Oktober 2013
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HSV mit neuem Trainer, die Spieltage 7 bis 10

28.September, in Frankfurt bei der Eintracht zu Gast

Das Stadion was wir vor kurzem besucht haben, da spielte Roger Waters, diesmal gab es wieder Fußball. Wieder ein „Toppspiel“, Sonnabend 18.30Uhr, wieder kein gutes Omen. Wie spielt man nun unter dem neuen Trainer? Gemischte Gefühle sind da verständlich. Gerade die Eintracht die sich gut entwickelt hat in der letzten Saison. Der Start in diesem Jahr war jedoch weniger gut für beide Teams. Die Eintracht hatte aber das schwerere Programm. Man spürte Unsicherheit beim HSV, aber es war ein ganz leichter Trend zu mehr Sicherheit. Dieser verhinderte nicht die verdiente Führung. Glück war der Ausgleich, so etwas braucht es manchmal. In Halbzeit 2 war der HSV besser aber trotzdem wieder das Tor der Eintracht. Besser als zuletzt was aber nicht genug ist, also braucht es wieder Glück. Das 2:2 kurz vor Schluss war wichtig. Nicht so gut gespielt aber besser gestanden und den Punkt nimmt an mit. Ein Anfang? Man wird sehen. 😀

6.Oktober, in Nürnberg am Kellersonntag, der 8.Spieltag und zu Gast beim 17.

Kellersonntag? Ja, die beiden Spiele brachten  die Teams auf den Plätzen 13,15, 16 und 17 auf dem Rasen zusammen. Mindestens drei davon hatte man dort nicht wirklich erwartet. Die Eintracht hatte ein schweres Startprogramm, Freiburg viele Abgänge und der HSV zeigte sich zuletzt auch etwas stabiler, sicherer und wenn man es so will konnte man schon die Handschrift erkennen. Geht das im Spiel 2 unter dem Holland-Berti noch besser?

Erst mal sicher, nicht so schön aber wichtig, so begann das Spiel. Dann das Traumtor von Raffa, perfekt. In Halbzeit 2 musste man nur dicht machen, und wie dicht. Innerhalb von 8 Minuten war der Blick zu den Punkten für den Club dahin. Lasogga mit Hattrick in 8 Minuten machte das Licht aus. Am Ende ein 5:0, das ich das erleben durfte? Ein Spiel ohne Angstzustände und so e5was von sicher gestaltet. Ich glaube es geht aufwärts, hmm ich hoffe es. Für Trends und Prognosen wohl noch zu früh. Erkennbar war das kollektive Handeln. Das Team trat als Einheit auf und Raffael hatte später großen Spaß. Diesen konnte er gekonnt verteilen, vor allem an Lasogga, das ist mal einer. Die Hoffnung dass es ihn sooo gut gefällt bekommt Nahrung. Das Geschäft läuft jedoch meist anders, also abwarten. :mrgreen:

Länderspielpause

Zwei Wochen Pause, wie immer bei Länderspielen. Eigentlich gut zum trainieren wenn alle dabei wären. Sind sie aber nicht, ein Großteil ist immer noch zu den Nationalteams gefahren. Also kann das Potential nicht so schlecht sein will ich meinen. Man muss nur etwas daraus formen, man (der Trainer) braucht das Händchen und die Chemie muss stimmen.  Namenalleine auf beiden Seiten der Trainingshütchen  besagen nicht viel. Große Vereine ziehen immer große Trainernamen an, das will nichts besagen. Große Trainer sind für mich die, die aus weniger mehr machen können, die mehrfach Erfolge erreicht haben unter verschiedenen Bedingungen.

