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Der Weg nach oben?

13.Spieltag, norddeutscher Krisengipfel in Hamburg

Der große HSV gegen den kleinen HSV. Es muss mal wieder gewonnen werden. Hannover konnte auswärts noch nicht viel richten, so wie der HSV zu Hause. Wünschenswert wäre es den konstanten Abstand auf 16 zu halten. Natürlich gab es im Vorfeld Hiobsbotschaften. Raffael van der Vaart verletzt und Westermann angeschlagen als Andenken für die Länderspiele. Dazu Arslan gesperrt und dieser und jener im Moment nicht fit. Da saßen dann auch mal schnell alle Aussortierten wieder auf der Bank. Gewonnen werden musste trotzdem.

So spielten auch beide Teams, unsicher, nicht mutig und wenig Bewegung. Der erst schnelle Spielzug und es stand 0:1. Wieder Fehler im persönlichen Bereich. Gut das Sonntag war und Badelj geschossen hatte. Die Hoffnung auf Halbzeit 2 war wieder dabei, diesmal kam sogar der Blitzstart. Westermann hat den Schuh bestimmt schon in der Vitrine. Von diesem Tor hat sich 96 nicht erholt. Diesmal hat der HSV nicht den Gegner sondern sich aufgebaut. 3:1 hieß es am Ende. Kein gutes Spiel aber 3 Punkte, so ist es nun mal. Am Ende fragt keiner danach im Geschäft. 😐

Positives auch aus Nürnberg, Diego bekommt die 5.Gelbe und sieht am Freitag gegen den HSV nur zu. Ich habe damit kein Problem, vielleicht ist es aber auch kein gutes Zeichen? Schon Freitagabend sind wir schlauer.

14.Spieltag, schon wieder ein Derby im Norden? Freitag, am Abend zu Gast in Wolfsburg

In diesem Spiel gab es noch kein 0:0, eher mal ein 4:4. Das bedeutete immer Achterbahn der Gefühle. Selbst ein 4:1 reichte schon einmal nicht zum Sieg. Vorm Spiel stand es schon 1:1, mit Diego und Van der Vaart fehlten die Regisseure. Eine gute Gelegenheit für die Platzhalter etwas zu zeigen, vielleicht Druck zu machen? Den machten am Anfang die Wolfsburger einen Tick mehr. Sicherheit sieht wohl auch anders. Wenn es schon mit Druck im Magen los geht … so ein Spiel. 🙁

Wie aus dem Nichts das 38 Meter Tor von Chanhanoglu. Wieder ein Sonntagsschuss diesmal am Freitag.  Der Torwart fand ihn so gut dass er nach geholfen hat. Da sieht man immer blöde aus. Geht hier was? So langsam ging es, mit Arslan über links, Pass in die Mitte und Lasogga? Vorbei … neiiiin. Im Gegenzug, fast logisch das Gegentor. Elfer, ein kann Elfer, es ist nicht zu ändern. Der Ausgleich war da, was nun? Es ging schon hin und her, zuerst mehr hin zum HSV Tor, die letzte halbe Stunde wurden die Wölfe gejagt. Am Ende reichte es aber nicht zum Sieg. Verlorene Punkte unterm Strich, wobei ich das gerne vorab unterschrieben hätte. Es war trotzdem irgendwie gerecht, das hilft uns aber nicht richtig. Wir arbeiten an den 20 Punkten der Hinrunde, die kann es ja noch geben, wahrscheinlich muss man in der Berechnung das Bayern-Spiel weg lassen. Die kann im Moment keiner. Jetzt ist ab erst einmal Pokal am Dienstag gegen Kölle. 😉

 

Spuren

Ich bin nicht kriminalistisch veranlagt, aber die Suche nach dem Geruchszentrum dieser Tage und die damit verbundene Entdeckung der vorweihnachtlichen Schnüffelei lässt mich hier Erfahrungen sammeln. Wie überhaupt, bei den braunen Unschuldsgesichtern die diese Unschuldsengel logischer Weise tragen, man muss immer Ursache und Wirkung kennen. Die Wirkung, das fehlende Stück Leberwurst, der hochkant stehende Teppich, kann man entweder sehen und auch nicht. Man glaubt ja gar nicht welch routinierten Blick Ridgebacks können. Fragen nach dem Tathergang muss man ihnen nicht stellen. Egal ob Dekoration (in diesem Jahr noch unangetastet) oder sonstige Gegenstände, es wird festgehalten mehr ist nicht mehr zu tun danach. Kein Wunder dass man stutzig wird bei zu viel Ruhe in der Wohnung. Schnarchen tun sie nicht und man muss eben wissen wo sie sind. Nein keine totale Kontrolle, nur die kleine Mühe der Kenntnis des Aufenthaltsortes … sonst geht es nach hinten los , oder buchstäblich in die Tonne :).

