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Braune Sonne

Gerne verwendet man auch für sein/seine Tiere Kosenamen. Es gibt auch bei uns eine ziemliche Palette Namen und Bezeichnungen. Klaro, es kristallisieren sich dabei „Favoriten“ heraus. Bei Bashira steht ganz oben natürlich die „Zicke“, die „Schnecke“ oder auch „Maus“. Das „kleine“ vor der Maus ist nun schon länger seltener geworden dabei, wird aber immer noch mal verwendet. Ganz neu ist inzwischen auch „Dicke“ in der Auswahl dabei. Woran das wohl liegt? Das sind einige aus der Palette, die Gebräuchlichsten. Für ihr Geschirr haben wir auch deswegen Wechselschilder, die kann man je nach Gemengelage „anbauen“. Knutschkugel, Zicke und auch Prinzessin haben wir da im Angebot. Deswegen haben wir aber das Geschirr nicht gekauft, wir wissen was wir da an der Leine haben.

Manchmal nennen wir sie auch „Schildi“. Da gibt es eine Geschichte im Vorfeld. Immer wenn wir nach den Hunden gefragt werden hören die Fragenden bei Bashira meist nicht richtig zu. Einmal kam Baschilda oder auch Baschilski heraus :mrgreen: … fragen wir lieber nicht warum. 🙄

Auch Bantu hat so seine internen Titel. „Kleiner Mann“ ist da wohl das Gebräuchlichste, gibt es aber nicht als Geschirr-Schild. Es wird auch oft mit „Dicker“ bezeichnet, hier aber eher weil er eigentlich das Gegenteil davon ist. Das soll nicht heißen dass Bashira nun so dick ist, sie ist kräftig gebaut und für eine Hündin schon ein richtiger Brummer. Bantus Schilderauswahl beinhaltet nebenbei bemerkt so gewisse Hinweise auf seine Art. „Knutschkugel“, „Lümmel“ und „Schoßhund“ haben wir da zu bieten. Die Knutschkugel trifft auch hin und wieder bei Bashira zu 😉 . Bantu’s „Dienstgeschirr“ trägt natürlich die Aufschrift „Mantrailer“.

In der liebevollen Bezeichnung der Hunde gibt es natürlich noch viele Begriffe. Viele davon sind allgemein, es gibt aber auch Rassebezogene „Titel“. Fellnase ist so eine allgemeine Bezeichnung. Damit hat man grob umrissen das Hunde eine gute Nase haben und zumeist Fell tragen. Ein Katze wird man so nicht bezeichnen, das sind ja eher die Samtpfoten J . Als Rassetypisch für Ridgebacks ist aber der Begriff „Braune Sonne“ zu sehen. Braun und Sonne passt ohne weiteres zusammen, denn viel Sonne macht braune Haut. Aber nur beim Menschen. Die Ridgebacks haben das braune Fell ohnehin und die Meisten davon lieben die Sonne. Nicht nur Sonne, Wärme allgemein sind ihr Ding. Auch wenn schon seit vielen Generationen kaum noch „frisches“ afrikanisches Blut in den Zuchtlinien einfließt, der Drang nach Wärme scheint doch recht tief in den Genen zu liegen. Auch diese Eigenschaft ist bei unseren Fellnasen unterschiedlich ausgebildet. Bantu steht der Sonne offen gegenüber, aber ab einer gewissen Dauer sucht es mehr den Schatten. Vielleicht ist es genau das was ihm erlaubt sich mit dem mitteldeutschen Schmuddelwetter besser zu arrangieren. Bashira ist eine Sonnenanbeterin schlechthin. Sie saugt gerade jetzt im Frühjahr nahezu jeden Strahl ein. Ihr ist dabei jedes Mittel recht was Sonne einfangen und Bequemlichkeit genießen garantiert. Hier hilft eine weitere nützliche und in meinen Augen typische Eigenschaft der Ridgebacks. Sie können sich notfalls auf einen Bierdeckel legen wenn sie damit das erreichen können was sie unbedingt wollen. Die Bilder beweisen das …. :mrgreen:

Überraschender Besuch in Bashira's Reich am Vormittag

auf ihrem Thron

immer da wo die Sonne ist ... sieht ja normal keiner

nichts wird verschoben ... man merkt fast nichts

da wird nichts verschenkt

 

Thema beim Büttenabend

Alljährlich war unser Besuch beim Büttenabend geplant. Diesmal der Letzte am 22.Februar. Schon mehrfach spielte am „Büttenabend-Tag“ der HSV gegen Dortmund. Schon mehrfach hatte der HSV dabei verloren, aber auch schon einmal gewann ein neuer Trainer gegen den BVB im ersten Spiel. Ok, man kann ja träumen oder? Mirko Slomka machte einen aufgeräumten Eindruck vor der Presse. Er räumte auch gleich auf. Mehr Training, anderes Training? Eine Woche, was kann man da schon ausrichten? Ich habe wie gewohnt in einem Tippspiel gegen den HSV getippt (war sichere Bank).