Nebenbei muss man Erfolg auch erst definieren. Nicht jeder und alle können Titel holen, so viele gibt es ja auch gar nicht. Ich meine Titel die auch zählen, nicht irgendwelche „Autotypen-Cups“ oder Wüstenpokale. Ob es dann auch beim HSV letztendlich passt werden wir erst nach einer Weile fest stellen können. Die Hoffnung und der Wille es möglichst lange gut laufen zu lassen ist in Hamburg ziemlich groß. 😉

9. Spieltag, 20.Oktober, Heimpremiere für Bert van Marwijk gegen den VfB Stuttgart

Der Trainer hatte im Vorfeld versprochen das die Heimspiele wieder besser werden, dass dem Publikum wieder mehr geboten wird. Es war wahrlich ein Spektakulum. Eigentlich war ja 3 Minuten die Richtung für den HSV vorgegeben, immer den Stuttgartern hinterher. Geplant war es wohl anders. 3 Minuten dauerte es bis zum ersten Fehler. Die Zahl Drei beherrschte dann aber weiterhin das Spiel, 3 Mal Rückstand aufgeholt, ein Novum weil es doch einen Punkt gab am Ende. Jeder schoss 3 Tore, am Ende ein 3:3, irre. War der erste Ausgleich noch Glück, war der Rest verdient. Nach dem Verdienen geht es nicht, für jeden blieb nur ein Punkt auf dem Konto. Helfen tut es dem HSV nicht wirklich …

Es war aber ein Spiel das die Zuschauer nicht vergessen werden. Nicht gewonnen und trotzdem Beifall und doch halbwegs zufriedene Fans. Ich habe eine Fortsetzung des positiven Trends erkannt. Es wird offensichtlich und endlich wieder besser beim HSV. Eine Strategie und ein Plan ist zu erkennen, wie lange hat so etwas gefehlt? Ausruhen darf man sich darauf nicht, es ist nur eine Basis worauf aufgebaut werden darf. 😐

10. Spieltag, in Freiburg bei den noch sieglosen Freiburgern

Alles andere, nur keine leichte Aufgabe wird das werden. Freiburg ist im totalen Umbruch und noch nicht in der Spur. Es kann aber jeden Moment der Knoten platzen und der HSV hat ein Talent dafür Mannschaften oder auch Einzelspieler wieder zu stärken. Es ist eine gehörige Portion Konzentration erforderlich.

Das Spiel startete durchwachsen. Freiburg kam und der HSV hielt dagegen, lies aber Chancen zu. Trotzdem, ich hatte kein schlechtes Gefühl. Dann kam die Zeit von Oliver Baumann, dem Freiburger Torwart. Erst verhinderte er noch die Hamburger Führung, dann legte er förmlich auf. Ein grober Fehler gab Maxi Beister die Möglichkeit zur Führung. Mit 1:0 in die Pause, eine gute Basis. Dann nochmals Oliver B., er legte für Lasogga auf, 2:0. Das gab den Knacks und die Chancen häuften sich. Der Torwartfehler zum 3:0 ist dagegen ein Allerweltspatzer und war nicht mehr Spiel entscheidend.

Unterm Strich doch ein wesentlich ruhigerer Tag als anzunehmen. Es fragt keiner mehr danach wie die 3 Punkte nach Hamburg gekommen sind. Auch wenn kein „richtiges“ Tor dabei war, der Sieg war verdient. Chancen für richtige Tore gab es auch genug. Das Spiel war nicht so gut wie zuletzt, aber das Glück ist nun doch wieder in Hamburg. In der Tabelle liegen wir wieder vor Bremen und vor Frankfurt, die den internationalen Platz „geklaut“ hatte. Die Stunde der Wahrheit kommt immer danach. Es ist aber gut dass der HSV sich voll auf seine Entwicklung konzentrieren kann. Die nächsten Gegner sind wesentlich stärker, erst danach weiß man wo der HSV steht. 🙄

PS: Auch die Freiburger waren auf Platz 17 als der HSV kam, ein gutes Omen ;). Die mögliche Zahl der Teams auf Platz 17 ist aber schwer begrenzt, das darf man nicht vergessen :mrgreen: .

Herbstleuchten

Nicht nur der frühe Vogel, nein auch der zeitige Brötchenholer hat mitunter Erfolge zu verzeichnen. Der Herbst mit seiner tiefstehenden Sonne, selbst wenn sie noch nicht da ist, bringt uns manchmal schöne Bilder und gewaltige Farben. Dafür klettert man auch am frühen Morgen schon Mal aufs Dach um dann auch „ungestörte“ Bilder einfangen zu können. Diese optischen „Spektakel“ dauern oftmals auch nur wenige Minuten, hier ist zudem Geschwindigkeit gefragt. Der Ausblick kann aber dann auch wirklich entschädigen, oder? 😉

Nur der frühe Brötchenholer kann so etwas sehen

relativ schnell schiebt sich die Sonne über den Horizont

das hat irgendwie etwas ...

