Juli 2020
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Schwere Tausend

Es ist nahezu wie beim Scheffeln von Millionen, die erste ist immer die Schwerste. Das triff auch auf das Radeln zu, allerdings gibt es da schon einen wesentlichen Unterschied. Mit der Millionen auf dem Konto wird es nichts, egal wie man sich auch müht und quält, die ersten tausend Kilometer schaffen früher oder später wenn man nicht das Radeln gänzlich verweigert. In diesem Jahr  kommt diese Marke relativ frühzeitig, aber um fast keinen Deut leichter als sonst. Zu der Zeit als wir im Vorjahr noch Frost kannten und der Schnee noch reichlich in den Wäldern lag, liegen die ersten 1000 hinter mir. :mrgreen:

Ein Blick in die Statistik (ist ja auch mein Hobby) sagt mir dass es nicht außergewöhnlich ist die 1000 im April zu schaffen. Das ist sogar eher die Regel, nur 2013 schert da weit aus. Da war es der lange Winter der den Rhythmus bestimmt hat. So kommt es zu Stande dass ich schon mit über 800 Kilometern Vorsprung aufwarten kann. Das sieht eigentlich ganz gut aus mit Blickrichtung auf vielleicht die 7000 in diesem Jahr. Allerdings ist es nur eine Momentaufnahme. Niemand kann sagen ob das Wetter auf meiner Seite ist und die Gesundheit mitspielt. Im Moment scheint es dass der Rost den Körper verlässt. Zu den überaus heiteeren und warmen Tagen gesellt sich auch mehr die gute Stimmung die sich dann logisch auf die Leistung auswirkt. Mit der bin derzeit auch schon recht zufrieden, wenn es auch immer noch schwer geht. Mitunter fast zwei Stunden dauert es bis die Beine so locker sind dass man das Lächeln im Gesicht nicht erzwingen muss.

Es ist zwar schon eine Arbeit die man verrichtet, aber das Verhältnis zum Spaß ist maßgeblich für das gesamte Befinden. Wenn man bedenkt dass ich früher niemals so weit geradelt bin wie ich jetzt brauche um am Tag warm zu werden. Wahnsinn. Trotzdem nagt der Zahn der Zeit, unaufhörlich. Passt man dann sich nicht selber die Ziele und Erwartungen den Bedingungen an drohen andere Probleme. Deshalb ist es schon wichtig im Kopf ziemlich klar zu bleiben. Es müssen nicht immer mehr und neue Rekorde aufgestellt werden, auch wenn ich den einen oder anderen dann auch nicht ablehnen kann  Das steckt nun mal in mir und auch nach so vielen Jahren gibt es Dinge die man verbessern kann aber Letztendes nicht muss. Ich bin auf der Suche nach dem gesunden Verhältnis zwischen Ehrgeiz und Vernunft. Zumindest in Sachen Radeln bin ich recht nah dabei. 😉

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