Ich will den Teil einer Büttenrede sinngemäß zitieren:

Sind heute BVB-Fans anwesend fragte der Redner. Es wurde gelacht. Kommt traut euch rief er erneut. Schämt Euch .. sagte er dann … jeder gewinnt gegen den HSV bis der BVB nach Hamburg kommt.

Ich war zu stolz zum Lachen. JA, der HSV hatte den BVB am Nachmittag geschlagen. Mit dem Standardergebnis. Diesmal waren die Ziffern aber richtig platziert: 3:0. Lieber mal still genießen. Das diesjährige Thema lautet: „Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam“. Manchmal ist es besser gar nicht zu lachen um sich das Lachen bis zum Schluss aufzuheben. Das hätte diesmal auch nicht viel mit langsam denken zu tun. Lachen konnte der gemeine HSV-Fan schon lange nicht mehr. Er wird erst wieder lachen könne wenn alles gesichert ist. Der Klassenerhalt, denn nur darum kann es dieses Jahr mal wieder gehen, ist überlebenswichtig. Auch weil im Frühsommer eine Strukturreform ansteht die den HSV als Gesamtobjekt wieder auf neue Ebenen bringen soll.

Vorbei sind die Zeiten in denen man nach oben schaute, man tat dies immer und hat aber völlig die Haftung verloren. Tradition alleine bringt rein gar nichts. Im Fußball kriegen die wenigstens die Zeit um systematisch aufzubauen. Der Erfolgsdruck ist kein guter Begleiter.. Man will den Erfolg, darum spielt man in dem Konzert mit. Es geht aber viel zu oft „zu langsam“. Die Erwartungshaltung ist groß. Das resultiert aus der Vergangenheit, einer wesentlich erfolgreicheren. Man ist auch der „Dino“, kann da was passieren? Es kann und wir sind mitten drinnen. Ich hätte nie gedacht solche Bilder zu sehen. Tränen in der Augen der HSV-Fans gab es schon, verpasste Siege, verpasste Finals und blöde Niederlagen. Tränen um den Klassenerhalt? Nein, keine schönen Bilder für keinen Fan, egal welche Mannschaft. Die Bayernfans wissen gar nicht wie groß das Spektrum sein kann :mrgreen: .

Was die 3 überplanmäßigen Punkte wert sein werden, das Nord-Derby in Bremen wird es zeigen. Die Mannschaft ist aufgeweckt worden, ob sie nun auch dauerhaft muteer sein wird muss sie beweisen. Die Fans haben sie wieder lieb. Das Ergebnis war enorm wichtig für einen gesamten Schulterschluss in Hamburg. Wie die Jahre zuvor muss und wird die ganze Stadt, ja alle Fans in ganz Deutschland, den Kampf annehmen und das Ziel verfolgen. Der Dino muss fit sein für den Kampf der nächsten Wochen. Die kommenden 5 Spiele entscheiden über die Machbarkeit der Aufgabe den Dino dauerhaft wieder nach oben zu bekommen. Das setzt voraus dass er erst einmal nicht herunter muss …. ❗

Der HSV Sieg war auch für den unvergessenen Hermann Rieger, er hatte zugesehen und wie immer die Daumen gedrückt!

 

Ridgeback-Zeit

Es ist heute so weit, wir können auf satte 5 Jahre Ridgeback zurückblicken. Meine Güte wo ist die Zeit? Hat sie jemand gesehen? Der erste Kontakt lag zwar schon eine Weile davor, war aber nur ziemlich flüchtig aber doch im Gehirn irgendwie verankert. Ein Portrait in einer Tiersendung im Fernsehen war der Anlass den Rhodesian Ridgeback einen Speicherplatz im Hirn zur Verfügung zu stellen. Das es dann doch recht schnell wieder abgerufen werden sollte war eigentlich nicht geplant. Zu früh hat uns Benny verlassen müssen. 🙁 Das ist keine Missachtung der Trauer, es war eine Art damit umzugehen. Wir waren eigentlich nicht vorbereitet. Es deutete sich in keiner Weise an, deswegen war das Loch dann recht schnell und recht groß. Wenn ein Platz leer wird bleibt immer irgendwie ein Loch. Wir hatten keine Zeit und „mussten“ handeln. Es ging nicht darum zu stopfen was nicht zu stopfen geht. Es war uns schon klar dass dieser „Leer-Zustand“ so kurz wie möglich sein sollte. 🙁