Die Zeit

Ja, ja die Zeit. Sie rast unaufhaltsam und ich meine dass sie mit dem Alter immer ungebremster voran schreitet. Der Tag hat immer „nur“ noch 24 Stunden und das obwohl uns bald eine Stunde mehr zur Verfügung steht. Es war aber nur eine gemopste Stunde, besser klingt natürlich wenn wir sagen eine verliehene Stunde. Es ist auch nur eine Stunde die uns genau einen 25 Stunden-Tag bringt. Das wäre ja mal ein Anfang, oder? Man hat uns aber nicht gefragt ob wir sie her geben möchten. Über Sinn und Unsinn, sich lohnen oder nicht wird alljährlich viel diskutiert. Klar ist auch das nicht überall an der Uhr gedreht wird. Einsparungen sollen sich nicht ergeben und wenn es einen Nutzen gibt dann wohl keinen wirtschaftlichen. Die Frage ist, muss es immer wirtschaftlich sein?

Ich für meinen Teil bin ein Befürworter weil es für mich persönlich Sinn macht dem Sommer mehr Zeit zu geben sich zu zeigen. Für Schichtarbeiter ist das wohl uninteressant, denn die müssen sich ihre eigene „Uhr“ einstellen. Das Verhältnis von hell zu dunkel ändert sich ja nicht. Für mich, und das zählt in erster Linie, ist es ein Vorteil zunächst. Zunächst? Ja, man turnt mehr an der Luft herum, sitzt auf der Terrasse oder im Garten, man macht Dinge die man am besten draußen tut. An die Arbeit gehen kann man auch wenn es dunkel ist, dann ist man für die Beleuchtung auch nicht zuständig 😉 . Bei mir hilft das meist bei dem Erreichen meiner „geplanten“ oder gewollten Kilometer auf dem Drahtesel. Ich fahre ja meist nachmittags in der Woche und nur Sonntags Vormittag. Jetzt nach der Umstellung wird dann so langsam auch der Mittwoch als „Radtag“ vom Kalender verschwinden. Der Mittwoch hat Winterpause. Die Zeit ist im Moment einfach zu kurz für eine ordentliche Tour, gerade jetzt wo die Sonne schon vor 17 Uhr good bye sagt. Das wird ja bekanntlich noch „schlimmer“.

Nun hat übrigens auch Kenya wieder die zwei Stunden Vorsprung vor der deutschen Zeit. Natürlich ist es nicht die deutsche Zeit, aber sie gilt hier 😉 . Dort „unten“ um den Äquator macht eine Umstellung generell keinen Sinn weil man hier über das Jahr hell und dunkel relativ gleichmäßig verteilt hat. Das ist ja das „Drama“ für die arbeitenden Menschen, sie sehen ihr zu Hause kaum bei Tageslicht außer sonntags. Wir meckern hier wegen der ungerechten Verteilung zwischen Sommer und Winter und vergessen die negativen Seiten die es auf die andere Art gäbe. Dafür, und das ist das große Plus, gibt es keinen Schnee in Afrika und es ist eben viel, viel wärmer :mrgreen: .

grau oder bunt?

Grau oder bunt sind die Zustände des Herbstes. Eventuell noch die Feuchtigkeit käme hinzu, das ist aber nur bedingt eine optische Erscheinung. Nur in Form von Nebel ist Feuchtigkeit gut sichtbar. Nun ist es wieder so weit, die Tage verkürzen sich Zusehens. Entgegen den anfänglichen Erwartungen hat auch mich wieder das Jagdfieber gepackt. Pilze hier und Pilze da, selbst auf dem Rad entdeckt man jede Menge im Wald. Im Oktober ist die Saison eigentlich schon meist vorbei. Wenn man sich die Berge hoch schiebt und schleicht (das ist eine relative Wahrnehmung, für manche ist es auch schnell) bleibt genug Zeit den Waldrand zu scannen. Eigentlich versuche ich das immer irgendwie auszublenden. Entweder man radelt oder man läuft. Eine Kombination ist auf Dauer unbefriedigend. Besonders dann wenn sich die Pilze regelrecht aufdrängeln und man im Rucksack (den ich immer dabei habe) schnell keinen Platz mehr hat. Dann ist es auch gut wenn man nicht durch den Wald fährt oder sich so schnell bewegt dass die Lust zum Stoppen nicht aufkommt. 😉

