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Die Waage hat wieder gesprochen

In der Zeit nach Weihnachten machen die meisten Leute einen Bogen um die Waagen. Die Waagen vereinsamen und weisen bald eine Staubschicht auf. Dabei können sie ja nichts dafür, dass Viele über Weihnachten am Winterspeck arbeiten. Dabei ist es theoretisch doch recht einfach es nicht dazu kommen zu lassen. Man muss mit dem Essen genau dann aufhören wenn man gesättigt ist, oder wenigstens ein Sättigungsgefühl spürt. Wenn man es spürt. Die Feiertage zum Jahreswechsel sind leider etwas aus der Bahn geraten. Die Menschen überbieten sich in der Esserei. In den Supermärkten geht es zu als würde eine Eiszeit kommen und die Läden über Wochen geschlossen bleiben. Man kann da oft nur den Kopf schütteln. K

Die Hunde – jedenfalls die in Obhut des Menschen – leben da insgesamt wohl komfortabler. Sie haben einerseits kein Sättigungsgefühl, haben aber damit keine Sorgen. Die „Sorgen“ haben wir und zwar in der Aufgabe sie von zusätzlichen Nahrungsquellen fernzuhalten. Es geht dabei um Nahrungsquellen bei denen sie mit uns konkurrieren. Insbesondere unbeaufsichtigte und gedeckte Tische oder auch diverse Reste gilt dabei die Aufmerksamkeit der Tiere. Man kann das auch als Erziehungsauftrag uns gegenüber bezeichnen. Entweder man hält Ordnung oder man erleidet Nahrungsverluste. Andererseits sorgen wir ja für die Tiere indem wir ihre Tagesration regulieren. Sie „müssen“ und können es nicht selber tun auch wenn sie es auch heute sicher gerne würden. Ein Einsehen dafür haben sie allerdings nicht. Die „Verluste“ im Konkurrenzkampf mit den Hunden sind nicht dramatisch und lebensbedrohend, wohl eher ärgerlich und sogar belustigend. Man kann also sehr wohl so die Figur und die Gesundheit der Tiere steuern. Einmal über die Bewegung, das bekommt uns selber auch gut, und über die Füllung im Futternapf. Niemals freiwillig vom Tisch oder unseren Rationen, wir wollen sie auch gar nicht in Versuchung bringen. Sie bekommen nichts was normal dem Menschen vorbehalten ist und schon gar keine Reste. ❗

Einige Zugeständnisse haben wir aber doch gemacht. Wenn gekocht wird, bekommen sie ihren Anteil an Nudeln oder Kartoffeln oder Ähnlichem, nur ohne Gewürze. Das schadet nicht, im Gegenteil und wird vorher abgezweigt. Dann noch das, sich zum Ritual entwickelte, Becherschlecken. Joghurt-. Pudding-, Quark- oder sonstige Behältnisse gehen bei uns im Toppzustand in den gelben Sack. Alleine das Geräusch des sich öffnenden Kühlschrankes bringt die Beiden in Achtungshaltung. Kommt das Becheröffnungsgeräusch hinzu, sitzen sie geduldig vor. Der Abschluss für uns und die Vorspeise für sie ist das Auslecken diverser Becher, die dann Zungenrein sind. Egal wie tief sie schlafen, die Schlüsselgeräusche wecken recht gut :mrgreen: . Das ist zum Kult geworden und damit keiner benachteiligt wird, sind wir „gezwungen“ immer die Becher im Doppelpack zu leeren 😉 . Der nächste Konflikt mit der Waage ist somit vorprogrammiert.

Wenigstens die Hunde besuchen (sie müssen) die Waage hin und wieder. Das aktuelle Ergebnis ist ziemlich positiv. Bashira mit ihren 35,7 kg liegt nur gering höher wie nach Weihnachten. Sie hat doch immer das gleiche Gewicht, so der Kommentar. Bantu dürfen wir jetzt wieder Dicker nennen :mrgreen: . 37.9 kg bedeuten mehr als beim letzten Mal, deutlich sogar. Das ist gut, denn seine Rippen sind nicht so empfänglich wie bei den Meisten. Wir kratzen mal wieder an der 38-er Marke und hoffen auf baldige Überschreitung. Egal was die Waage uns auch erzählen mag, die Hunde haben immer Hunger und der Eindruck im täglichen Leben ist entscheidend. Sie sehen einfach super aus, es sind Isanusi’s.

In losen Abständen werden wir den Beiden immer wieder die Prozedur mit der Waage antun. Ich will nur hoffen das wir weiterhin immer jemanden finden der das zulässige Gesamtgewicht der Waage mit einem Hund auf dem Arm nicht überschreitet. Eine größere Waage gibt’s nicht, dann muss halt abgespeckt werden :mrgreen: . Abspecken bei den im wahrsten Sinne Hundehaltern.

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