Bashira wurde am 19.Dezember 5 Jahre. Es kann sein dass sie auch als Nummer 15 erst am 20.Dezember das Licht der Welt erblickt hat. Egal, wir feierten am 19. den Geburtstag. Bashira der erste Ridgeback im Hause Meyer. Wir haben sie damals am 4. Januar 2009 – sie war gerade mal 2 Wochen alt – im Kreise ihrer Geschwister in der Wurfkiste kennen gelernt. Natürlich wussten wir noch lange nicht welche dieser vielen niedlichen kleinen Fellnasen es sein wird. Fest stand für uns nur, es wird eine davon werden. Es wurde eine … und was für eine :mrgreen: . Ob wir mit einer anderen Nase besser „bedient“ gewesen wären ist graue Theorie. Man kann auch aus dem wie die anderen heute sind keine Rückschlüsse ziehen. Zu viel im individuellen Bereich wirkt auf die Hunde ein. Genauso unterschiedlich wie sie sein können sind auch die Rahmenbedingungen. Ich gehe allerdings davon aus das ein guter Züchter auch giute Menschen auswählt für „seine“ Hunde. Man sollte vorrangig von guten Einflüssen ausgehen. Das es nicht selbstverständlich ist zeigte ja der Beinbruch bei Bashira, der alles nur nicht positiv war. 😐

Ich habe auch schon mal eine Broschüre erwähnt die versucht den Ridgeback als Rasse ins „richtige“ Licht zu rücken. Auch habe ich davon geschrieben dass wir zum Glück erst nach Bashira diese Broschüre zu lesen bekamen. Man kann darüber spekulieren, ich glaube kaum dass uns die paar Seiten wirklich abgehalten hätten uns diese Rasse ins Haus zu holen. Möglich wäre es jedoch und man kann nicht sagen dass diese Hunde darin „zu schön“ geschrieben wurden. Bei aller Schönheit und Eleganz, die Rasse ist unterm Strich nicht so einfach wie es aussieht. Die meisten Situationen zeigen wohl auch nur das äußerlich Gute. Das soll nicht heißen das die schlechten dinge überwiegen, man bekommt sie nur nicht so oft zu sehen. Trotzdem, auch wegen der hin und wieder nicht einfachen Situationen, wir sind ihnen irgendwie verfallen. Ich kann mir im Moment auch keine andere Rasse mehr vorstellen. 😀

In dieser Broschüre gibt es ein kleines Ridgeback – ABC das ich mir nun anhand unserer Exemplare mal vornehmen möchte und mit unseren Realitäten vergleichen will. Jetzt mit Abstand und noch dazu einer zweiten braunen Sonne kann man das Spektrum vielleicht erahnen. Selbst bei Bashira mit ihren fast 5 Lebensjahren gibt es noch neue Dinge zu beobachten. Die große Wundertütenzeit ist allerdings vorbei, aber kleine „Wunderchen“ gibt es aber noch zur Genüge. Das macht das Zusammenleben immer wieder spannend und sorgt für Überraschungseffekte. Ich will mich aber trotzdem nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Kaum glaubt man etwas hinter sich zu haben, schon ist es wieder da und manchmal auf einem anderen Niveau. Wir finden das gut so wie es ist und haben auch gelernt ihre Macken zu akzeptieren. Die Frage ob es sich irgendwann ausgewundert hat wird noch lange auf eine Antwort warten müssen. 😉

 

 

Machs Gut Burschi

Welch ein Schock:

Der Hamburger SV trauert um Hermann Rieger. Das HSV-Idol verstarb am Dienstagmorgen nach langer schwerer Krankheit in der MHH Hannover im Alter von 72 Jahren. In Dankbarkeit und großer Anerkennung trauert der gesamte Verein um Hermann Rieger als großartigen Menschen und langjährigen Kollegen und Freund.

 

Betroffenheit und große Trauer um das Gesicht des HSV.

Mehr HSV ging einfach nicht und es ist unsagbar schwer in schweren Zeiten auch noch diesen Verlust verkraften zu müssen.

Du bist der HSV und wirst es immer bleiben.

„Hermann Rieger … du bist der beste Mann“ sangen die Fans oft wenn nichts mehr ging. Anders kann man seine Hochachtung nicht zum Ausdruck bringen.

Der beste „Einkauf“ den der HSV je getätigt hat!

Ruhe in Frieden … wir werden dich nie vergessen.