So sieht es gut aus, wenn auch ohne Sonne

Der Herbst kann auch anders

Es beginnt die Zeit wo man wegen dem Wetter nicht mehr jeden „normalen Radfahrtag“ auch zum Fahren kommt. Ich bin ein Schönwetterradler und stehe dazu, habe aber keine Angst vor dem Wetter was mir das Radeln vermiest. Zu Fuß kann man sich besser vor dem feuchten Wetter schützen. Dann müssen halt die Hunde länger mit mir unterwegs verbringen, auch wenn sie nicht so begeistert davon sind.  Dann ist Zeit für Strecken die man nicht radeln kann (auch das ist relativ) bzw. nicht radeln sollte. Durchaus vorhandene weiße Flecken auf meiner persönlichen virtuellen Karte im Kopf können beseitigt werden. Es ist auch die Zeit manche Dinge im Bild fest zu halten. Allerdings gibt es hier die Einschränkung des Wetters. Die gute EOS D40 werde ich auf jeden Fall nicht zu viel Feuchtigkeit aussetzen wollen. Ich habe kein wasserdichtes Equipment, ist auch nicht geplant.

wirkt mystisch, das Steinerne Tor

Zur Ausrüstung wenn man das Haus verlässt gehört derzeit in jedem Fall der Beutel und vielleicht ein Messer. Jede Hunderunde, sei sie noch so klein, führt momentan zur Beute. Hat man dann kein Behältnis ist die Kapazität begrenzt auf die freien Hände. Das ist meist nur eine und das ist schon schlecht verteilt. Eine Hand zwei Hunde und die andere Hand die Pilze, mal zwei große oder mehrere kleine. Eben was die Finger so umgreifen können. Das ist dann eigentlich Schwerstarbeit, denn man muss die Konzentration hoch halten. Ich habe gedanklich den Begegnungsfall mit Katzen schon geprobt, sehe aber am Ende für die Pilze und mich wenig Chancen. Die Prioritäten liegen eindeutig bei der eigenen Sicherung. Zum Glück gab es diesen Fall noch nicht. Eher andere Kombinationen, wie zwei Hunde und drei Katzen. Rennt dann noch jede Katze und dann auch noch in verschiedene Richtungen kommt es zwangsläufig zu Knotenkombinationen zwischen Schleppleinen und Beinen. Gut das die Leinen unterschiedliche Farben haben. 😉

Die Roten Waldgesellen

Pilze suchen alleine mit zwei Hunden ist auch nahezu unmöglich. Es mag Kombinationen geben ja, aber bei uns nicht. Bashira scannt am Anfang wer dazu gehört und lässt dann keinen mehr aus den Augen. Sie verweilt wie ein Fels in der Brandung bis alle wieder beisammen sind. Man kann sich dabei nie in mehrere Gruppen trennen, man kommt so nicht vorwärts. Bantu ist die Gruppe eigentlich egal, er hat seine Person wo er an den Fersen klebt und die bin ich meistens, bin ja auch sein „Papa“ :mrgreen: . So niedlich das aussehen mag, so sehr man diese Anhänglichkeit auch gerne genießt, bei Pilze suchen ist es schlicht grob nervend. Selbst alleine mit Bantu, im Wald mit all seinen Düften, es ist sehr kompliziert. Das wird auch nicht besser wenn man etwas ins Innere des Waldes vordringt, weil die Pilze ja nicht am Rand warten auf eine Abholung.

Es gibt auch andere ... essbare

egal wo sie sich verstecken ...

wir kriegen sie fast alle