbild abgegeben, das macht man nicht in Prospekte. Fakt war, der Boden lag wie Beton. Über 20 Jahre lag er nun schon hier rum und wurde ge(be)treten und bebuddelt. Erstaunlich dass die Hunde da überhaupt Löcher rein bekommen haben. Es gab Bereiche das ging es wie Butter, manche Stellen waren für einen Abbruchhammer geeignet. Es half ja nix, denn neben dem harten Boden hing mir nun die Zeit im Genick. Am nächsten Tag sollte der Rasen kommen ohne zu wissen um welche Zeit. Nach gut 3 ½ Stunden war ich durch die gesamten 54 m² geackert. Mir tat alles weh, die Bremsen hatten einen Festschmaus und nutzten meine Ablenkung und ich hatte schon zwei T-Shirts durchfeuchtet. Überall Staub und Dreck, wer hatte diese blöde Idee? Schon nach der Fehlinvestition mit dem PRAKTIKER hatte ich schon keine Lust mehr, da war der Anfang aber schon gemacht und es führte kein Weg zurück. 😛

Die Vorbereitungen waren fertig

... und keine Hundepfote durfte mehr drauf

Ich hatte es geschafft

 

Die restlichen 2 Stunden am Montag habe ich nun die Fläche in Form gebracht. Planieren, walzen und die Unebenheiten beseitigen. Ich glaube ich bin drei Mal über die Fläche gegangen bevor man sagen konnte ok, das kann passen. Der Perfektionist in mir kämpfte mit dem erschöpften Muskelapparat, Bizeps an Kleinhirn: Das reicht. Kleinhirn an Bizeps: das glaubst du doch nicht du blinde Nuss …. :mrgreen: Am Ende gab es einen Kompromiss und die Idee mir einen größeres Planiergerät zu besorgen für den nächsten Tag. Das ist besser für das perfekte Auge und den Bizeps. Am Ende kommt doch auch nur Gras drüber.

50 m² Rollrasen ... nun war er da

Es schien alles glatt zu laufen. Für Mittwoch waren Regenfälle gemeldet. Gut, da spar ich mir das Wässern. Der Rasen am Dienstag und ich hatte den ganzen Tag Zeit. Im Hinterkopf war die Möglichkeit einkalkuliert dass mich beim Verlegen ein ordentlicher Muskelkater unterstützen würde. Mir taten Muskel weh wo ich nie geahnt habe überhaupt welche zu haben. Alle Zeichen standen auf Grün, inklusive Rasen. Gegen 3 Uhr morgens hatte ich dann Besuch, Besuch aus dem Hause Reiermann & Söhne. Magen-Darm der aus allen Richtungen hervorkam und mich eigentlich kaum zur Ruhe kommen lies. Oh je, was soll das für ein Tag werden. Ich war praktisch unfähig, konnte kaum was essen und hatte keine Kraft. Ich schleppte mich durch den Morgen. Irgendwie musste ich ja doch und ich hatte zum Verlegen 24 Stunden und noch Überstunden. Dann war es auch noch richtig warm. Dafür hatte ich aber keine Zeit, ich musste ja ran. Im Normalfall war ich ein Fall fürs Bett, es war aber nicht normal, der Rasen war im Anmarsch.

Der Anfang

Gegen 11 Uhr kam die Info, Rasen ist da. Nach inzwischen zwei trocken Brötchen und Mineralwasser ging es langsam besser. Der angekommene Rasen hat mich zusätzlich motiviert. Es war an der Zeit die Sache zu vollenden. Noch mal planiert mit breitem Rechen, Startdünger gestreut und die Sache abgewalzt. Das Planum muss vorher gewässert werden und ich legte Bretter aus damit das Planum auch so bleibt. Die Rasenstücke waren feinsäuberlich geschnitten 40 cm Breite, 2,5 m Länge und ca. 3 cm hoch. Alles feinsäuberlich aufgerollt, was es alles gibt?

Es wird langsam

Den Anfang macht man an einer langen Kante und es war wie Teppich oder Fliesen verlegen. Zum Schneiden half ein großes Messer aus der Küche und so arbeitete ich mich im Garten vor. Stück für Stück. Allerdings wusste ich das mir am Ende 4 m² fehlen würden. Ich wollte nicht 6 m² übrig haben weil nur volle 10 er Einheiten bestellbar waren. Mal sehen was wir daraus am Ende machen werden. Dann, nach gut 5 Stunden, meinen Magen-Darm-Ausfall habe ich einfach nicht beachtet. Ich hatte dazu nicht auch noch Zeit. Zwischendurch erinnerten mich zwar kleine Schwächephasen an die nächtliche Begegnung, ich habe sie aber verdrängt. Es war geschafft und es wurde Zeit. Ich hatte nur einen Wunsch, aufräumen, wässern, duschen und flach legen. Die letzten beiden Tage waren wohl nichts mehr für mein Alter. Aber stolz auf das Ergebnis kann man schon sein.