 

Bantu kontrollierte die Weihnachtsgeschenke

... und meinte diese Lampe gehört weg oder es muss ein neuer Stecker drann

 

So viel Heimlichkeit …

Normal ist zum Mittag bei uns, ich komme nach Hause. Meist durch den Personaleingang (Keller), denn ich gehöre ja offiziell dazu. Gehe dann die Treppe nach oben und an der oberen Stufe empfängt mich fast immer ein gähnendes, sich streckendes braunes Etwas. Bantu scheint eben erst erwacht zu sein und macht die Dehnübungen die am AOK-Gesundheitstag auch als für den Menschen nützlich vorgestellt wurden. Man macht es aber nicht, aus Zeitgründen oder warum auch immer. Die Hunde tun es immer, es geht ihnen eben nicht nach Zeit. Danach kommt das Ritual, Schwanzwedelnd (Freude? – ich will es hoffen) hängt er an mir. Klaro, er ist immer der Erste in der Begrüßungskette denn Bashira die Prinzessin „bewacht“ das Wohnzimmer. Als die Reifere setzen wir hier mehr Vernunft voraus, sehen wir von den vielen Reißverschlüssen an den Kissen mal ab. Die Tür zum Wohnzimmer wird geöffnet und die Begrüßung vervollständigt. Nach ein paar Minuten ist alles wieder normal. Jeder ruht für sich und sie wissen, bald geht es raus. 🙂

Gestern war alles anders. Schon nachdem die Kellertür offen war, war er zu spüren, dieser „Duft“. Der kommt mir doch bekannt vor auch wenn er recht selten innerhalb der Mauern ist. Ich „arbeite“ mich nach oben nicht ohne Rundumblick. Nein im Keller ist nichts zu sehen, hier war auch keiner. Keine noch so kleine Ecke wird ausgelassen. Im Flur oben, Bantu wie immer, der Geruch ist irgendwie stärker. Auch hier ein Blick in die Runde, nichts zu sehen. Sollte es doch nur eine Wolke gewesen sein? Darmgase? Wenn dann eine der stärkeren und kurz davor. Daran glaube ich aber nicht wirklich. Ich nehme die nächste Treppe, komme mir vor wie ein Mantrailer, immer der Nase nach. Es sollte aber anders heißen, denn schon bald sehe ich das Pendeltürchen oben ist offen. Das Bad ist offen und das kleine Zimmer ist offen. Ist hier alles offen? Das Zimmerchen wird vorweihnachtlich immer an den Weihnachtsmann vermietet :mrgreen: . Der Geruch wird stärker und ich komme zum Ausgangspunkt. Auf weißen Fliesen sieht man es dann sofort, braun und hebt sich gut ab. Ja, da war ein Haufen … ein Malheur? Egal, besser hier als anders wo. Also geht es gleich an die Beseitigung, war ja direkt vor der Toilette. Nehmen wir einmal an das er wollte aber nicht konnte. Bestimmt war es so. 😐

Es macht nicht viel Sinn böse zu sein. Das ist eben so und passiert ist auch nichts. Irgendwann wird sich der Geruch der frisch gebackenen Plätzchen wieder durchsetzen können :mrgreen: . Es stellte sich auch auf der anschließenden Runde heraus dass Bantu offensichtlich ein kleines Problem im Darm hatte. Man kann nicht von Durchfall sprechen, es war nur anders und öfter als sonst. Schon am Folgetag war alles wieder vergessen. Das kann immer passieren, sogar mit Kindern ;). Lobenswert sein Bestreben sich weit vom Schuss zu lösen. Das mit der Toilette hätte man auch üben können :mrgreen: . Gesehen habe ich das schon auf Video. Am Ende ist recht schnell wieder alles gut … :D.

 

Nein, nicht schon wieder

Zuerst sind es Drohungen, dann geht das Thermometer runter, dann ist der Kalender so weit und irgendwann macht man die Augen auf und er ist da, der erste Schnee. Für mich eine Sache aus der Kiste mit den Dingen die die Welt nicht braucht. ❗

Schnee ist nicht nur kalt, er liegt irgendwie immer im Weg. Schnee beengt den Zeitrahmen noch mehr. Man hat Pflichten, muss aber auch die Autos fahrbereit halten und zwingt mehr oder weniger zur Beschäftigung mit dem Schnee. Ich muss recht lange suchen um hier Positives entdecken zu können. Zweifelsfrei gibt es das, aber der Anteil ist recht gering.

Wenn ich da ein Jahr zurück denke, wir waren damals im Warmen in Kenia, kommt Fernweh auf. Bei solchen Wettersituationen kommen das automatisch solche Gedanken und ich bin dann immer erschrocken wie schnell doch so ein Jahr vorüber sein kann. Es hilft nicht viel, wir müssen uns dem stellen. Wir haben Winter und in unserem Teil von Europa muss man mit Schnee rechnen. Hauptsache das Zeug bleibt nicht wieder so lange liegen. Es waren in der Nacht so zwischen 5 und 10 cm. Der Schnee war schwer, mehr noch weißes Wasser, aber eben doch fest. Also schwingen wir wieder die Schneeschieber und arbeiten uns damit durch den Winter. Das Fahrrad hat nun auch erst mal Unterbrechung. Pause will ich das nicht gleich nennen. 100 Kilometerchen möchte ich ja dann doch irgendwie mitnehmen und sozusagen einfahren. Da bleibe ich optimistisch. 😉