Bilderbuchrasenfläche

ich finde dass es gute Arbeit war mit wirklich gutem Rasen

Es wurde gleich gewässert

Zu einem perfekten Tag gehört garantiert kein Magen-Darm und im Normalfall auch kein Regen. Ich war fertig mit dem Rasen und mit dem duschen, da setzte plötzlich Regen ein. Na wenn das kein Glück ist. Das kommt wohl doch zu den Tüchtigen. Für mich war es eine Entschädigung für die letzten Tage. Am Ende war der 23.Juli ein perfektes Datum zum Rollrasen legen. Auch heute hatte es die im Moment tägliche Dusche gegeben. Wenn das so bleibt wird der Rasen schnell angehen und mit etwas Glück und Umsicht wird es den Rest des Jahres so bleiben können. Die Hunde sind erst einmal ausgeschlossen worden. Helfen konnte ich nicht, die kenne ich ja. Gartenarbeit motiviert die Beiden es auch zu tun. Da hätte kein Rasen der Welt eine Chance. Spielen dürfen sie auch noch nicht und gepullert wird demnächst nur mit Gießkanne. Die gelben Stellen kommen noch früh genug und deswegen werden wir am Anfang aufpassen. Verhindern kann man nicht alles. Mit der hinteren Ecke, da wo der Rollrasen nicht gereicht hat, werde ich mich am Wochenende befassen. Rollrasen in der geringen Menge gibt’s nicht, also mache ich das herkömmlich. Es wird angesät und auch für die Hunde zur Tabuzone erklärt. Bashira macht das wenig aus, Hauptsache sie hat ihre Ruhe und Bantu wird es lernen müssen 😉 😀

Terrasse JA, Rasenfläche NEIN

Sommerloch?

Nein, ich bin in keinem Sommerloch stecken geblieben. Ich befasse mich mit der Bewältigung aller meiner Problemchen. Dem alten Rasen ging es vollends an den Kragen, der ist nun vom Acker. Am Montag wird die Fläche vorbereitet. Eine Gartenfräse und eine Walze wird geliehen und auch Startdünger (mal nicht die Hunde) sollen helfen die Optik wieder herzustellen. Der Boden ist fast wie Stein. Gut so, denn Bashira wäre schon in China. Ihre Krallen sind auch noch abgearbeitet vom Bergsteigen und noch nicht wieder nachgewachsen. Allerdings sieht es im Moment ein wenig nach Wüste aus. Die Hunde stauben ein und die Sonne hilft bei der Restgrünvernichtung mit. Wir haben Trockenzeit. Beinahe ideal für solche Arbeiten auch wenn es gehörig warm ist. Das macht mir aber weniger Probleme. Ich, der ich ein bekennender Warmwetterradler bin, darf hier nicht meckern. „Nebenbei wird zudem auch noch geradelt. Schon am Tag der Rückgabe des Wohnmobiles habe ich meinen Rhythmus wieder aufgenommen. Das Wetter lädt ja dazu ein und der Gewichtsverlust vom Urlaub soll weiter ausgebaut werden. vielleicht kann ich noch im Juli die 3000 Kilometer voll machen :).

Parallel dazu wird Stück für Stück der Urlaub aufgearbeitet, bei den Bildern bin ich schon in Woche 2, die Tankkosten sind erfasst, die Campingplätze geordnet. Das handschriftliche Tagebuch bald ausgeschlachtet. Einzig die Findung der Worte wird schwer. Kaum zu glauben was schon durch die Ritzen gefallen ist. Gut das man alles notiert und dann entscheiden kann was durch das Sieb fallen soll. Ich fahre nun auch zweigleisig, auch die aktuelle Schiene wird laufend gestaltet sonst vergisst man hier wieder Dinge. Die Urlaubsberichterstattung erfolgt „nebenbei“. Anders kann man das nicht aufholen. Außerdem lauert ja in der Garage noch das Stahlross und „erwartet“ von mir an die Luft zu kommen. Eigentlich kann man so einen Urlaub auch nicht nebenbei aufarbeiten, höchstens nebenher. Damit ist die Ursache für die etwas größeren Lücken erklärt. Das muss erst Mal reichen und solange auch die Hunde ihre Füße ziemlich still halten können, tut sich dabei auch kein neues Betätigungsfeld auf. Sie haben noch Urlaub und warten auf verstärktes Krallenwachstum. Hoffentlich dauert das noch eine Weile. Das sehr warme Wetter hilft mir zudem, denn die Beiden bewegen kaum ein Haar tagsüber. Nur am Abend werden sie munter. Der Mythos mit den afrikanischen Hunden ist schon lange nicht mehr da. Die tun bei Wärme auch nicht mehr als unbedingt nötig. Das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Allerdings muss ich sagen, in Norwegen haben wir sie auch gehörig durcheinander gebracht. Die Tage verliefen anders als sie es gewohnt waren. Nur manchmal mussten wir ihre Gewohnheiten nutzen. Jetzt lassen wir sie in Ruhe vom Urlaub erholen. Wer weiß ob sie das noch mal freiwillig mitmachen würden :mrgreen: .